Category Archives: Kommentiert

Nike ist neuer Ausrüster der Frankfurter Eintracht.

Danke für Nichts, Nike

Den Adler auf der Brust – und daneben? Elf Jahre lang trugen die Frankfurter die vier Buchstaben von Jako, ab der kommenden Saison das Logo von Nike. Während Bruchhagen sich davon eine gewinnbringende Kooperation verspricht, könnten die Fans die Verlierer sein.

Drei Millionen Euro soll der Vertrag mit Nike der Eintracht jedes Jahr bescheren. Für die Frankfurter eine klare Steigerung: Wie der Hessische Rundfunk weiß, zahlte Nikes Vorgänger Jako nur rund eine Million Euro. Der Vorstandsvorsitzende der Eintracht, Heribert Bruchhagen, hofft deshalb zu Recht „auf eine langfristige und für alle Seiten gewinnbringende Kooperation“. Auch für die Fans. „Entscheidend ist es, wie diese Trikots den Fans gefallen“, sagt Bruchhagen bei Eintracht TV.

Das lässt sich jetzt noch nicht sagen. Erst wenn am 10. Juli der offizielle Verkauf startet, werden die Verkaufszahlen zeigen, wie die neue Spielkleidung bei den Fans ankommt. Doch erste Kommentare auf unserer Facebook-Seite legen nahe: Die Verlierer des Nike-Vertrages könnten die Fans sein. Continue reading

Armin Veh (Bild: Eintracht-Online.Net)

Trainer gesucht: 8 mögliche Nachfolger von Armin Veh

Armin Veh geht also. Zum Saisonende verlässt er die Frankfurter Eintracht. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Nun braucht die SGE einen Trainer, der Vehs Werk fortsetzt. Doch die Liste der vielversprechenden Kandidaten ist kurz.  Continue reading

Kommentar: Pyrotechnik ist ein Verbrechen!

Ich liebe Pyrotechnik. Wenn die Kurve in Ekstase tobt, das Fahnenmeer illuminiert von Bengalos und etwas Rauch. Einfach geil. Gänsehaut. Ich liebe Eintracht Frankfurt. Den Verein, die Spieler, die Fans, das Stadion, den Schobbe am Gleisdreieck. Einfach geil. Gänsehaut.

Leider gibt es ein Problem: Beides passt nicht zusammen. Oder: Es darf nicht zusammen passen. So wollen es die deutschen Gesetze und die Statuten des DFB. Pyrotechnik ist nun mal illegal und verboten. Regelmäßig muss die Eintracht deswegen Strafen zahlen. Alleine in der laufenden Europacup-Saison waren es 130.000 Euro. Nun droht erneute eine saftige Bestrafung, denn natürlich brannte es auch in Porto. Ob die Eintracht wieder mit einer Geldstrafe davon kommt oder ein Geisterspiel fällig ist, ist noch unklar. Klar ist: Es ist ein ziemlich hoher Preis für, zugegeben tolle, Pyroshows in Nikosia und Bordeaux und im heimischen Waldstadion.

Das Verhalten der UEFA ist ein Skandal

Klar ist auch: Die UEFA ist ein Scheißladen. Sie bestraft Vereine wie die Eintracht für den Einsatz von Pyrotechnik seitens der Fans. Gleichermaßen wirbt sie mit emotionalen Bildern der Fackelei für sich und ihren Wettbewerb. Das ist nicht nur falsch, das ist ein Skandal. Aber darum kümmert sich ja niemand. Auch der DFB bricht Gespräche über ein kontrolliertes Abbrennen schnell wieder ab und verweist auf die Illegalität. Damit hat der Verband zwar grundsätzlich recht, macht es sich aber ein bisschen zu einfach und missachtet wiederholt die Interessen mancher Fans.

Mehr: Pyro gegen Porto: Eintracht droht saftige Strafe

Der Gebrauch von Pyro reißt einen Graben in die Fanszene. Es gibt nur Befürworter und Gegner. Wir lassen uns die Fankultur nicht kaputt machen, uns nichts von denen da oben diktieren, es gehört dazu, sagen die einen. Es ist gefährlich und schadet der Eintracht, entgegnen die anderen.

Pyrotechnik gehört in die Kurve

Beide Seiten haben recht. Pyro gehört seit vielen Jahren zum Fußball dazu, ist Teil der Fankultur. Und kaum jemand kann ernsthaft behaupten, dass Pyroshows nicht geil aussehen. Und weil Verbände den Fußball in eine Richtung treiben, die vielen nicht gefällt, entsteht Abneigung, vielleicht auch eine jetzt-erst-recht-Stimmung. Da wird Pyrotechnik nicht nur zum Stimmungsmacher

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und identitätsstiftenden, Respekt einbringenden Stilmittel, sondern auch zum Zeichen des Widerstands. Wer nur hinnimmt, verändert nichts, aktuell zeigt dies die Ukraine.

Pyro hat im Stadion nichts zu suchen

Auch stimmt: Bengalos und der ganze Rest sind gefährlich, wenn es auch nur in seltenen Fällen zu gravierenden Schäden kommt. Und natürlich schaden die entsprechenden Personen, die vor allem anderen auf ihre Selbstverwirklichung bestehen, damit der Eintracht, weil der Einsatz von Pyrotechnik drastische Strafen nach sich zieht. „Das sind doch Peanuts im Millionenbusiness Fußball“, mag da manch einer denken. Stimmt ja auch.

Mehr: Geisterspiel nach Bordeaux-Pyro und “Randale”? [Update]

Aber sobald das Publikum ausgeschlossen wird, wird der wirtschaftliche Schaden größer. Hinzu kommen mögliche Auswirkungen auf Sponsoren, weil das Image der Eintracht ja beschädigt ist und so weiter. Die Repressionen gegenüber Fans werden stärker, manche Innenpolitiker warten nur darauf. Wir kennen das alles zur Genüge. Auch bestimmte Einsatzkräfte mancher Hundertschaften freuen sich auf ein konsequenteres Schwingen des Knüppels; wir alle kennen entsprechende Interviews anonymer Polizisten.

Es geht um Überzeugungen

In der Auseinandersetzung um Pyrotechnik geht es um Überzeugungen. Darum, wie Fußball, wie die Eintracht zu sein hat. Der Verein, den wir alle bis aufs Herzblut unterstützen. Deswegen wird die Diskussion niemals ein Ende nehmen. Bei allen Argumenten wiegt aber eines besonders schwer, weil es der Eintracht Schaden zufügt: Pyrotechnik ist derzeit ein Verbechen. Leider. (Bild: eintracht-online.net)

Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren da.

Macht diese Hinrunde vergessen!

Ich will das nicht mehr sehen. Diese Fehlpässe, diese Zaghafte, diese Schönrederei. Die Eintracht überwintert mit 15 Punkten. 15 klägliche Zähler! Eine Bundesligahinrunde zum Weinen, jedenfalls auf dem Papier.

15 Punkte – eine Hinrunde zum Weinen

Auf der anderen Seite ist das Team noch im DFB-Pokal dabei und überwintert sogar in der Europa-League. Das ist der Wettbewerb mit den Luschen-Gegner, jedenfalls bisher. Doch im Februar wartet der FC Porto, eigentlich ein Verein mit Abo auf das Viertelfinale der Champions League.

DFB-Pokal und Europa League – ein Jahr zum Feiern

Europa war schön, eine tolle Erfahrung, aber jetzt wollen wir uns wieder voll auf die Liga konzentrieren, werden die Verantwortlich sagen, falls die Eintracht an Porto scheitern sollte. Vielleicht schafft sie aber auch das schier Unmögliche und zieht ins Viertelfinale ein. Zu gönnen wäre es der Truppe und auch uns Fans. Noch in DFB-Pokal und Europa Liga, das waren unglaubliche Momente, ein Jahr zum Feiern.

Sich bemühen bedeutet vesagen

Aber wo blieb das Aufbäumen in der Bundesliga? Während die Eintracht zu Beginn stark spielte und unglücklich verlor und Punkte ließ, wirkten viele der darauf folgenden Spiele wie ein Offenbarungseid. Klar, sie kämpfte mit der Dreifachbelastung, Stammspieler fehlten verletzt. „Sie bemühen sich ja“, wurde dann gerne als Phrase bemüht. Doch sich bemühen bedeutet versagen, oder wer möchte gerne ein „hat sich bemüht“ im Arbeitszeugnis stehen haben?

Kraft sammeln, durchstarten

Nun ist erstmal Winterpause. Aus den vergangenen zwei Spielen haben sie immerhin vier Punkte geholt und auch die Top-Truppe aus Leverkusen geschlagen. Vielleicht kann die Mannschaft dieses kleine Hoch ja mitnehmen. Jetzt gilt es, in der Winterpause Kraft zu sammeln, sich neu zu motivieren und dann den Fußball zu spielen, den die Mannschaft in der Lage ist zu spielen. Um dann wieder die wichtigen Punkte zu holen und die Hinrunde vergessen zu machen. (Foto: Eintracht-Online.net)

Orange Ultras Frankfurt Bordeaux

Orange Kaos – Wie eine Farbe die Fans spaltet

Zum Europacupspiel in Bordeaux rufen die Ultras Frankfurt auf, geschlossen in Orange zu kommen – und verursachen

eine Diskussion, die schlimme Züge annimmt.

Eine Farbe spaltet derzeit die Fans der Frankfurter Eintracht. Orange. Es ist die Farbe der Ultras von Apoel Nikosia, die den Frankfurtern eine orangene Hölle bereiten wollten. Der Ausflug nach Zypern wurde für die Frankfurter nahezu paradiesisch, die Eintracht gewann locker mit 3-0. Danach riefen die Ultras Frankfurt ihrerseits dazu auf, eine Mottofahrt nach Bordeaux zu machen. „Nachdem wir nun der ‚orangenen Hölle‘ in Nikosia entkommen sind, wollen wir jetzt Europa zeigen, was orangenes Kaos auf Frankfurter Art ist“, heißt es auf der Webseite der UF97. Arbeitstitel: Orange Kaos in Bordeaux. Dazu muss man wissen: Orange-Fahrten gab es bei der Eintracht immer mal wieder ab und zu, ob in Mannheim, gegen Köln oder als „Orang Ultras“ in Stuttgart.

Orange-Gegner befürchten geplantes Chaos

Nun also wieder in Orange, diesmal in

Bordeaux. Bei vielen Fans stößt die Idee aber auf Ablehnung. Sie argumentieren, dass die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Rot seien und Orange da nichts zu suchen hätte. An diesem einen Abend für 90 Minuten Orange zu tragen, dürfte doch nicht zuviel verlangt sein für eine einmalige Auswärtsfahrt (schließlich fahren um die 10.000 Adler mit nach Südfrankreich) mit einem möglichst geschlossenen Erscheinungsbild, sagen die Befürworter. Keine Frage, 10.000 laute Eintrachtler in Orange würden nicht nur uns allen lange in Erinnerung bleiben. Andere Gegner befürchten mit der Farbwahl eine geplante Chaos-Fahrt mit haufenweise Pyro, Rauch und Böllern. Sie haben den Ausflug nach Karlsruhe vor Augen, wo ein Meer an Rauch und Bengalos in einem orangenen Block gezündet wurde. Wer will ihnen diese Befürchtungen verdenken?

Niedergemacht, weil sie eine eigene Meinung haben

Während die einen im Orange die Legitimation für Ärger und die Abkehr von der Farbtradition der Eintracht sehen und sogar soweit gehen, in Gegenaufrufen die Fans noch mehr zu spalten, beschimpfen andere die Verfechter der Traditionsfarben in einer Art und Weise, die an die Inqusition erinnert. Weil diese Fans für sich entschieden haben, kein Orange zu tragen. Weil sie die Zeit auf sich nehmen und das Geld ausgeben, um unter der Woche nach Bordeaux zu reisen und die Eintracht dort so anzufeuern, wie sie es möchten und für richtig halten. Sie werden fertig gemacht, weil sie für sich selbst denken, weil sie eine Meinung haben. Wenn jeder nicht mehr machen kann, was er möchte – wohlgemerkt geht es allen darum, ihren Verein Eintracht Frankfurt zu unterstützen – ist das eine Schande.

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Vielleicht wäre Orange Kaos in Tel Aviv bei knapp 1500 Adlern einfacher und mit weniger Widerstand und Ausuferungen umzusetzen gewesen, vielleicht auch nicht. Das ändert nichts daran, dass wir alle nach Bordeaux fahren, um unseren Verein zu unterstützen, gemeinsam als Eintrachtfans. Und wer Lust hat, in Orange.

Fährst du in Orange?

(Dies ist ein Kommentar und nicht repräsentativ für die Redaktion von eintrachtpower.de. Der Autor fährt übrigens in Orange. Bild: uf97.de)

So nah und doch so fern: Die DFB-Zentrale in Frankfurt bringt die Adlerträger auch nicht näher an die Nationalmannschaft.

Von Lob und Missachtung des Joachim Löw

Arsenal, Inter, Leverkusen und Bayern: Fast jeder mit Rang und Namen in Europa interessiert sich derzeit für einen Eintracht-Spieler. Nur einen lässt die Euphorie um die Adlerträger gewohnt kalt: Bundestrainer Joachim Löw.

„Die Frankfurter haben eine unglaubliche Dynamik in ihrem Spiel, das von der Grundausrichtung sehr offensiv angelegt ist.“ Oder: „Rode gefällt uns sehr gut. Gemeinsam mit Lewis Holtby und Moritz Leitner ist er am dichtesten dran.“ Oder auch: „Trapp von Frankfurt hat jede Menge, jede Menge überragende Spiele gemacht.“

Das sind Sätze von Bundestrainer Joachim Löw aus den Jahren 2012 und 2013. Sie legen nahe, dass Löw ein Sympathisant von Eintracht Frankfurt ist. Einer, der die deutschen Adlerträger genau beobachtet, schätzt und fördert. Doch zumindest letzteres scheint eher das genaue Gegenteil zu sein. Denn obwohl die Eintracht eine ganze Reihe junger und hochtalentierter Spieler in den eigenen Reihen hat, bleiben Nominierungen des Bundestrainers aus.

Rode: „Es ist für Eintracht-Spieler eben schwer“

Warum das so ist, weiß letztendlich nur Löw selbst. Erklärungsansätze gibt es jedoch genug. Passen die Frankfurter nicht in Löws Schema, so wie ein seit Jahren bestens aufgelegter Stefan Kießling? Oder genießt die Eintracht schlichtweg nicht den Stellenwert, den andere Vereine genießen, wie Eintracht-Fans gerne behaupten? „Es ist für Eintracht-Spieler eben schwer, Nationalmannschaft zu spielen“, sagte immerhin auch Sebastian Rode kürzlich der Zeitung mit den großen Bildern – und lieferte damit Futter für diese These.

Tatsächlich führen selbst überragende Leistungen der Adlerträger lediglich dazu, dass sie für die Nationalmannschaft gehandelt werden – nicht aber nominiert werden. Beispiel Kevin Trapp, mit einem kicker-Notenschnitt von 2,40 der mit Abstand beste Torhüter des letzten Jahres. Oder auch Sebastian Rode, der nach kicker-Noten (2,62) beste defensive Mittelfeldspieler der Hinrunde 2012/2013.

Beide hätten in ihrer damaligen Verfassung zwingend für Deutschland spielen müssen. Löw interessierte das aber nicht. Er argumentierte, dass beide sich auf die U21-EM im Sommer 2013 konzentrieren sollten – was jedoch kein Argument ist. Leidenschaftlichen Fußballern wie Rode, Trapp und Jung hätte es wohl kaum an Motivation für die U21-EM gemangelt, wenn sie vorher schon A-Nationalspieler geworden wären. Zumal etwa ein Lewis Holtby, ebenfalls bei der U21-EM dabei, bereits im November 2010 für die A-Nationalmannschaft debütierte.

Keine Kursänderung in Sicht

Wer nun sagt, dass eine gute Saison (beziehungsweise überragende Hinrunde) nicht ausreicht, um einen Anspruch auf die Nationalmannschaft zu erheben, mag damit richtig oder falsch liegen. Das ist Ansichtssache. Bitter für die Frankfurter ist nur, dass Löw bei anderen Vereinen nicht so zögerlich war. Bei der TSG 1899 Hoffenheim wurde Marvin Compper 2008/2009 bereits nach 13 Bundesligaspielen mit den Kraichgauern zum Nationalspieler. Tobias Weis berief Löw sogar nach der nicht mehr allzu berauschenden Rückrunde der Hoffenheimer.

Andere Beispiele sind Max Kruse und Nicolai Müller, die erst seit letzter Saison mit starken Leistungen überzeugen, aber bereits A-Nationalspieler sind. Eine weitere, leistungstechnisch unverständliche Personalie, ist HSV-Profi und Linksverteidiger Dennis Aogo (kicker-Notenschnitt 2012/2013: 4,06). Löw nominierte ihn für die Länderspielreise in die Vereinigten Staaten, während Bastian Oczipka (3,52) zu Hause bleiben musste.



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Immerhin ein Frankfurter schaffte es bereits in den

Dunstkreis der Nationalmannschaft: Sebastian Jung wurde für das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande im November 2012 nachnominiert, kam aber nicht zum Einsatz. Unwahrscheinlich, dass sich das bis zur WM bei wenigstens einem Frankfurter ändert. Weshalb am Ende nur das falsche Hoffnung weckende Lob des Bundestrainers bleibt. Und die Überzeugung der Eintracht-Fans: Wir wüssten da welche, die in Brasilien weiterhelfen könnten …

Die Nationalmannschafts-Kandidaten der Eintracht im Überblick

Kevin Trapp – Der Torhüter ist nach seiner Verletzung, die er sich ausgerechnet bei einem Werbedreh für den DFB zuzog, wieder in guter Form. Zu den Leistungen aus der Vorrunde fehlt allerdings noch ein wenig. Die wird er aber Spiel für Spiel abrufen müssen, wenn er sich am Ende gegen Ron-Robert Zieler (Hannover 96), Marc-André ter Stegen (Borussia Mönchengladbach), Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen), Sven Ulreich (VfB Stuttgart), Oliver Baumann (SC Freiburg) und Roman Weidenfeller (BVB Dortmund) durchsetzen möchte. Manuel Neuer (FC Bayern München) und René Adler (Hamburger SV) sind wohl gesetzt. Die Konkurrenz ist also riesig, Trapps Chance gering. Aber sie ist vorhanden.

Bastian Oczipka – Der Linksverteidiger war zuletzt wieder stärker. Er hätte eigentlich die besten Chancen auf eine WM-Nominierung, denn in Marcel Schmelzer hat Deutschland nur einen Linksverteidiger, der so etwas wie internationale Klasse verkörpert. Konkurrenten wie Dennis Aogo (FC Schalke 04) und Marcell Jansen (Hamburger SV) haben bereits des Öfteren gezeigt, dass sie Nationalmannschafts-Ansprüchen nicht genügen. Notlösungen wie Benedikt Höwedes (FC Schalke 04) und Holger Badstuber (FC Bayern München) sind bei einem Turnier nicht vertretbar. Doch Oczipka muss noch etwas zulegen und konstanter werden, um seinerseits nationalmannschaftstauglich zu werden. Seine WM-Chancen wären dann nicht allzu schlecht – nun ja, hieße der Bundestrainer nicht Jo … Ach, Ihr wisst schon.

Sebastian Jung – Gegen die Niederlande war er kurz davor, der erste Frankfurter Nationalspieler seit Horst Heldt zu werden. Doch Löw verwehrte ihm die Einwechslung. Als Rechtsverteidiger hat Jung das Pech, mit Phillip Lahm (FC Bayern München) einen absoluten Stammspieler und den Kapitän der Nationalmannschaft vor sich zu haben. Wenn es allerdings um Alternativen zu Lahm geht, muss Jung zu den ersten Namen gehören, die genannt werden. Die Leistungen stimmen bereits. Überzeugt Jung auch international gegen gestandene Gegner, ist eine WM-Teilnahme möglich.

Bamba Anderson – Warum nicht mal ein Neger?* Anderson ist zu einem sehr guten Bundesligaverteidiger geworden. Ob Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari das schon mitbekommen hat, ist eintrachtpower.de nicht bekannt. Da Scolari gefühlte Jahrzehnte und einen CL-Titel gebraucht hat, um Dante zu entdecken, sind wir aber so frei und nehmen an, dass er es nicht weiß. Und weil Anderson schon lange in Deutschland spielt, stünde einer Einbürgerung nichts im Wege. Ein topmotivierter Brasilianer im deutschen Trikot bei einer Brasilien-WM – na gut, wir geben zu: Das wäre zu schön, um wahr zu werden.

Sebastian Rode – Seine Konkurrenten heißen: Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München), Sami Khedira (CF Real Madrid), Ilkay Gündogan (BVB Dortmund), Toni Kroos (FC Bayern München), Lars Bender (Bayer 04 Leverkusen), Sven Bender (BVB Dortmund) und Roman Neustädter (FC Schalke 04). Um nur ein paar zu nennen. Es wird für ihn darauf ankommen, die Leistungen der Hinrunde 2012/2013 konstant abzurufen. Dann muss Rode sich auch vor einem Schweinsteiger nicht verstecken. Doch dafür muss nicht nur Rode, sondern auch die gesamte Eintracht Woche für Woche am absoluten Limit spielen. Angesichts der Dreifach-Belastung erscheint das unwahrscheinlich, genau wie Rodes WM-Teilnahme.

Alexander Meier – Erst einmal muss der lange Schlaks wieder fit werden. Danach wird ihm in Sachen Torgefährlichkeit vermutlich kein deutscher Mittelfeldspieler etwas vormachen können. Allerdings fehlt Meier die Technik, Spritzigkeit und überraschende Genialität der Spielmacher-Generation, die bereits jetzt die Nationalmannschaft ausmacht. An Mesut Özil (FC Arsenal), Mario Götze (FC Bayern München) und Toni Kroos (FC Bayern München) kommt Meier nicht vorbei, zumal zur Not auch Marco Reus (BVB Dortmund) oder Julian Draxler (FC Schalke 04) hinter der Spitze spielen können. Vielleicht könnte Meier deshalb als Stürmer zur WM mitreisen. Da dies jedoch nicht Meiers Lieblingsposition ist, scheint auch das nahezu ausgeschlossen.

Stefan Aigner – Wer Aigner zuletzt im Stadion gesehen hat, staunte nicht schlecht. Torgefährlich und schnell war er bereits letzte Saison, nun ist er auch technisch deutlich stärker geworden. Für die WM wird das aber kaum reichen. In Sachen Nationalmannschaft hat Aigner nur krasse Außenseiterchancen, denn selbst wenn Thomas Müller (FC Bayern München) oder die möglichen Flügelstürmer André Schürrle (FC Chelsea), Marco Reus (BVB Dortmund), Julian Draxler (FC Schalke 04) und Sidney Sam (Bayer 04 Leverkusen) ausfallen, gibt es noch einen Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach), der sich Chancen ausrechnen darf.

*Achtung, Ironie!

10.000 fu***ng Likes auf Facebook!!

Wir sind überwältigt! Schon wieder ein Grund zur Freude: 10’000 Facebook-Fans. Eins-Null-Null-Null-Null. Wahnsinn.

Mit Eintrachtpower versuchen wir ein Fanzine herzustellen, dass nah an der Eintracht und ihren Fans ist. Hierbei ist es uns egal, ob wir uns mit dem Hardcore-Fan in Kluft austauschen oder uns ein Familienvater seine Geschichten erzählt und Spass an der Eintracht hat. Wir versuchen ein breites Spektrum abzudecken und qualitativ hochwertige Informationen mit euch zu teilen. Dies wird erst ermöglicht, durch die verschiedenen Charaktere hinter Eintrachtpower, ob Ultra oder Gelegenheitsstadiongänger, ob Jüngling oder „Alter Hase“ alle sind dabei und haben Spass an der SGE.

Ein Dank geht hier an die Mitadmins und Redakteure: Danke Christoph, Danke Mahyar, Danke Sebastian, Danke Phillip, Danke Tom, Danke Alex und Danke an Johannes für die geilen Videos auf Waldstadion TV.

Die letzte Posteraktion „Adlerinvasion“ war ein voller Erfolg. Weit über 400 verkaufte Poster und mehr als 1000€ Spende für die Ultras Frankfurt sind zusammen gekommen. Viel wurde bereits erreicht und umgesetzt. Eintrachtpower.de erfuhr ein Redesign, der Facebook Auftritt und unser Twitter-Account erfahren einen zweiten Frühling. Doch dies soll nicht alles gewesen sein. Wir arbeiten mit Hochdruck an weiteren Spannenden Aktionen und tollen Entwicklungen für die Eintrachtpower. Mit jedem Klick soll die Eintracht und ihre Fans noch interaktiver und noch erlebarer machen.

Ein weiterer Dank geht an euch da draussen! Grandios wie ihr in die Eintracht lebt und uns mit Nachrichten unterstützt. Kritik und Lob sind uns immer willkommen, denn wir wollen nur das Beste für euch und die Eintracht. Und nur gemeinsam können wir diesen Weg gehen.

Bei uns entstehen natürlich auch immer Fragen:
Wie findet ihr unsere Arbeit bisher? Fehlen euch Infos auf unserer Facebook Page oder auf der Homepage? Hättet ihr gerne mal bestimmte Aktionen von uns? 

Ab sofort möchten wir auch engerer mit den vielen Fanclubs und Fan-Homepages oder auch Facebook-Seiten zusammenarbeiten. Habt ihr Interesse an einem gemeinsamen Austausch oder einer Kooperation, dann meldet euch bei uns. Wir sind immer per Mail unter eintrachtpower@web.de erreichbar oder auch via einer Facebook-Nachricht oder einem Tweet.

Eintrachtpower sucht auch immer nach neuem frischen Blut. Speziell für unsere Homepage Eintrachtpower.de, bei der wir das Angebot in den nächsten Monaten ausbauen werden.

Danke nochmals an alle Adler und Adlerinnen!!

Wir sind Eintracht! Wir sind Eintracht Frankfurt! Hurra! Auf die nächsten 10’000!

 

Euer Eintrachtpower-Team

Blick auf M1. (Bild: Wikipedia/kandschwar)

Mainz? Nie gehört! Eine soziokulturelle Betrachtung.

Zwischen Frankfurt und Mainz liegen gerade einmal gut 40 km, doch kennen wir die Pappnasen vom Rhein überhaupt? Wir erklären es euch mit Ironie und ’ner Portion Spaß.

Die Stadt

Mainz gab es wohl schon immer. Vor Millionen von Jahren waren einst schon Adam und Eva zu Hause. Dann kamen Wiki und die starken Männer und später die Mainzelmännchen, von denen Mainz und die Siedler schliesslich ihren Namen bekamen.
Einwohner hat Mainz keine. Nur an Rosenmontag erwacht die Stadt aus ihrem Tiefschlaf. […] Continue reading

Peinlicher Endstand. (Bild: eintracht-online.net)

Der Arschtritt: Was bei Eintracht Frankfurt gerade falsch läuft. Oder: Früher war mehr Hurra.

Eines vorab: Ich habe diesen Artikel mit einer kleinen aber feinen Portion Unverständnis und Wut geschrieben. Der knappe Sieg gegen Fürth und die Niederlage gegen Augsburg lassen mich einfach nicht los. Auf der Suche nach einem Lösungsansatz für unser viel beschworenes Rückrundenfiasko, lande ich immer bei einem Punkt: Früher war mehr Hurra.
In Hamburg dachte man noch, Lakic wird der Heilbringer aus Kroatien, denn mit seinen zwei Toren schoss er den HSV in die Krise und die Eintracht ein Stückchen mehr nach Europa. War ich ahnungslos. […] Continue reading

(Bild: filmsequi)

‚Alles nur geklaut‘: Freiburger Märchenstunde

Es waren einmal die Freiburg-Fans. Sie standen rum in ihrer Kurve und es war ganz leise um sie herum. Das fanden die Freiburg-Fans furchtbar doof. Sie packten ihre sieben Sachen, watschelte raus aus ihrem Städtchen und fuhren ins große Frankfurt ins Waldstadion. Dort glaubten sie ihren Augen nicht: Sie sahen sie tolle Sachen wie die Pippi, andere kreative Gesänge und noch viel mehr, passten ganz gut auf und freuten sich diebisch. Zurück in ihrem kleinen Heim packten sie die Mitbringsel aus und waren glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Das Spiel ging übrigens 0-0 aus, am Schluss mit einigem Glück für die SGE. Scheiss drauf, ein Punkt auf dem Weg nach Europa!?

Bild hetzt mit Artikel gegen Vega und Pyro weil der Interview verweigert

Kein Interview? Bild hetzt gegen Vega als Pyro-Brandstifter: Wie das Boulevardblatt arbeitet

Wir alle wissen: Steht eine Fußball-News in der Bild, stimmt sie höchstwahrscheinlich. Die Quellen der Boulevardzeitung sind gut, sehr gut. Wir wissen aber auch: Das Blatt bedient sich höchst zweifelhafter Methoden, um Schlagzeilen zu machen, spekuliert und hetzt. In den vergangenen Tagen gab es dazu ein besonders trauriges Beispiel: Als Rapper Vega dem Schundblatt kein Interview geben wollte, konstruierte das eine Beteiligung des Rapper an den Pyro-Vorfällen in Leverkusen. Aber lest selbst, wir haben alles für euch gesammelt: Continue reading

Occean kann’s nicht, Hoffer darf’s nicht (und geht), Lakic stört’s nicht

Der Neue: Srdan Lakic. (Screenshoit: Hamburger Abendblatt)

Der Neue: Srdan Lakic. (Screenshoit: Hamburger Abendblatt)

Vorweg: Ja, er ist da, nun auch offiziell. Srdjan Lakic ist der neue Stürmer der Eintracht, wie der Verein am Dienstag bestätigte. Damit hat Veh seinen vielgeforderten Stürmer bekommen. „Wir freuen uns, dass der Wechsel nun endlich perfekt ist. Mit Lakic haben wir einen kopfballstarken Stürmer verpflichtet, der genau ins Mannschaftsprofil von Eintracht Frankfurt passt und die Anforderungen von Chef-Trainer Armin Veh erfüllt“, erklärte Sportdirektor Bruno Hübner .Nicht in dieses Profil passen offenbar Jimmy Hofer und Olivier Occean. Der eine, weil er nicht spielen darf, der andere, weil er nicht spielen kann… Continue reading

Traurig: Fußballmagazin Kicker hetzt gegen Fußballfans

Wir sind bestürzt. Über die Medienberichterstattung und nahezu sämtliche Reaktionen auf das Relegationsspiel der Hertha bei den Schwalbenkönigen Fortuna Düsseldorf. Es wirkt, als wäre Krieg ausgebrochen, doch es war ein Fußballspiel, nur ein Fußballspiel, mit mehr und vor allem mit verfrühten Emotionen als sonst. Sei’s drum. Immerhin ein Artikel wurde veröffentlicht, der die Realität abbildet („Eine hochgeschriebene Horrornacht“). Gipfel der Hetztiraden ist ein Kommentar von einem der Kicker-Chefredakteure, Rainer Franzke, indem natürlich auch die Fans von Eintracht Frankfurt… Continue reading

Uffstieg. Party. Pure Geilheit? (mit 22 Videos)

Der Uffstiech ist geschafft, alles wie geplant, zweite Liga abgehakt. Freude über die Mannschaft, die Fans und das Gesamtkonstrukt Eintracht, pure Geilheit halt, fröhliche Hessen überall und Ansgar Brinkmann in der Nordwestkurve-Bomberjacke als TV-Experte. Den ganzen Tag Eintracht-Lieder im Ohr, Eintrachtshirt im Büro an, alles Eintracht. Alles gut? Naja.
Trainer Armin Veh wartet mit der Zusage zur Vertragsverlängerung, genauer betrachtet wartet er wohl eher mit der Absage. Seine Wohnung hat er angeblich bereits gekündigt, und wenn Heribert Bruchhagen und Bruno Hübner ihm nicht einige Millionen mehr zur Verfügung stellen, wird er weg sein und am Donnerstag genau dies…
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Stolz! Schwalbenkönig Sascha Rösler

Rösler kann nicht mal mehr Schwalben. Und Schuld ist die Eintracht

Loide, des könne mer doch net mache. Jetzt mal ernsthaft, Schluss damit. Wo soll das hinführen? Stellt euch mal vor, Fortuna Düsseldorf steigt nicht auf. Die Fortuna, der schnuggelige Verein vom Rhein, lange Zeit Tabellenführer, jetzt nur noch Vierter, nicht mal auf einem Relegationsplatz. Beister trifft nicht mehr, Rösler schafft nicht mal mehr Schwalben. Und Schuld sind die Frankfurter. Genauer gesagt, die „mediale Treibjagd des Aufstiegskonkurrenten Eintracht“, wie es rp-online aufgedeckt haben will.

Der arme Sascha Rösler macht nur noch Bubu auf dem Platz. „Nur noch ein Schatten seiner selbst“, ist der arme Herr Jolitz von rp-online besorgt. Nicht mal mehr Schwalben kriegt… Continue reading

Unentschieden in Düsseldorf. Oder: einfach wütend! (mit Videos)

Man darf berechtigt sauer sein. Wütend. Weil ein Linienrichter sich einmischt und einen Elfmeter pfeifen lässt, wo der Schiedsrichter bereits weiter spielen lassen wollte. Nach einem vermeintlichen Foul, in der 90. Minute, spielentscheidend also. Doch wo war das Foul? Wenn so etwas gepfiffen wird, darf gar kein Fußball mehr gespielt werden. Und im Strafraum dürfte es gar keinen Zweikampf mehr geben. Aber gut, die Schiris können nicht alles richtig machen, sei’s drum. Schlimm allerdings war auch die Übertragung auf Sky. Denn da war sie wieder, die Medienhetze. Der Sender hat überzogen gehetzt und dramatisiert, wohingegen die Leute der Bild-Zeitung im Vergleich manchmal wahre Klosterschüler sind…. Continue reading

Eintracht Frankfurt – Kaiserslautern: Schlachtfest oder Fußballfest?

Lautern weghaun! Frankfurt ist heiß auf das Pokalspiel. (Foto von Siegfried Wessler)

Die Pflicht ist erledigt, die Kür kann kommen. Duisburg, eindrucksvoll mit 3-0 zurück in die Niederungen der Zweiten Bundesliga geschickt, war nur der lästige Sparringspartner vor dem Pokalspiel am Mittwochabend, wenn es wieder heißt Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Kaiserslautern. Wenn die Kartoffelbauern aus der Pfalz ins Waldstadion kommen.
Wenn der Adler die Teufel in der Luft zerreißt. Hoffentlich. In der Vergangenheit waren die Partien stets brisant, auf und neben dem Platz. Martialische Ankündigungen der UF97, Angriffe mit Feuerwerk, geile Choreos. Wir schauen mal, wie es vor diesem Pokalknaller aussieht… Continue reading

Viel Enttäuschung und viele Neue: Zwischenfazit nach 6 Spielen

Nee, nichts mit Spitzenreiter. Nur Platz 6 nach sechs Spielen mit drei Punkten Abstand zur Spitze. Das Transferfenster ist dicht. Leistungsträger gingen, andere neue kamen dazu. Zeit für einen kurzen Zwischen-Check. Gucken wir uns doch kurz die Spiele, die Tabellensituation, die Transfers und die Lage auf den Rängen an.

Die Eintracht nach sechs Spielen

Eintracht Frankfurt steht nach sechs Spielen auf Platz 6 mit plus 12 Toren und mit 12 Punkten. Drei Siege, drei Unentschieden, keine NiederlageContinue reading

Eintracht Frankfurt Fangesänge: ‚Nö, ich will net für euch sterbe!‘

Über kaum etwas definiert sich eine Kurve so sehr wie über die Fangesänge und den Support. Immer wieder werden neue Lieder gedichtet. Viele werden nur auf den Auswärtsfahrten ausgepackt, wo sie der harte Kern schmettert; sie im Waldstadion zu etablieren scheint schier unmöglich, zu lang, zu schwer, nicht zu verstehen. Andere erobern sich schnell einen Platz im ganzen Stadion und das über Jahre hinweg. Manche der Evergreens könnten dabei langsam mal in der Tonne verschwinden, finden wir. Einer dieser Aspiranten, der leider noch nicht ausgedient hat… Continue reading

Taschentücher für den BVB. Oder: Piep Piep Piep, Hoffenheim hat euch nicht lieb. Wir Hoffenheim auch nicht.

Das war ja nix gegen die Clownsnasen heute. Hätten wir lieber alle gemeinsam ein paar Alt trinken sollen. Deswegen etwas ganz anderes: Habt ihr noch ein paar gelbe Taschentücher über von damals? Die Dortmunder flennen rum wegen dem Piepsen bei den Badensern. Und vor lauter Jammerei kriegen sie es dann wieder nicht hin, ihr Stadion vor Attacken zu schützen. :-)

Zum Hintergrund: Beim Spiel Hoffenheim gegen den BVB wurdemal wieder festgestellt, dass bei Schmähgesängen gegen den Gastverein ein schriller Ton Richtung Gästefans erklang. Erst hat Hoffenheim alles abgestritten, doch dann… Continue reading

Halle, Eintracht und die große Ernüchterung

Halle liegt nicht in Schutt und Asche. Was nun, liebe Medien? Neue These? Die Randalierer, die im Pokalspiel gegen Kaiserslautern aus dem BFC Dynamo Berlin-Block die Gästefans attackierten und den Block stürmten, waren doch sicher Frankfurter..

Entgegen aller hochgezüchteten Erwartungen seitens Medien und Polizei und entgegen des Verhaltens mancher Fans oder sonstiger Gestalten ist es ziemlich ruhig geblieben in Halle. Es scheint, in den Redaktionen wurde insgeheim getrauert ob der nicht erfüllten Erwartungen. Na immerhin haben sie die Berliner nicht im Stich gelassen. Spannend ist auch: Die Aktion der vermeintlichen BFC-Hooligans wurde in der Presse auf einem ähnlichen Level begleitet und kommentiert wie das vergleichsweise lächerliche „Randalemeister“-Plakat mitsamt Feuerchen.

Dafür gab es andere nette Dinge. Oka Nikolov machte ein gutes Spiel, ebenso wie Neuzugang Anderson. Und Gekas bewies mit seinen zwei Toren, dass er durchaus noch was kann. Und, viel wichtiger, dass er noch will. Eine gute Woche euch allen.

Eintracht-Graffiti am Gleisdreieck übermalt

Der Ärger geht weiter. Das Graffiti am Gleisdreieck, das in stundenlanger Arbeit an die Unterführung gesprüht wurde, ist in der Nacht übermalt worden. Unbekannte haben den Schriftzug „Wahnsinn? Das ist Halle!“ über das Bild unserer Meistertruppe gepinselt – gerade rechtzeitig zum neuen Verhaltenskodex für, den die Eintracht in diesen Tagen veröffentlichte. Am Tag darauf probierten die Frankfurter Ultras in mühevoller Kleinarbeit, das Geschmiere zu übersprühen.

Der Schriftzug, den vermutlich Halle-Fans an die Wand gemalt haben, ist ein Zitat aus dem Film „300“ und damit wahrscheinlich eine Antwort auf das Bild der Ultras Frankfurt, die auf ihrer Webseite mit einem Bild aus dem Film „300“ und dem Spruch „300 + x. Alle nach Halle mit oder ohne Karte“ dazu aufrufen, Continue reading

Die Zweite Liga & die Anstoßzeiten. Pfui.

Eintracht Frankfurt Bröndby

Abendspiele? Nein danke, höchstens im Uefa-Cup wie hier gegen Bröndby.

Montags könnt‘ ich kotzen. Erst recht, wenn Spieltage sind. Denn so schnell holt uns die Realität der Zweiten Bundesliga ein. Wie vorauszusehen war, muss unsere Eintracht Frankfurt St. Pauli am Zweiten Spieltag am Montagabend den Garaus machen. Gut für alle TV-Glotzer, die am 25. Juli nicht ins Stadion können. Schlecht, für alle die im Waldstadion sind. Aber da aufgrund des DFB-Urteils nur 19.00 Zuschauer inklusive der 5.000 Gästefans zugelassen sind, ist die Montagsvariante mit Live-Übertragung auf Sport1 formerly known as DSF an diesem einen Spieltag gar nicht so schlecht. So müssen viele nicht in die Sportsbar gehen und können auch die oft schlechten Fußball-Streams im Internet verzichten, um die Eintracht online zu Continue reading

Gewalt und Chaos in Liga 2? Die Medienhetze geht weiter.

Ultras Frankfurt in Karlsruhe

Orange in Karlsruhe © unsere-bundesliga.de

Die nächste Runde ist eröffnet. Nachdem die Bild-Zeitung, ganz wie es ihre selbstdefinierte Aufgabe ist, prophezeit hat, dass die chaotischen Fans mancher Zweitligaclubs dem Abendland ein Ende bereiten könnten und C-Politiker (um es mit deren Einordnung mal zu halten wie mit den Prominenten) Alkoholverbote im Stadion oder gar Beförderungsverbote für gewaltbereite Fans gefordert haben, springt nun die Provinzpresse auf den Fans-/Ultras-/Fußballfreunde-Bashing-Zug auf. Eine Karlsruher Onlinezeitung, die ihr Geld großteils mit Anzeigen verdient und dementsprechend vermutlich boulevardeske Texte benötigt, damit die Leser auch klicken, greift die Forderung nach einem Alkoholverbot im Stadion auf. Dann die überraschende Wendung: Statt dem Alkoholverbot Continue reading

Endgültig abgestiegen. Nun auch online aus der Erstklassigkeit verbannt.

Nun ist es amtlich: Wir sind endgültig abgestiegen. Zwar wissen wir das schon seit einigen Monaten, doch irgendwie sind wir im Kopf immer noch ein bisschen erste Liga – trotz der Vorbereitungen auf die Runde in der Zweiten. Doch mit derlei Augenwischereien ist nun Schluss. Die einschlägigen Internetportale (bild.de, kicker.de, spox.com) haben uns endgültig in die Zweitklassigkeit verbannt. Verschwunden ist der Name „Eintracht Frankfurt“ aus den Navigationsleisten der 1. Bundesliga, verschwunden ist auch unser Logo. Setzen wir alles daran, nächstes Jahr ein furioses Comeback hinzulegen.

Dafür hat die Eintracht heute schonmal die vorläufigen Rückennummern veröffentlicht: Continue reading

Die Al Quaida des Fußballs: Zweiter Liga droht Saison der Gewalt, Alkoholverbot gefordert

Böse. Gefährlich. Unberechenbar. Uns Anhängern von Eintracht Frankfurt eilt unser Ruf längst voraus. Wir machen keine Gefangenen, wir brennen alles nieder. Gegnerische Spieler, gegnerische Stadien, ja ganze Städte. Und wenn der Bub rechts neben uns im Stadion mal keine 90 Minuten durchsingen will, kriegt auch der Ärger. Der Fußball an sich ist uns egal, wir wollen Chaos. Und das möglichst chaotisch. Dieses Bild zeichnet jedenfalls die hiesige Medienlandschaft von uns.

Und nun: Durchgangsstation Zweite Liga. Wir treffen auf Dresden, Cottbus, Rostock. Das Schlachtfest beim FCK in der vergangenen Saison? Continue reading

Die Sommerpause. Keine Liebeserklärung.

Sommerpause. Bundesligafrei. Zwei Wörter, schlimmer als die Kombination „keine Eintracht wegen Länderspiel“. Wochen des Leidens (Ach, der verlässt uns auch? & Wann geht die Runde endlich wieder los?), Wochen des Freuens (Bald! Und mit guten Neuen!), Wochen des Zweifelns (Was transferieren die da wieder zusammen?), Wochen der Zuversicht (Dieses Mal wird alles besser). Keine Bundesliga in der Zeit, in der die meisten Deutschen ihren Sommerurlaub nehmen, in der sie Zeit hätten, um durch die Lande zu reisen anstatt nach Österreich ans Trainingslager.

Nicht einmal eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft steht diesen Sommer an. Nein, sie wollen uns mit der Damen-WM abspeisen. Die ist zwar im eigenen Land und die Mädels zeigen ihre Brüste im Playboby, Continue reading

Hübner bringt neuen Hauptsponsor mit nach Frankfurt – Randalierern droht Solarienverbot

Eintracht Frankfurt hat sich spontan von Fraport als Hauptsponsor getrennt. Neuer Hauptsponsor wird ab sofort die Firma Ergoline, bekannter Hersteller von Solarien und Sonnenbänken. Das sagte Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen am Freitagmorgen. Nach der Verpflichtung von Bruno Hübner als neuem Sportdirektor sei Ergoline auf Eintracht Frankfurt mit einem Angebot zugekommen, das „wir einfach nicht ablehnen konnten“. Der Solarienhersteller bestätigte, dass der neue Sportdirektor der Grund für das Engagement am Main ist. „Hübner ist stets braungebrannt, der Prototyp des neuen Manns. Wir hoffen, dass nun auch mehr Fans von Eintracht Frankfurt unsere Sonnenstudios besuchen“, sagte ein Sprecher.

Ergoline-Fan Hübner ist begeistert

Hübner selbst sei langjähriger Premiumkunde. Sowohl sein Privathaus als auch seine Finka auf Mallorca habe Ergoline bereits vor Jahren mit Geräten ausgestattet, wo der 50-Jährige die neuesten Techniken exklusiv teste. „Ich freue mich, dass wir nun auch als Verein mit Ergoline zusammenarbeiten“, sagte Hübner. Continue reading