Category Archives: Kommentiert

Nike ist neuer AusrĂŒster der Frankfurter Eintracht.

Danke fĂŒr Nichts, Nike

Den Adler auf der Brust – und daneben? Elf Jahre lang trugen die Frankfurter die vier Buchstaben von Jako, ab der kommenden Saison das Logo von Nike. WĂ€hrend Bruchhagen sich davon eine gewinnbringende Kooperation verspricht, könnten die Fans die Verlierer sein.

Drei Millionen Euro soll der Vertrag mit Nike der Eintracht jedes Jahr bescheren. FĂŒr die Frankfurter eine klare Steigerung: Wie der Hessische Rundfunk weiß, zahlte Nikes VorgĂ€nger Jako nur rund eine Million Euro. Der Vorstandsvorsitzende der Eintracht, Heribert Bruchhagen, hofft deshalb zu Recht “auf eine langfristige und fĂŒr alle Seiten gewinnbringende Kooperation”. Auch fĂŒr die Fans. “Entscheidend ist es, wie diese Trikots den Fans gefallen”, sagt Bruchhagen bei Eintracht TV.

Das lÀsst sich jetzt noch nicht sagen. Erst wenn am 10. Juli der offizielle Verkauf startet, werden die Verkaufszahlen zeigen, wie die neue Spielkleidung bei den Fans ankommt. Doch erste Kommentare auf unserer Facebook-Seite legen nahe: Die Verlierer des Nike-Vertrages könnten die Fans sein. Weiterlesen

Armin Veh (Bild: Eintracht-Online.Net)

Trainer gesucht: 8 mögliche Nachfolger von Armin Veh

Armin Veh geht also. Zum Saisonende verlÀsst er die Frankfurter Eintracht. Das ist schade, aber nicht zu Àndern. Nun braucht die SGE einen Trainer, der Vehs Werk fortsetzt. Doch die Liste der vielversprechenden Kandidaten ist kurz.  Weiterlesen

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Kommentar: Pyrotechnik ist ein Verbrechen!

Ich liebe Pyrotechnik. Wenn die Kurve in Ekstase tobt, das Fahnenmeer illuminiert von Bengalos und etwas Rauch. Einfach geil. GĂ€nsehaut. Ich liebe Eintracht Frankfurt. Den Verein, die Spieler, die Fans, das Stadion, den Schobbe am Gleisdreieck. Einfach geil. GĂ€nsehaut.

Leider gibt es ein Problem: Beides passt nicht zusammen. Oder: Es darf nicht zusammen passen. So wollen es die deutschen Gesetze und die Statuten des DFB. Pyrotechnik ist nun mal illegal und verboten. RegelmĂ€ĂŸig muss die Eintracht deswegen Strafen zahlen. Alleine in der laufenden Europacup-Saison waren es 130.000 Euro. Nun droht erneute eine saftige Bestrafung, denn natĂŒrlich brannte es auch in Porto. Ob die Eintracht wieder mit einer Geldstrafe davon kommt oder ein Geisterspiel fĂ€llig ist, ist noch unklar. Klar ist: Es ist ein ziemlich hoher Preis fĂŒr, zugegeben tolle, Pyroshows in Nikosia und Bordeaux und im heimischen Waldstadion.

Das Verhalten der UEFA ist ein Skandal

Klar ist auch: Die UEFA ist ein Scheißladen. Sie bestraft Vereine wie die Eintracht fĂŒr den Einsatz von Pyrotechnik seitens der Fans. Gleichermaßen wirbt sie mit emotionalen Bildern der Fackelei fĂŒr sich und ihren Wettbewerb. Das ist nicht nur falsch, das ist ein Skandal. Aber darum kĂŒmmert sich ja niemand. Auch der DFB bricht GesprĂ€che ĂŒber ein kontrolliertes Abbrennen schnell wieder ab und verweist auf die IllegalitĂ€t. Damit hat der Verband zwar grundsĂ€tzlich recht, macht es sich aber ein bisschen zu einfach und missachtet wiederholt die Interessen mancher Fans.

Mehr: Pyro gegen Porto: Eintracht droht saftige Strafe

Der Gebrauch von Pyro reißt einen Graben in die Fanszene. Es gibt nur BefĂŒrworter und Gegner. Wir lassen uns die Fankultur nicht kaputt machen, uns nichts von denen da oben diktieren, es gehört dazu, sagen die einen. Es ist gefĂ€hrlich und schadet der Eintracht, entgegnen die anderen.

Pyrotechnik gehört in die Kurve

Beide Seiten haben recht. Pyro gehört seit vielen Jahren zum Fußball dazu, ist Teil der Fankultur. Und kaum jemand kann ernsthaft behaupten, dass Pyroshows nicht geil aussehen. Und weil VerbĂ€nde den Fußball in eine Richtung treiben, die vielen nicht gefĂ€llt, entsteht Abneigung, vielleicht auch eine jetzt-erst-recht-Stimmung. Da wird Pyrotechnik nicht nur zum Stimmungsmacher

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und identitÀtsstiftenden, Respekt einbringenden Stilmittel, sondern auch zum Zeichen des Widerstands. Wer nur hinnimmt, verÀndert nichts, aktuell zeigt dies die Ukraine.

Pyro hat im Stadion nichts zu suchen

Auch stimmt: Bengalos und der ganze Rest sind gefĂ€hrlich, wenn es auch nur in seltenen FĂ€llen zu gravierenden SchĂ€den kommt. Und natĂŒrlich schaden die entsprechenden Personen, die vor allem anderen auf ihre Selbstverwirklichung bestehen, damit der Eintracht, weil der Einsatz von Pyrotechnik drastische Strafen nach sich zieht. „Das sind doch Peanuts im Millionenbusiness Fußball“, mag da manch einer denken. Stimmt ja auch.

Mehr: Geisterspiel nach Bordeaux-Pyro und “Randale”? [Update]

Aber sobald das Publikum ausgeschlossen wird, wird der wirtschaftliche Schaden grĂ¶ĂŸer. Hinzu kommen mögliche Auswirkungen auf Sponsoren, weil das Image der Eintracht ja beschĂ€digt ist und so weiter. Die Repressionen gegenĂŒber Fans werden stĂ€rker, manche Innenpolitiker warten nur darauf. Wir kennen das alles zur GenĂŒge. Auch bestimmte EinsatzkrĂ€fte mancher Hundertschaften freuen sich auf ein konsequenteres Schwingen des KnĂŒppels; wir alle kennen entsprechende Interviews anonymer Polizisten.

Es geht um Überzeugungen

In der Auseinandersetzung um Pyrotechnik geht es um Überzeugungen. Darum, wie Fußball, wie die Eintracht zu sein hat. Der Verein, den wir alle bis aufs Herzblut unterstĂŒtzen. Deswegen wird die Diskussion niemals ein Ende nehmen. Bei allen Argumenten wiegt aber eines besonders schwer, weil es der Eintracht Schaden zufĂŒgt: Pyrotechnik ist derzeit ein Verbechen. Leider. (Bild: eintracht-online.net)

Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren da.

Macht diese Hinrunde vergessen!

Ich will das nicht mehr sehen. Diese FehlpĂ€sse, diese Zaghafte, diese Schönrederei. Die Eintracht ĂŒberwintert mit 15 Punkten. 15 klĂ€gliche ZĂ€hler! Eine Bundesligahinrunde zum Weinen, jedenfalls auf dem Papier.

15 Punkte – eine Hinrunde zum Weinen

Auf der anderen Seite ist das Team noch im DFB-Pokal dabei und ĂŒberwintert sogar in der Europa-League. Das ist der Wettbewerb mit den Luschen-Gegner, jedenfalls bisher. Doch im Februar wartet der FC Porto, eigentlich ein Verein mit Abo auf das Viertelfinale der Champions League.

DFB-Pokal und Europa League – ein Jahr zum Feiern

Europa war schön, eine tolle Erfahrung, aber jetzt wollen wir uns wieder voll auf die Liga konzentrieren, werden die Verantwortlich sagen, falls die Eintracht an Porto scheitern sollte. Vielleicht schafft sie aber auch das schier Unmögliche und zieht ins Viertelfinale ein. Zu gönnen wÀre es der Truppe und auch uns Fans. Noch in DFB-Pokal und Europa Liga, das waren unglaubliche Momente, ein Jahr zum Feiern.

Sich bemĂŒhen bedeutet vesagen

Aber wo blieb das AufbĂ€umen in der Bundesliga? WĂ€hrend die Eintracht zu Beginn stark spielte und unglĂŒcklich verlor und Punkte ließ, wirkten viele der darauf folgenden Spiele wie ein Offenbarungseid. Klar, sie kĂ€mpfte mit der Dreifachbelastung, Stammspieler fehlten verletzt. „Sie bemĂŒhen sich ja“, wurde dann gerne als Phrase bemĂŒht. Doch sich bemĂŒhen bedeutet versagen, oder wer möchte gerne ein „hat sich bemĂŒht“ im Arbeitszeugnis stehen haben?

Kraft sammeln, durchstarten

Nun ist erstmal Winterpause. Aus den vergangenen zwei Spielen haben sie immerhin vier Punkte geholt und auch die Top-Truppe aus Leverkusen geschlagen. Vielleicht kann die Mannschaft dieses kleine Hoch ja mitnehmen. Jetzt gilt es, in der Winterpause Kraft zu sammeln, sich neu zu motivieren und dann den Fußball zu spielen, den die Mannschaft in der Lage ist zu spielen. Um dann wieder die wichtigen Punkte zu holen und die Hinrunde vergessen zu machen. (Foto: Eintracht-Online.net)

Orange Ultras Frankfurt Bordeaux

Orange Kaos – Wie eine Farbe die Fans spaltet

Zum Europacupspiel in Bordeaux rufen die Ultras Frankfurt auf, geschlossen in Orange zu kommen – und verursachen

eine Diskussion, die schlimme ZĂŒge annimmt.

Eine Farbe spaltet derzeit die Fans der Frankfurter Eintracht. Orange. Es ist die Farbe der Ultras von Apoel Nikosia, die den Frankfurtern eine orangene Hölle bereiten wollten. Der Ausflug nach Zypern wurde fĂŒr die Frankfurter nahezu paradiesisch, die Eintracht gewann locker mit 3-0. Danach riefen die Ultras Frankfurt ihrerseits dazu auf, eine Mottofahrt nach Bordeaux zu machen. „Nachdem wir nun der ‘orangenen Hölle’ in Nikosia entkommen sind, wollen wir jetzt Europa zeigen, was orangenes Kaos auf Frankfurter Art ist“, heißt es auf der Webseite der UF97. Arbeitstitel: Orange Kaos in Bordeaux. Dazu muss man wissen: Orange-Fahrten gab es bei der Eintracht immer mal wieder ab und zu, ob in Mannheim, gegen Köln oder als „Orang Ultras“ in Stuttgart.

Orange-Gegner befĂŒrchten geplantes Chaos

Nun also wieder in Orange, diesmal in

Bordeaux. Bei vielen Fans stĂ¶ĂŸt die Idee aber auf Ablehnung. Sie argumentieren, dass die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Rot seien und Orange da nichts zu suchen hĂ€tte. An diesem einen Abend fĂŒr 90 Minuten Orange zu tragen, dĂŒrfte doch nicht zuviel verlangt sein fĂŒr eine einmalige AuswĂ€rtsfahrt (schließlich fahren um die 10.000 Adler mit nach SĂŒdfrankreich) mit einem möglichst geschlossenen Erscheinungsbild, sagen die BefĂŒrworter. Keine Frage, 10.000 laute Eintrachtler in Orange wĂŒrden nicht nur uns allen lange in Erinnerung bleiben. Andere Gegner befĂŒrchten mit der Farbwahl eine geplante Chaos-Fahrt mit haufenweise Pyro, Rauch und Böllern. Sie haben den Ausflug nach Karlsruhe vor Augen, wo ein Meer an Rauch und Bengalos in einem orangenen Block gezĂŒndet wurde. Wer will ihnen diese BefĂŒrchtungen verdenken?

Niedergemacht, weil sie eine eigene Meinung haben

WĂ€hrend die einen im Orange die Legitimation fĂŒr Ärger und die Abkehr von der Farbtradition der Eintracht sehen und sogar soweit gehen, in Gegenaufrufen die Fans noch mehr zu spalten, beschimpfen andere die Verfechter der Traditionsfarben in einer Art und Weise, die an die Inqusition erinnert. Weil diese Fans fĂŒr sich entschieden haben, kein Orange zu tragen. Weil sie die Zeit auf sich nehmen und das Geld ausgeben, um unter der Woche nach Bordeaux zu reisen und die Eintracht dort so anzufeuern, wie sie es möchten und fĂŒr richtig halten. Sie werden fertig gemacht, weil sie fĂŒr sich selbst denken, weil sie eine Meinung haben. Wenn jeder nicht mehr machen kann, was er möchte – wohlgemerkt geht es allen darum, ihren Verein Eintracht Frankfurt zu unterstĂŒtzen – ist das eine Schande.

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Vielleicht wĂ€re Orange Kaos in Tel Aviv bei knapp 1500 Adlern einfacher und mit weniger Widerstand und Ausuferungen umzusetzen gewesen, vielleicht auch nicht. Das Ă€ndert nichts daran, dass wir alle nach Bordeaux fahren, um unseren Verein zu unterstĂŒtzen, gemeinsam als Eintrachtfans. Und wer Lust hat, in Orange.

FĂ€hrst du in Orange?

(Dies ist ein Kommentar und nicht reprĂ€sentativ fĂŒr die Redaktion von eintrachtpower.de. Der Autor fĂ€hrt ĂŒbrigens in Orange. Bild: uf97.de)

So nah und doch so fern: Die DFB-Zentrale in Frankfurt bringt die AdlertrÀger auch nicht nÀher an die Nationalmannschaft.

Von Lob und Missachtung des Joachim Löw

Arsenal, Inter, Leverkusen und Bayern: Fast jeder mit Rang und Namen in Europa interessiert sich derzeit fĂŒr einen Eintracht-Spieler. Nur einen lĂ€sst die Euphorie um die AdlertrĂ€ger gewohnt kalt: Bundestrainer Joachim Löw.

“Die Frankfurter haben eine unglaubliche Dynamik in ihrem Spiel, das von der Grundausrichtung sehr offensiv angelegt ist.” Oder: “Rode gefĂ€llt uns sehr gut. Gemeinsam mit Lewis Holtby und Moritz Leitner ist er am dichtesten dran.” Oder auch: “Trapp von Frankfurt hat jede Menge, jede Menge ĂŒberragende Spiele gemacht.”

Das sind SÀtze von Bundestrainer Joachim Löw aus den Jahren 2012 und 2013. Sie legen nahe, dass Löw ein Sympathisant von Eintracht Frankfurt ist. Einer, der die deutschen AdlertrÀger genau beobachtet, schÀtzt und fördert. Doch zumindest letzteres scheint eher das genaue Gegenteil zu sein. Denn obwohl die Eintracht eine ganze Reihe junger und hochtalentierter Spieler in den eigenen Reihen hat, bleiben Nominierungen des Bundestrainers aus.

Rode: “Es ist fĂŒr Eintracht-Spieler eben schwer”

Warum das so ist, weiß letztendlich nur Löw selbst. ErklĂ€rungsansĂ€tze gibt es jedoch genug. Passen die Frankfurter nicht in Löws Schema, so wie ein seit Jahren bestens aufgelegter Stefan Kießling? Oder genießt die Eintracht schlichtweg nicht den Stellenwert, den andere Vereine genießen, wie Eintracht-Fans gerne behaupten? “Es ist fĂŒr Eintracht-Spieler eben schwer, Nationalmannschaft zu spielen”, sagte immerhin auch Sebastian Rode kĂŒrzlich der Zeitung mit den großen Bildern – und lieferte damit Futter fĂŒr diese These.

TatsĂ€chlich fĂŒhren selbst ĂŒberragende Leistungen der AdlertrĂ€ger lediglich dazu, dass sie fĂŒr die Nationalmannschaft gehandelt werden – nicht aber nominiert werden. Beispiel Kevin Trapp, mit einem kicker-Notenschnitt von 2,40 der mit Abstand beste TorhĂŒter des letzten Jahres. Oder auch Sebastian Rode, der nach kicker-Noten (2,62) beste defensive Mittelfeldspieler der Hinrunde 2012/2013.

Beide hĂ€tten in ihrer damaligen Verfassung zwingend fĂŒr Deutschland spielen mĂŒssen. Löw interessierte das aber nicht. Er argumentierte, dass beide sich auf die U21-EM im Sommer 2013 konzentrieren sollten – was jedoch kein Argument ist. Leidenschaftlichen Fußballern wie Rode, Trapp und Jung hĂ€tte es wohl kaum an Motivation fĂŒr die U21-EM gemangelt, wenn sie vorher schon A-Nationalspieler geworden wĂ€ren. Zumal etwa ein Lewis Holtby, ebenfalls bei der U21-EM dabei, bereits im November 2010 fĂŒr die A-Nationalmannschaft debĂŒtierte.

Keine KursÀnderung in Sicht

Wer nun sagt, dass eine gute Saison (beziehungsweise ĂŒberragende Hinrunde) nicht ausreicht, um einen Anspruch auf die Nationalmannschaft zu erheben, mag damit richtig oder falsch liegen. Das ist Ansichtssache. Bitter fĂŒr die Frankfurter ist nur, dass Löw bei anderen Vereinen nicht so zögerlich war. Bei der TSG 1899 Hoffenheim wurde Marvin Compper 2008/2009 bereits nach 13 Bundesligaspielen mit den Kraichgauern zum Nationalspieler. Tobias Weis berief Löw sogar nach der nicht mehr allzu berauschenden RĂŒckrunde der Hoffenheimer.

Andere Beispiele sind Max Kruse und Nicolai MĂŒller, die erst seit letzter Saison mit starken Leistungen ĂŒberzeugen, aber bereits A-Nationalspieler sind. Eine weitere, leistungstechnisch unverstĂ€ndliche Personalie, ist HSV-Profi und Linksverteidiger Dennis Aogo (kicker-Notenschnitt 2012/2013: 4,06). Löw nominierte ihn fĂŒr die LĂ€nderspielreise in die Vereinigten Staaten, wĂ€hrend Bastian Oczipka (3,52) zu Hause bleiben musste.



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Immerhin ein Frankfurter schaffte es bereits in den

Dunstkreis der Nationalmannschaft: Sebastian Jung wurde fĂŒr das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande im November 2012 nachnominiert, kam aber nicht zum Einsatz. Unwahrscheinlich, dass sich das bis zur WM bei wenigstens einem Frankfurter Ă€ndert. Weshalb am Ende nur das falsche Hoffnung weckende Lob des Bundestrainers bleibt. Und die Überzeugung der Eintracht-Fans: Wir wĂŒssten da welche, die in Brasilien weiterhelfen könnten …

Die Nationalmannschafts-Kandidaten der Eintracht im Überblick

Kevin Trapp – Der TorhĂŒter ist nach seiner Verletzung, die er sich ausgerechnet bei einem Werbedreh fĂŒr den DFB zuzog, wieder in guter Form. Zu den Leistungen aus der Vorrunde fehlt allerdings noch ein wenig. Die wird er aber Spiel fĂŒr Spiel abrufen mĂŒssen, wenn er sich am Ende gegen Ron-Robert Zieler (Hannover 96), Marc-AndrĂ© ter Stegen (Borussia Mönchengladbach), Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen), Sven Ulreich (VfB Stuttgart), Oliver Baumann (SC Freiburg) und Roman Weidenfeller (BVB Dortmund) durchsetzen möchte. Manuel Neuer (FC Bayern MĂŒnchen) und RenĂ© Adler (Hamburger SV) sind wohl gesetzt. Die Konkurrenz ist also riesig, Trapps Chance gering. Aber sie ist vorhanden.

Bastian Oczipka - Der Linksverteidiger war zuletzt wieder stĂ€rker. Er hĂ€tte eigentlich die besten Chancen auf eine WM-Nominierung, denn in Marcel Schmelzer hat Deutschland nur einen Linksverteidiger, der so etwas wie internationale Klasse verkörpert. Konkurrenten wie Dennis Aogo (FC Schalke 04) und Marcell Jansen (Hamburger SV) haben bereits des Öfteren gezeigt, dass sie Nationalmannschafts-AnsprĂŒchen nicht genĂŒgen. Notlösungen wie Benedikt Höwedes (FC Schalke 04) und Holger Badstuber (FC Bayern MĂŒnchen) sind bei einem Turnier nicht vertretbar. Doch Oczipka muss noch etwas zulegen und konstanter werden, um seinerseits nationalmannschaftstauglich zu werden. Seine WM-Chancen wĂ€ren dann nicht allzu schlecht – nun ja, hieße der Bundestrainer nicht Jo … Ach, Ihr wisst schon.

Sebastian Jung – Gegen die Niederlande war er kurz davor, der erste Frankfurter Nationalspieler seit Horst Heldt zu werden. Doch Löw verwehrte ihm die Einwechslung. Als Rechtsverteidiger hat Jung das Pech, mit Phillip Lahm (FC Bayern MĂŒnchen) einen absoluten Stammspieler und den KapitĂ€n der Nationalmannschaft vor sich zu haben. Wenn es allerdings um Alternativen zu Lahm geht, muss Jung zu den ersten Namen gehören, die genannt werden. Die Leistungen stimmen bereits. Überzeugt Jung auch international gegen gestandene Gegner, ist eine WM-Teilnahme möglich.

Bamba Anderson – Warum nicht mal ein Neger?* Anderson ist zu einem sehr guten Bundesligaverteidiger geworden. Ob Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari das schon mitbekommen hat, ist eintrachtpower.de nicht bekannt. Da Scolari gefĂŒhlte Jahrzehnte und einen CL-Titel gebraucht hat, um Dante zu entdecken, sind wir aber so frei und nehmen an, dass er es nicht weiß. Und weil Anderson schon lange in Deutschland spielt, stĂŒnde einer EinbĂŒrgerung nichts im Wege. Ein topmotivierter Brasilianer im deutschen Trikot bei einer Brasilien-WM – na gut, wir geben zu: Das wĂ€re zu schön, um wahr zu werden.

Sebastian Rode – Seine Konkurrenten heißen: Bastian Schweinsteiger (FC Bayern MĂŒnchen), Sami Khedira (CF Real Madrid), Ilkay GĂŒndogan (BVB Dortmund), Toni Kroos (FC Bayern MĂŒnchen), Lars Bender (Bayer 04 Leverkusen), Sven Bender (BVB Dortmund) und Roman NeustĂ€dter (FC Schalke 04). Um nur ein paar zu nennen. Es wird fĂŒr ihn darauf ankommen, die Leistungen der Hinrunde 2012/2013 konstant abzurufen. Dann muss Rode sich auch vor einem Schweinsteiger nicht verstecken. Doch dafĂŒr muss nicht nur Rode, sondern auch die gesamte Eintracht Woche fĂŒr Woche am absoluten Limit spielen. Angesichts der Dreifach-Belastung erscheint das unwahrscheinlich, genau wie Rodes WM-Teilnahme.

Alexander Meier – Erst einmal muss der lange Schlaks wieder fit werden. Danach wird ihm in Sachen TorgefĂ€hrlichkeit vermutlich kein deutscher Mittelfeldspieler etwas vormachen können. Allerdings fehlt Meier die Technik, Spritzigkeit und ĂŒberraschende GenialitĂ€t der Spielmacher-Generation, die bereits jetzt die Nationalmannschaft ausmacht. An Mesut Özil (FC Arsenal), Mario Götze (FC Bayern MĂŒnchen) und Toni Kroos (FC Bayern MĂŒnchen) kommt Meier nicht vorbei, zumal zur Not auch Marco Reus (BVB Dortmund) oder Julian Draxler (FC Schalke 04) hinter der Spitze spielen können. Vielleicht könnte Meier deshalb als StĂŒrmer zur WM mitreisen. Da dies jedoch nicht Meiers Lieblingsposition ist, scheint auch das nahezu ausgeschlossen.

Stefan Aigner – Wer Aigner zuletzt im Stadion gesehen hat, staunte nicht schlecht. TorgefĂ€hrlich und schnell war er bereits letzte Saison, nun ist er auch technisch deutlich stĂ€rker geworden. FĂŒr die WM wird das aber kaum reichen. In Sachen Nationalmannschaft hat Aigner nur krasse Außenseiterchancen, denn selbst wenn Thomas MĂŒller (FC Bayern MĂŒnchen) oder die möglichen FlĂŒgelstĂŒrmer AndrĂ© SchĂŒrrle (FC Chelsea), Marco Reus (BVB Dortmund), Julian Draxler (FC Schalke 04) und Sidney Sam (Bayer 04 Leverkusen) ausfallen, gibt es noch einen Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach), der sich Chancen ausrechnen darf.

*Achtung, Ironie!

10.000 fu***ng Likes auf Facebook!!

Wir sind ĂŒberwĂ€ltigt! Schon wieder ein Grund zur Freude: 10’000 Facebook-Fans. Eins-Null-Null-Null-Null. Wahnsinn.

Mit Eintrachtpower versuchen wir ein Fanzine herzustellen, dass nah an der Eintracht und ihren Fans ist. Hierbei ist es uns egal, ob wir uns mit dem Hardcore-Fan in Kluft austauschen oder uns ein Familienvater seine Geschichten erzĂ€hlt und Spass an der Eintracht hat. Wir versuchen ein breites Spektrum abzudecken und qualitativ hochwertige Informationen mit euch zu teilen. Dies wird erst ermöglicht, durch die verschiedenen Charaktere hinter Eintrachtpower, ob Ultra oder GelegenheitsstadiongĂ€nger, ob JĂŒngling oder “Alter Hase” alle sind dabei und haben Spass an der SGE.

Ein Dank geht hier an die Mitadmins und Redakteure: Danke Christoph, Danke Mahyar, Danke Sebastian, Danke Phillip, Danke Tom, Danke Alex und Danke an Johannes fĂŒr die geilen Videos auf Waldstadion TV.

Die letzte Posteraktion “Adlerinvasion” war ein voller Erfolg. Weit ĂŒber 400 verkaufte Poster und mehr als 1000€ Spende fĂŒr die Ultras Frankfurt sind zusammen gekommen. Viel wurde bereits erreicht und umgesetzt. Eintrachtpower.de erfuhr ein Redesign, der Facebook Auftritt und unser Twitter-Account erfahren einen zweiten FrĂŒhling. Doch dies soll nicht alles gewesen sein. Wir arbeiten mit Hochdruck an weiteren Spannenden Aktionen und tollen Entwicklungen fĂŒr die Eintrachtpower. Mit jedem Klick soll die Eintracht und ihre Fans noch interaktiver und noch erlebarer machen.

Ein weiterer Dank geht an euch da draussen! Grandios wie ihr in die Eintracht lebt und uns mit Nachrichten unterstĂŒtzt. Kritik und Lob sind uns immer willkommen, denn wir wollen nur das Beste fĂŒr euch und die Eintracht. Und nur gemeinsam können wir diesen Weg gehen.

Bei uns entstehen natĂŒrlich auch immer Fragen:
Wie findet ihr unsere Arbeit bisher? Fehlen euch Infos auf unserer Facebook Page oder auf der Homepage? HÀttet ihr gerne mal bestimmte Aktionen von uns? 

Ab sofort möchten wir auch engerer mit den vielen Fanclubs und Fan-Homepages oder auch Facebook-Seiten zusammenarbeiten. Habt ihr Interesse an einem gemeinsamen Austausch oder einer Kooperation, dann meldet euch bei uns. Wir sind immer per Mail unter eintrachtpower@web.de erreichbar oder auch via einer Facebook-Nachricht oder einem Tweet.

Eintrachtpower sucht auch immer nach neuem frischen Blut. Speziell fĂŒr unsere Homepage Eintrachtpower.de, bei der wir das Angebot in den nĂ€chsten Monaten ausbauen werden.

Danke nochmals an alle Adler und Adlerinnen!!

Wir sind Eintracht! Wir sind Eintracht Frankfurt! Hurra! Auf die nĂ€chsten 10’000!

 

Euer Eintrachtpower-Team

Blick auf M1. (Bild: Wikipedia/kandschwar)

Mainz? Nie gehört! Eine soziokulturelle Betrachtung.

Zwischen Frankfurt und Mainz liegen gerade einmal gut 40 km, doch kennen wir die Pappnasen vom Rhein ĂŒberhaupt? Wir erklĂ€ren es euch mit Ironie und ‘ner Portion Spaß.

Die Stadt

Mainz gab es wohl schon immer. Vor Millionen von Jahren waren einst schon Adam und Eva zu Hause. Dann kamen Wiki und die starken MÀnner und spÀter die MainzelmÀnnchen, von denen Mainz und die Siedler schliesslich ihren Namen bekamen.
Einwohner hat Mainz keine. Nur an Rosenmontag erwacht die Stadt aus ihrem Tiefschlaf. [...] Weiterlesen

Peinlicher Endstand. (Bild: eintracht-online.net)

Der Arschtritt: Was bei Eintracht Frankfurt gerade falsch lĂ€uft. Oder: FrĂŒher war mehr Hurra.

Eines vorab: Ich habe diesen Artikel mit einer kleinen aber feinen Portion UnverstĂ€ndnis und Wut geschrieben. Der knappe Sieg gegen FĂŒrth und die Niederlage gegen Augsburg lassen mich einfach nicht los. Auf der Suche nach einem Lösungsansatz fĂŒr unser viel beschworenes RĂŒckrundenfiasko, lande ich immer bei einem Punkt: FrĂŒher war mehr Hurra.
In Hamburg dachte man noch, Lakic wird der Heilbringer aus Kroatien, denn mit seinen zwei Toren schoss er den HSV in die Krise und die Eintracht ein StĂŒckchen mehr nach Europa. War ich ahnungslos. [...] Weiterlesen

(Bild: filmsequi)

‘Alles nur geklaut’: Freiburger MĂ€rchenstunde

Es waren einmal die Freiburg-Fans. Sie standen rum in ihrer Kurve und es war ganz leise um sie herum. Das fanden die Freiburg-Fans furchtbar doof. Sie packten ihre sieben Sachen, watschelte raus aus ihrem StĂ€dtchen und fuhren ins große Frankfurt ins Waldstadion. Dort glaubten sie ihren Augen nicht: Sie sahen sie tolle Sachen wie die Pippi, andere kreative GesĂ€nge und noch viel mehr, passten ganz gut auf und freuten sich diebisch. ZurĂŒck in ihrem kleinen Heim packten sie die Mitbringsel aus und waren glĂŒcklich. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Das Spiel ging ĂŒbrigens 0-0 aus, am Schluss mit einigem GlĂŒck fĂŒr die SGE. Scheiss drauf, ein Punkt auf dem Weg nach Europa!?

Bild hetzt mit Artikel gegen Vega und Pyro weil der Interview verweigert

Kein Interview? Bild hetzt gegen Vega als Pyro-Brandstifter: Wie das Boulevardblatt arbeitet

Wir alle wissen: Steht eine Fußball-News in der Bild, stimmt sie höchstwahrscheinlich. Die Quellen der Boulevardzeitung sind gut, sehr gut. Wir wissen aber auch: Das Blatt bedient sich höchst zweifelhafter Methoden, um Schlagzeilen zu machen, spekuliert und hetzt. In den vergangenen Tagen gab es dazu ein besonders trauriges Beispiel: Als Rapper Vega dem Schundblatt kein Interview geben wollte, konstruierte das eine Beteiligung des Rapper an den Pyro-VorfĂ€llen in Leverkusen. Aber lest selbst, wir haben alles fĂŒr euch gesammelt: Weiterlesen

Occean kann’s nicht, Hoffer darf’s nicht (und geht), Lakic stört’s nicht

Der Neue: Srdan Lakic. (Screenshoit: Hamburger Abendblatt)

Der Neue: Srdan Lakic. (Screenshoit: Hamburger Abendblatt)

Vorweg: Ja, er ist da, nun auch offiziell. Srdjan Lakic ist der neue StĂŒrmer der Eintracht, wie der Verein am Dienstag bestĂ€tigte. Damit hat Veh seinen vielgeforderten StĂŒrmer bekommen. „Wir freuen uns, dass der Wechsel nun endlich perfekt ist. Mit Lakic haben wir einen kopfballstarken StĂŒrmer verpflichtet, der genau ins Mannschaftsprofil von Eintracht Frankfurt passt und die Anforderungen von Chef-Trainer Armin Veh erfĂŒllt“, erklĂ€rte Sportdirektor Bruno HĂŒbner .Nicht in dieses Profil passen offenbar Jimmy Hofer und Olivier Occean. Der eine, weil er nicht spielen darf, der andere, weil er nicht spielen kann… Weiterlesen

Traurig: Fußballmagazin Kicker hetzt gegen Fußballfans

Wir sind bestĂŒrzt. Über die Medienberichterstattung und nahezu sĂ€mtliche Reaktionen auf das Relegationsspiel der Hertha bei den Schwalbenkönigen Fortuna DĂŒsseldorf. Es wirkt, als wĂ€re Krieg ausgebrochen, doch es war ein Fußballspiel, nur ein Fußballspiel, mit mehr und vor allem mit verfrĂŒhten Emotionen als sonst. Sei’s drum. Immerhin ein Artikel wurde veröffentlicht, der die RealitĂ€t abbildet (“Eine hochgeschriebene Horrornacht”). Gipfel der Hetztiraden ist ein Kommentar von einem der Kicker-Chefredakteure, Rainer Franzke, indem natĂŒrlich auch die Fans von Eintracht Frankfurt… Weiterlesen

Aufstiegsfackeln in Aachen!

Uffstieg. Party. Pure Geilheit? (mit 22 Videos)

Der Uffstiech ist geschafft, alles wie geplant, zweite Liga abgehakt. Freude ĂŒber die Mannschaft, die Fans und das Gesamtkonstrukt Eintracht, pure Geilheit halt, fröhliche Hessen ĂŒberall und Ansgar Brinkmann in der Nordwestkurve-Bomberjacke als TV-Experte. Den ganzen Tag Eintracht-Lieder im Ohr, Eintrachtshirt im BĂŒro an, alles Eintracht. Alles gut? Naja.
Trainer Armin Veh wartet mit der Zusage zur VertragsverlĂ€ngerung, genauer betrachtet wartet er wohl eher mit der Absage. Seine Wohnung hat er angeblich bereits gekĂŒndigt, und wenn Heribert Bruchhagen und Bruno HĂŒbner ihm nicht einige Millionen mehr zur VerfĂŒgung stellen, wird er weg sein und am Donnerstag genau dies…
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Stolz! Schwalbenkönig Sascha Rösler

Rösler kann nicht mal mehr Schwalben. Und Schuld ist die Eintracht

Loide, des könne mer doch net mache. Jetzt mal ernsthaft, Schluss damit. Wo soll das hinfĂŒhren? Stellt euch mal vor, Fortuna DĂŒsseldorf steigt nicht auf. Die Fortuna, der schnuggelige Verein vom Rhein, lange Zeit TabellenfĂŒhrer, jetzt nur noch Vierter, nicht mal auf einem Relegationsplatz. Beister trifft nicht mehr, Rösler schafft nicht mal mehr Schwalben. Und Schuld sind die Frankfurter. Genauer gesagt, die “mediale Treibjagd des Aufstiegskonkurrenten Eintracht”, wie es rp-online aufgedeckt haben will.

Der arme Sascha Rösler macht nur noch Bubu auf dem Platz. “Nur noch ein Schatten seiner selbst”, ist der arme Herr Jolitz von rp-online besorgt. Nicht mal mehr Schwalben kriegt… Weiterlesen

Unentschieden in DĂŒsseldorf. Oder: einfach wĂŒtend! (mit Videos)

Man darf berechtigt sauer sein. WĂŒtend. Weil ein Linienrichter sich einmischt und einen Elfmeter pfeifen lĂ€sst, wo der Schiedsrichter bereits weiter spielen lassen wollte. Nach einem vermeintlichen Foul, in der 90. Minute, spielentscheidend also. Doch wo war das Foul? Wenn so etwas gepfiffen wird, darf gar kein Fußball mehr gespielt werden. Und im Strafraum dĂŒrfte es gar keinen Zweikampf mehr geben. Aber gut, die Schiris können nicht alles richtig machen, sei’s drum. Schlimm allerdings war auch die Übertragung auf Sky. Denn da war sie wieder, die Medienhetze. Der Sender hat ĂŒberzogen gehetzt und dramatisiert, wohingegen die Leute der Bild-Zeitung im Vergleich manchmal wahre KlosterschĂŒler sind…. Weiterlesen

Eintracht Frankfurt – Kaiserslautern: Schlachtfest oder Fußballfest?

Lautern weghaun! Frankfurt ist heiß auf das Pokalspiel. (Foto von Siegfried Wessler)

Die Pflicht ist erledigt, die KĂŒr kann kommen. Duisburg, eindrucksvoll mit 3-0 zurĂŒck in die Niederungen der Zweiten Bundesliga geschickt, war nur der lĂ€stige Sparringspartner vor dem Pokalspiel am Mittwochabend, wenn es wieder heißt Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Kaiserslautern. Wenn die Kartoffelbauern aus der Pfalz ins Waldstadion kommen.
Wenn der Adler die Teufel in der Luft zerreißt. Hoffentlich. In der Vergangenheit waren die Partien stets brisant, auf und neben dem Platz. Martialische AnkĂŒndigungen der UF97, Angriffe mit Feuerwerk, geile Choreos. Wir schauen mal, wie es vor diesem Pokalknaller aussieht… Weiterlesen

Viel EnttÀuschung und viele Neue: Zwischenfazit nach 6 Spielen

Nee, nichts mit Spitzenreiter. Nur Platz 6 nach sechs Spielen mit drei Punkten Abstand zur Spitze. Das Transferfenster ist dicht. LeistungstrĂ€ger gingen, andere neue kamen dazu. Zeit fĂŒr einen kurzen Zwischen-Check. Gucken wir uns doch kurz die Spiele, die Tabellensituation, die Transfers und die Lage auf den RĂ€ngen an.

Die Eintracht nach sechs Spielen

Eintracht Frankfurt steht nach sechs Spielen auf Platz 6 mit plus 12 Toren und mit 12 Punkten. Drei Siege, drei Unentschieden, keine NiederlageWeiterlesen

Eintracht Frankfurt FangesĂ€nge: ‘Nö, ich will net fĂŒr euch sterbe!’

Über kaum etwas definiert sich eine Kurve so sehr wie ĂŒber die FangesĂ€nge und den Support. Immer wieder werden neue Lieder gedichtet. Viele werden nur auf den AuswĂ€rtsfahrten ausgepackt, wo sie der harte Kern schmettert; sie im Waldstadion zu etablieren scheint schier unmöglich, zu lang, zu schwer, nicht zu verstehen. Andere erobern sich schnell einen Platz im ganzen Stadion und das ĂŒber Jahre hinweg. Manche der Evergreens könnten dabei langsam mal in der Tonne verschwinden, finden wir. Einer dieser Aspiranten, der leider noch nicht ausgedient hat… Weiterlesen

TaschentĂŒcher fĂŒr den BVB. Oder: Piep Piep Piep, Hoffenheim hat euch nicht lieb. Wir Hoffenheim auch nicht.

Das war ja nix gegen die Clownsnasen heute. HĂ€tten wir lieber alle gemeinsam ein paar Alt trinken sollen. Deswegen etwas ganz anderes: Habt ihr noch ein paar gelbe TaschentĂŒcher ĂŒber von damals? Die Dortmunder flennen rum wegen dem Piepsen bei den Badensern. Und vor lauter Jammerei kriegen sie es dann wieder nicht hin, ihr Stadion vor Attacken zu schĂŒtzen. :-)

Zum Hintergrund: Beim Spiel Hoffenheim gegen den BVB wurdemal wieder festgestellt, dass bei SchmĂ€hgesĂ€ngen gegen den Gastverein ein schriller Ton Richtung GĂ€stefans erklang. Erst hat Hoffenheim alles abgestritten, doch dann… Weiterlesen

Halle, Eintracht und die große ErnĂŒchterung

Halle liegt nicht in Schutt und Asche. Was nun, liebe Medien? Neue These? Die Randalierer, die im Pokalspiel gegen Kaiserslautern aus dem BFC Dynamo Berlin-Block die GĂ€stefans attackierten und den Block stĂŒrmten, waren doch sicher Frankfurter..

Entgegen aller hochgezĂŒchteten Erwartungen seitens Medien und Polizei und entgegen des Verhaltens mancher Fans oder sonstiger Gestalten ist es ziemlich ruhig geblieben in Halle. Es scheint, in den Redaktionen wurde insgeheim getrauert ob der nicht erfĂŒllten Erwartungen. Na immerhin haben sie die Berliner nicht im Stich gelassen. Spannend ist auch: Die Aktion der vermeintlichen BFC-Hooligans wurde in der Presse auf einem Ă€hnlichen Level begleitet und kommentiert wie das vergleichsweise lĂ€cherliche “Randalemeister”-Plakat mitsamt Feuerchen.

DafĂŒr gab es andere nette Dinge. Oka Nikolov machte ein gutes Spiel, ebenso wie Neuzugang Anderson. Und Gekas bewies mit seinen zwei Toren, dass er durchaus noch was kann. Und, viel wichtiger, dass er noch will. Eine gute Woche euch allen.

Eintracht-Graffiti am Gleisdreieck ĂŒbermalt

Der Ärger geht weiter. Das Graffiti am Gleisdreieck, das in stundenlanger Arbeit an die UnterfĂŒhrung gesprĂŒht wurde, ist in der Nacht ĂŒbermalt worden. Unbekannte haben den Schriftzug “Wahnsinn? Das ist Halle!” ĂŒber das Bild unserer Meistertruppe gepinselt – gerade rechtzeitig zum neuen Verhaltenskodex fĂŒr, den die Eintracht in diesen Tagen veröffentlichte. Am Tag darauf probierten die Frankfurter Ultras in mĂŒhevoller Kleinarbeit, das Geschmiere zu ĂŒbersprĂŒhen.

Der Schriftzug, den vermutlich Halle-Fans an die Wand gemalt haben, ist ein Zitat aus dem Film “300″ und damit wahrscheinlich eine Antwort auf das Bild der Ultras Frankfurt, die auf ihrer Webseite mit einem Bild aus dem Film “300″ und dem Spruch “300 + x. Alle nach Halle mit oder ohne Karte” dazu aufrufen, Weiterlesen

Die Zweite Liga & die Anstoßzeiten. Pfui.

Eintracht Frankfurt Bröndby

Abendspiele? Nein danke, höchstens im Uefa-Cup wie hier gegen Bröndby.

Montags könnt’ ich kotzen. Erst recht, wenn Spieltage sind. Denn so schnell holt uns die RealitĂ€t der Zweiten Bundesliga ein. Wie vorauszusehen war, muss unsere Eintracht Frankfurt St. Pauli am Zweiten Spieltag am Montagabend den Garaus machen. Gut fĂŒr alle TV-Glotzer, die am 25. Juli nicht ins Stadion können. Schlecht, fĂŒr alle die im Waldstadion sind. Aber da aufgrund des DFB-Urteils nur 19.00 Zuschauer inklusive der 5.000 GĂ€stefans zugelassen sind, ist die Montagsvariante mit Live-Übertragung auf Sport1 formerly known as DSF an diesem einen Spieltag gar nicht so schlecht. So mĂŒssen viele nicht in die Sportsbar gehen und können auch die oft schlechten Fußball-Streams im Internet verzichten, um die Eintracht online zu Weiterlesen

Gewalt und Chaos in Liga 2? Die Medienhetze geht weiter.

Ultras Frankfurt in Karlsruhe

Orange in Karlsruhe © unsere-bundesliga.de

Die nĂ€chste Runde ist eröffnet. Nachdem die Bild-Zeitung, ganz wie es ihre selbstdefinierte Aufgabe ist, prophezeit hat, dass die chaotischen Fans mancher Zweitligaclubs dem Abendland ein Ende bereiten könnten und C-Politiker (um es mit deren Einordnung mal zu halten wie mit den Prominenten) Alkoholverbote im Stadion oder gar Beförderungsverbote fĂŒr gewaltbereite Fans gefordert haben, springt nun die Provinzpresse auf den Fans-/Ultras-/Fußballfreunde-Bashing-Zug auf. Eine Karlsruher Onlinezeitung, die ihr Geld großteils mit Anzeigen verdient und dementsprechend vermutlich boulevardeske Texte benötigt, damit die Leser auch klicken, greift die Forderung nach einem Alkoholverbot im Stadion auf. Dann die ĂŒberraschende Wendung: Statt dem Alkoholverbot Weiterlesen

EndgĂŒltig abgestiegen. Nun auch online aus der Erstklassigkeit verbannt.

Nun ist es amtlich: Wir sind endgĂŒltig abgestiegen. Zwar wissen wir das schon seit einigen Monaten, doch irgendwie sind wir im Kopf immer noch ein bisschen erste Liga – trotz der Vorbereitungen auf die Runde in der Zweiten. Doch mit derlei Augenwischereien ist nun Schluss. Die einschlĂ€gigen Internetportale (bild.de, kicker.de, spox.com) haben uns endgĂŒltig in die Zweitklassigkeit verbannt. Verschwunden ist der Name “Eintracht Frankfurt” aus den Navigationsleisten der 1. Bundesliga, verschwunden ist auch unser Logo. Setzen wir alles daran, nĂ€chstes Jahr ein furioses Comeback hinzulegen.

DafĂŒr hat die Eintracht heute schonmal die vorlĂ€ufigen RĂŒckennummern veröffentlicht: Weiterlesen

Die Al Quaida des Fußballs: Zweiter Liga droht Saison der Gewalt, Alkoholverbot gefordert

Böse. GefĂ€hrlich. Unberechenbar. Uns AnhĂ€ngern von Eintracht Frankfurt eilt unser Ruf lĂ€ngst voraus. Wir machen keine Gefangenen, wir brennen alles nieder. Gegnerische Spieler, gegnerische Stadien, ja ganze StĂ€dte. Und wenn der Bub rechts neben uns im Stadion mal keine 90 Minuten durchsingen will, kriegt auch der Ärger. Der Fußball an sich ist uns egal, wir wollen Chaos. Und das möglichst chaotisch. Dieses Bild zeichnet jedenfalls die hiesige Medienlandschaft von uns.

Und nun: Durchgangsstation Zweite Liga. Wir treffen auf Dresden, Cottbus, Rostock. Das Schlachtfest beim FCK in der vergangenen Saison? Weiterlesen

Die Sommerpause. Keine LiebeserklÀrung.

Sommerpause. Bundesligafrei. Zwei Wörter, schlimmer als die Kombination “keine Eintracht wegen LĂ€nderspiel”. Wochen des Leidens (Ach, der verlĂ€sst uns auch? & Wann geht die Runde endlich wieder los?), Wochen des Freuens (Bald! Und mit guten Neuen!), Wochen des Zweifelns (Was transferieren die da wieder zusammen?), Wochen der Zuversicht (Dieses Mal wird alles besser). Keine Bundesliga in der Zeit, in der die meisten Deutschen ihren Sommerurlaub nehmen, in der sie Zeit hĂ€tten, um durch die Lande zu reisen anstatt nach Österreich ans Trainingslager.

Nicht einmal eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft steht diesen Sommer an. Nein, sie wollen uns mit der Damen-WM abspeisen. Die ist zwar im eigenen Land und die MĂ€dels zeigen ihre BrĂŒste im Playboby, Weiterlesen

HĂŒbner bringt neuen Hauptsponsor mit nach Frankfurt – Randalierern droht Solarienverbot

Eintracht Frankfurt hat sich spontan von Fraport als Hauptsponsor getrennt. Neuer Hauptsponsor wird ab sofort die Firma Ergoline, bekannter Hersteller von Solarien und SonnenbĂ€nken. Das sagte Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen am Freitagmorgen. Nach der Verpflichtung von Bruno HĂŒbner als neuem Sportdirektor sei Ergoline auf Eintracht Frankfurt mit einem Angebot zugekommen, das „wir einfach nicht ablehnen konnten“. Der Solarienhersteller bestĂ€tigte, dass der neue Sportdirektor der Grund fĂŒr das Engagement am Main ist. „HĂŒbner ist stets braungebrannt, der Prototyp des neuen Manns. Wir hoffen, dass nun auch mehr Fans von Eintracht Frankfurt unsere Sonnenstudios besuchen“, sagte ein Sprecher.

Ergoline-Fan HĂŒbner ist begeistert

HĂŒbner selbst sei langjĂ€hriger Premiumkunde. Sowohl sein Privathaus als auch seine Finka auf Mallorca habe Ergoline bereits vor Jahren mit GerĂ€ten ausgestattet, wo der 50-JĂ€hrige die neuesten Techniken exklusiv teste. „Ich freue mich, dass wir nun auch als Verein mit Ergoline zusammenarbeiten“, sagte HĂŒbner. Weiterlesen