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Eintrachtstars aus Chaos-Saison zu Gast im Museum

Die Eintracht war als Tabellenführer in die Saison 1993/94 gestartet, doch mit dem Titel wurde es nichts, die Spielzeit wurde chaotisch. Um all das geht es heute, Donnerstagabend, im Eintrachtmuseum mit illustren Gästen.

Der 28. Teil der Runde “Tradition zum Anfassen” beginnt um 19.30 Uhr im Eintracht-Museum. Mit dabei sind Manfred Binz, Slobodan Komljenovic, Ralf Falkenmayer und Maurizio Gaudino sowie Ex-Trainer Klaus Toppmöller. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro und für Mitglieder der FuFa kostet’s gar nichts.

Hier der Ankündigungstext des Museums:

“Der Start in die Bundesligasaison 1993/94 war einzigartig: 11 Spieltage lang blieb die Eintracht unter ihrem neuen Trainer Klaus Toppmöller ungeschlagen, und nach dem 2:1 gegen den VfB Leipzig stand die Mannschaft im Oktober 1993 mit 20:2 Punkten an der Tabellenspitze. Ganz Frankfurt träumte einmal mehr vom zweiten Titelgewinn nach 1959, schon im Herbst wurden Schals und T-Shirts produziert, die von der Meisterschaft 1994 zeugten. Leider folgte die Ernüchterung schneller, als es allen lieb war. Zwar konnte sich die Eintracht die Herbstmeisterschaft schon am 16. Spieltag sichern, doch noch vor Weihnachten folgten vier Niederlagen in Folge, was die „Weihnachtsmeisterschaft“ kostete. Auch der Start ins Jahr 1994 gelang nicht, so das der einstige Tabellenführer zeitweise bis auf Platz 6 zurückrutschte.

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Noch einmal konnte sich die Eintracht bis auf einen Punkt an die Münchner Bayern herankämpfen, doch zwei Niederlagen beim Tabellenletzten VFB Leipzig und gegen den MSV Duisburg beendeten die Frankfurter Träume, über das Europapokalaus gegen Casino Salzburg ärgern wir uns bis Heute. Im Verein gab es derweil kräftige Umwälzungen. Die Eintracht trennte sich von Uli Stein, auch Trainer Klaus Toppmöller wurde entlassen. Unter Charly Körbel konnte zumindest der Europapokalplatz gesichert werden.

Zwanzig Jahre nach den Ereignissen rund um die denkwürdige Saison 1993/94 freuen wir uns, mit Manfred Binz, Slobodan Komljenovic, Ralf Falkenmayer und Maurizio Gaudino Spieler der damaligen Mannschaft begrüßen zu dürfen. Ganz besonders freuen wir uns auf Klaus Toppmöller, der als Trainer der Eintracht schon lange vor „Attila“ zur Motivation Steinadler in die Kabine brachte und von seiner Zeit bei der Eintracht sicher viel zu berichten hat.” (Bild: Steffen Ewald)

Und was sagst du dazu?