Eintracht-„Fans“ attackieren Hotel mit Nikosia-Fans [Update]

Etwa 50 Chaoten haben am Mittwochabend ein Frankfurter Hotel angegriffen. Laut Polizei hat es sich um Eintracht-Fans gehandelt.

Wie bescheuert kann man eigentlich sein? Die Antwort auf diese Frage gaben gestern Abend etwa 50 Chaoten, die das Meininger-Hotel im Frankfurter Europaviertel attackiert haben. Wie die Polizei berichtete, hatten es die Angreifer auf Fans des heutigen Europa-League-Gegners Apoel Nikosia abgesehen, die in dem Hotel abgestiegen sind.

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Die Chaoten stürmten in die Lobby, wo es zu Schlägereien kam und ein Bengalo entzündet wurde. Scheiben gingen zu Bruch. Der ausgelöste Brandmelder alarmierte ein Großaufgebot an Polizei und Feuerwehr. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von 30.000 Euro. Bei den Angreifern handelt es sich laut Polizei um „Eintracht-Anhänger“, um “Chaoten”. 13 von ihnen konnten die Beamten in der Stadt festnehmen. Die Beteiligten seien einschlägig bekannt und dem Kreis der “Problemfans” zuzordnen, manche hätten Stadionverbot. Dennoch gebe es am heutigen Europacupspiel gegen Nikosia keine verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Die Festgenommenen würden erst nach dem Spiel aus dem Gewahrsam entlassen. Der HR berichtet, dass Anhänger von Apoel bereits Rache angekündigt hätten.

Die Eintracht hat die Krawallmacher indes verurteilt. „Nach unserem Kenntnisstand handelte es sich um etwa 50 Gewaltbereite, die wir nicht als Fans von Eintracht Frankfurt bezeichnen wollen”, teilte der Verein mit. Man wolle die Behörden voll unterstützen.

Dass Gewaltbereite die Eintracht derart öffentlich für ihr Tun missbrauchen, kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die UEFA beobachtet den Verein und wird am Freitag ihr Urteil aussprechen. Dabei geht es um den Einsatz von Pyrotechnik in Bordeaux am 28. November sowie um mögliche Gewalt gegenüber französischen Ordnern. Es droht eine hohe Geldstrafe und möglicherweise ein Zuschauerausschuss beim Heimspiel in der ersten K.O.-Runde im Februar. Die Eintracht musste in der laufenden Europacupsaison bereits 40.000 Euro Strafe wegen Pyrotechnik zahlen. Erst vor wenigen Tagen hatten

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Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen und Finanzvorstand Axel Hellmann in einem offenen Brief an die Anhänegr appelliert, die Füße still zu halten. “Es muss uns allen klar sein, dass unser Kredit bei der Sportgerichtsbarkeit der UEFA aufgebraucht ist und ein weiterer Vorfall drastische Konsequenzen haben könnte”, so die beiden, die dennoch den Gesamtauftritt der Fans in Europa lobten.

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Auch wenn die UEFA den Hotel-Angriff der Chaoten offiziell nicht berücksichtigen dürfte, wird der Vorfall ihr Urteil mit Sicherheit beeinflussen. Zudem könnten sich die Ausschreitungen erneut negativ auf die restlichen Fußballfans auswirken, was sich in verschärften Sicherheitsmaßnahmen und Restriktionen ausdrücken könnte. Vielleicht bringt der Weihnachtsmann den Angreifern ja ein lebenslanges Stadionverbot (Spekulation des Autors, nicht der Redaktion). Derweil vermuten Fans im Internet, der Angriff sei eine Vergeltungsaktion gewesen. Beim Auswärtsspiel in Nikosia seien Eintrachtfans überfallen und brutal verprügelt worden. Auf diese Theorie ist mittlerweile auch die Lokalpresse aufgesprungen.

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