Hübner bringt neuen Hauptsponsor mit nach Frankfurt – Randalierern droht Solarienverbot

Eintracht Frankfurt hat sich spontan von Fraport als Hauptsponsor getrennt. Neuer Hauptsponsor wird ab sofort die Firma Ergoline, bekannter Hersteller von Solarien und Sonnenbänken. Das sagte Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen am Freitagmorgen. Nach der Verpflichtung von Bruno Hübner als neuem Sportdirektor sei Ergoline auf Eintracht Frankfurt mit einem Angebot zugekommen, das „wir einfach nicht ablehnen konnten“. Der Solarienhersteller bestätigte, dass der neue Sportdirektor der Grund für das Engagement am Main ist. „Hübner ist stets braungebrannt, der Prototyp des neuen Manns. Wir hoffen, dass nun auch mehr Fans von Eintracht Frankfurt unsere Sonnenstudios besuchen“, sagte ein Sprecher.

Ergoline-Fan Hübner ist begeistert

Hübner selbst sei langjähriger Premiumkunde. Sowohl sein Privathaus als auch seine Finka auf Mallorca habe Ergoline bereits vor Jahren mit Geräten ausgestattet, wo der 50-Jährige die neuesten Techniken exklusiv teste. „Ich freue mich, dass wir nun auch als Verein mit Ergoline zusammenarbeiten“, sagte Hübner. Eine intensive Bräune sei für ein erfülltes Leben nicht mehr wegzudenken. Aufgrund des hohen Arbeitspensums könne er sich diese leider nicht unter der natürlichen Sonne holen. Sobald der Kader komplett sei, würden die ersten Werbespots gedreht.

Enttäuschung bei Fraport

Beim Flughafenbetreiber Fraport AG zeigte man sich enttäuscht. „Diese Mauschelei können wir beim besten Willen nicht nachvollziehen“, heißt es, doch man wünsche der Eintracht weiterhin „viel Erfolg und einen tollen Teint“. Dennoch bleibe Fraport ein Sponsor des Vereins. Derweil wird gemunkelt, dass das Angebot von Ergoline finanziell sogar knapp unter dem bisherigen Engagement von Fraport liege. Ausschlaggebend, so wird vermutet, sei, dass die Firma sämtliche Häuser und Wohnungen von Funktionären und Spielern mit Sonnenbänken ausstatte. Sogar die Logen in der Commerzbankarena sollen welche bekommen. Dort könnten sich die Kunden bräunen, die sich weniger für das Spiel auf dem Rasen interessieren.

Ultras drohen dem Solarien-Hersteller

Bei den Fans kommt der neue Hauptsponsor nicht so gut an. Aus Kreisen der Frankfurter Ultras ist zu hören, dass man sich dem Thema intensiv widmen wolle, „nicht nur im Stadion“. Die Firma Ergoline reagierte auf diese Drohung: Man werde sich Einblick in die Datei Gewalttäter Sport verschaffen und die dort gelisteten Personen sowie allen Fans, die in Frankfurt Stadionverbot haben, eine Art Solarienverbot erteilen.

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