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Zuviele pubertierende Möchtegern-Ultras in der Kurve? Ein Gastbeitrag.

Nordwestkurve Frankfurt

Nordwestkurve Frankfurt

Brauchen wir eine Support-Diskussion, wie in der letzten SAW angedeutet? Ich weiß es nicht. Hier ist ein absichtlich provozierender Text von unseren Freunden von Jimdo SGE. Der Autor meint: Es gibt zuviele pubertierende Rotzlöffel und Möchtegern-Ultras. Was meint ihr dazu? Aber lest selbst:

Support ist immer nur so stark wie der Supporter selbst

“Schaut euch doch mal die kapuzentragenden Möchtegern-Ultras an, mit Jogginghosen und die Hände im Säckel, den Schal bis über beide Ohren gezogen, rennen die Bubis doch an allem vorbei was mit dem echten Frankfurter Support zu tun hat, ein Eintrachtlogo siehst du auf den ihren Klamotten nirgendswo. Kuttenträger? Wasn das? Bekommste da zu hören! „ICH BIN EIN ULTRA!!“ sagen die Kerlchen mit dem Flaum auf der Oberlippe dann ganz stolz…..

1, 2, 3, Oberkörper frei, Minus 15 Grad, scheiß egal ich bin dabei. So war das mal, isses aber nicht mehr. Zu den pubertären Rotzlöffeln, die nur Steher sind, weil sie mit dem Taschengeld nichts anderes zahlen können gesellen sich dann die altersentsprechenden Fangesänge, ohne Sinn und Klang, dass sich von solchem Scheppgesang kein echter Fan mehr anstecken lässt ist doch vorauszusehen.

Wo sind die echten Kerle?

GD, Klapper, Alt-Sachs, G-Block oder das Wort Tradition, sind für das mit dem Handy spielende Pack doch nur Fremdworte. Wo sind die echten Kerle, die mit der Palette Dosenbier auf den Schultern den Block stürmen und sich von keinem Ordner der Welt daran hindern lassen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da sind wir alle zusammen schon singend und schreiend in den Block einmarschiert und haben uns nicht erst nach und nach versammelt um dann im Block darauf zu warten bis mir irgendein Megaphon ein Lied vorspielt, welches ich dann nachsingen kann. Ich kann mich an Zeiten erinnern da sind wir quer über den Lauterer Weihnachtsmarkt spaziert und haben mit erhobenen Fahnen „Oh du wunderschöne SGE“ gesungen bis wir von den Ordnungsprüglern darauf hingewiesen wurden in welcher Stadt wir uns befinden.

Aggressionen minderbemittelter Kids

Das war Laune, Stimmung und Spaß. Heute sind es Aggressionen minderbemittelter Kids aus sozial schwachen Bezirken unseres geliebten Frankfurts. Früher roch das Stadion nach frisch gemähtem Gras, Grillwurst, Bier und Äppler. Heute riechst du das verglühende Marihuana aus dem Joint des Jünglings der vor dir steht. Wach wird das Bubele nach dem Flash nicht mehr und laut schon mal gar nicht es sei denn er darf seinen Mittelfinger mal in Richtung Ostkurve strecken.
Kurzum, die Nachwuchsarbeit der Fanszene sollte überdacht werden… Let´s have some fun.”

Wie ist eure Meinung dazu?



Danke an Jimdo SGE für den Gastbeitrag! hier findet ihr alle Postings unserer Gastautoren.  Und wenn ihr selbst mal einen Beitrag zu Eintracht Frankfurt schreiben wollt, lest hier weiter, wir freuen uns!

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11 Responses to “Zuviele pubertierende Möchtegern-Ultras in der Kurve? Ein Gastbeitrag.”

  1. Ich beobachte mit großer Freude die wiedergeburt des Begriffs "Rotzlöffel". Ansonsten gilt: Viel zu viele Picos im Block. Schon immer ,-)

  2. Thomas Ozzy Engert sagt:

    Gefällt mir. Wir waren zu Zeiten meines Idols Jürgen Grabowski, Dr. Hammer, Schlitzohr Holz und co. zwar auch Rotzlöffel, aber wir haben uns an den Grossen orientiert, bis wir irgendwann die Grossen waren, an denen sich dann unser "Nachwuchs" orientiert hat. Aber die Lümmel heute haben nur noch ´ne grosse Fresse, denn wenn´s hart kommt findet man die meisten von ihnen nicht mehr….. Ohne Patch, getarnt wie die aus der verbotenen Stadt, wenn sie im Waldstadion zu Gast waren…..

  3. Dennis Gl sagt:

    Naja alles auf die jüngeren zu schieben ist jetzt vielleicht nicht gerade richtig, sie singeb ja mit im Gegensatz zu mach anderen.

  4. Pascal Ae sagt:

    Ich bin selber im frankfurter steher unterwegs und unterstütze meine mannschaft solange bis ich keine stimme mehr habe :) Ich finde man brauch auch solche denn sowas nennt man Nachwuchsultras! Natürlich gibt es einige die denken die wären dann der King im Block obwohl sie vllt. das 5te mal auf einem Spiel waren und paar lieder können :D

  5. Mikael Wallesch sagt:

    Man sollte sich eher freuen das sie schon so früh anfangen ihren verein zu lieben, solang sie es ein leben lang tun.

  6. MARIUSGE sagt:

    Wär vlt. mal ne Idee auf jeden der nicht supported zuzugehen und ihn mal zu fragen warum er in der kurve steht ansonsten gibts ja auch sitzplätze .. ich fühl mich jedes mal total verarscht wenn ich die hände hoch mache un gefragt werde musst du jedes mal die hände hoch machen ich seh nix.. die leute die im unterrang weiter hinten stehen supporten meist auch nich. ich hab jedenfalls am nächsten tag keine stimme mehr ^^

  7. Fred Outlawyer sagt:

    Yo, seh ich als "damals in Rostock weinender Pubertierender" zwar ähnlich, andererseits muss ich aber auch einräumen, dass der "geführte support" auch was für sich hat. Der G-Block hatte selbst in den besten Zeiten viel Leerlauf, den gibt´s heut kaum, wenn´s auch manchmal etwas gezwungen wirkt. Nicht selten find ich den Maddin aber auch ziemlich eintönig. Tu michausnahmsweise schwer mit einer festen Meinung…

  8. Alexander J. Shene sagt:

    Also ich bin kein Ultra aber trotzdem treu bis in den Tod! =D

  9. Tizian Kümpel sagt:

    Grundsätzlich hat seine Behauptung, es gebe zu viele "Möchtergerns" im pubertierenden Alter, durchaus einen wahren Kern. Aber sämtliche neu auftretenden (Un)sitten wie das Kiffen im Block oder die Abhängigkeit vom Capo beim Support auf die junge Generation zu schieben ist absolut vermessen!

  10. dunkelbraun sagt:

    ich finde das auch unverschämt, dass sich jetzt auf einmal sozialschwache bei der eintracht rumtreiben und sich nicht jedes spiel die hirnzellen aus dem hirn saufen. die untermenschen sollen mal lieber in ihren “sozial schwachen bezirken” bleiben. ach, was rede ich: ab ins arbeitslager mit denen!

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