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Maik Franz

Exklusiv: Maik Franz ĂŒber die Eintracht, ‘Söldner’ und Florida

Ex-Adler Maik Franz spricht mit Eintrachtpower ĂŒber die Situation bei Hertha, die Trennung von Frankfurt und seine Zukunft.

FĂŒr ihn lief’s auch schonmal besser. Ex-Eintrachtverteidiger Maik Franz wurde gerade in die zweite Mannschaft von Hertha BSC abgeschoben. Der sympathische 32-JĂ€hrige, der in der jungen Vergangenheit von einem Kreuzbandriss und einer Schulterverletzung geplagt wurde, spielte von 2009 bis 2011 in Frankfurt. Nach dem Abstieg wechselte er nach Berlin.

Mit uns spricht Iron-Maik ĂŒber seine jetzige Situation bei Hertha und ob er sich eine RĂŒckkehr nach Frankfurt vorstellen könnte. Er klĂ€rt auf ĂŒber das VerhĂ€ltnis zu Armin Veh und wie die Trennung von der Eintracht damals wirklich ablief. Maik blickt zurĂŒck auf die Zeit in Frankfurt, erzĂ€hlt, wo er gerne mal spielen wĂŒrde und verrĂ€t, was er nach dem Ende der Profikarriere vor hat. Und natĂŒrlich hat er auch eine Meinung zur aktuellen Frankfurter Mannschaft, denn das Herz hĂ€ngt ganz offensichtlich noch immer etwas an dem Verein.

 

Hallo Maik, wie geht’s dir denn mit der jetzigen Situation?

Ich war sehr ĂŒberrascht und auch enttĂ€uscht. Viel mehr möchte ich momentan darĂŒber nicht sagen, die Situation ist schon kompliziert genug. Wir werden darĂŒber nochmal mit dem Verein sprechen, um eine Lösung zu finden.

Es wird berichtet, du und Peer Kluge hĂ€ttet einen Anwalt und die Vereinigung der Vertragsfussballer eingeschaltet, um wieder mit den Profis trainieren zu dĂŒrfen.

Es wird ja immer viel geschrieben und berichtet, aber dass wir mit Leuten sprechen, die sich mit solchen Situationen auskennen ist doch verstÀndlich.

Wie geht’s jetzt weiter? Glaubst du, dass du doch nochmal den Sprung in die Startelf der Profis schaffst diese Saison?

Das muss man sehen. Fußball ist so schnelllebig, da ist alles möglich.

Mehr: Kadlec: “Meine Oma sagt, ich soll endlich wieder treffen”

Oka Nikolov spielt gerade nochmal in den USA in Fort Lauderdale, Florida. WĂ€re das auch was fĂŒr dich?

Ich hatte ja ein Angebot von der Columbus Crew aus Ohio. Leider war das versicherungstechnisch fĂŒr mich nicht möglich, weil ich schon die ein oder andere Baustelle habe [Anm.d.Red.: Es ging um Verletzungen]. Deswegen war das leider nicht machbar. Ich hĂ€tte das gerne gemacht. Bei Oka war das ja schon immer ein Wunsch von ihm und es freut mich fĂŒr ihn. Er ist ein einwandfreier Menschen, charakterlich top, eine absolute Identifikationsfigur. Und Florida ist richtig cool. Ich war letztes Jahr im Urlaub in Miami. Dort Fußball spielen zu dĂŒrfen, ist ein Jackpot.

“Das Stadion, die Fans, das war einfach geil.”

Könntest du dir eine RĂŒckkehr nach Frankfurt vorstellen?

Was ich den zwei Jahren erlebt habe, war eine tolle Zeit. Das Stadion die Fans, das war einfach geil. Ich glaube, man hat mir auch immer angemerkt, dass ich gerne bei fĂŒr die Eintracht gespielt habe. Der Abstieg tat weh und war zu vermeiden. Aber in der RĂŒckrunde hat mir der Mlapa einmal den Bauchmuskel weggetreten und einmal den Fuß gebrochen. Da war ich leider bei den entscheidenden Spielen unter Christoph Daum verletzt. Es haben ja nur zwei oder drei Punkte gefehlt. Das hĂ€tten wir vermeiden mĂŒssen und können. Dann wĂ€re ich vielleicht immer noch in Frankfurt. Ich habe mich jedenfalls immer voll reingehauen, tolle Leute kennengelernt und immer noch Kontakt nach Frankfurt, zum Beispiel zu Pirmin Schwegler, Sebastian Jung, Franco Lionti und zu anderen Freunden. Ich bin auch gerne da, erst vor ein paar Wochen wieder ein Wochenende.
Aber zurĂŒck kommen? Ich bin Realist. Dass ich nochmal zur Eintracht in die erste Liga zurĂŒck komme, ist unwahrscheinlich. Auch weil Armin Veh da ist und weil das sportlich vielleicht nicht gewĂŒnscht ist. Ich habe eine schwere Phase hinter mir, mit dem Kreuzbandriss und der Schulterverletzung. Das spricht nicht fĂŒr mich. Aber zuvor hatte ich auch viel GlĂŒck und wenig Verletzungen. Also: Es wĂ€re eine schöne Vorstellung, aber nicht realistisch.

“Armin Veh hatte keine Lust auf mich.”

Dein Abschied damals war ja verwirrend. Die SGE hat gesagt, du wolltest nicht in die zweite Liga. Du hast entgegnet, dass die Eintracht nicht auf dich zugekommen wÀre. Wie ist es damals wirklich gelaufen?

Ich habe gesagt, dass ich mir vorstellen kann, auch in der zweiten Liga zu bleiben, dass wir aber ein Paket schnĂŒren sollten, das auch fĂŒr mich eine Perspektive und Sicherheit bietet und finanziell auch dann machbar ist, wenn der Wiederaufstieg nicht geklappt hĂ€tte. Das Angebot, das dann von der Eintracht kam, war noch verbesserungswĂŒrdig und wir haben uns darauf geeinigt, darĂŒber nochmal nachzudenken. Das hat sich hingezogen und es wurde kein neues Angebot gemacht. Dann wurde mir eine Frist gesetzt, in der ich mich entscheiden sollte. Ich wollte dann erstmal wissen, wer der neue Trainer wird. Dann kam Armin Veh. Wie man weiß, sind wir nicht die besten Freunde. Er mag meine Spielweise nicht so, und ich bin auch nicht der grĂ¶ĂŸte Fan von ihm. Das kommt aus der Karlsruher Zeit, als er Trainer in Stuttgart war. Da hat er Sachen gesagt, die man ĂŒber Spieler nicht sagen sollte, die man nicht kennt. Von daher habe ich gesagt: Ok, wenn er Trainer ist und mich haben möchte, wird er mit mir reden. Das hat er nicht. Auch Bruno HĂŒbner hat nicht mit mir gesprochen. Dann war ich im Urlaub und zwei Tage vor Fristende hat die Eintracht das Angebot zurĂŒckgezogen. Ich habe Bruno HĂŒbner angerufen und der meinte, dass das Angebot noch stehen wĂŒrde. Aber es war klar, dass Armin Veh keine Lust auf mich hatte. FĂŒr mich war auch klar, dass wir nur schwer zusammen zu fĂŒhren gewesen wĂ€ren.

Es wird ja dann immer schnell von Söldnern gesprochen. Aber was dann wirklich ablĂ€uft, kriegen die meisten ja nicht wirklich mit. Wenn ein Spieler fair und charakterlich in Ordnung ist und sich fĂŒr den Verein zerreißt und sich dann aber eine Möglichkeit ergibt, sich in allen Bereichen zu verbessern, dann sollte man auch so fair sein, dem Spieler einzugestehen, einen Schritt nach vorne machen zu dĂŒrfen. Die Zeit als Profi ist ja leider beschrĂ€nkt. Da finde ich es immer schade und unfair, wenn man als Söldner verteufelt wird. Patrick Ochs hat mehr als sechs Jahre immer fĂŒr die Eintracht gelebt. Dann hatte er beim Abstieg die Möglichkeit, fĂŒr sich und seine Familie eine neue Basis zu schaffen. Da finde ich es schade, so einen Spieler, der ĂŒber Jahre alles fĂŒr den Verein gegeben hat, als Söldner hinzustellen und ihn zu beschimpfen. Man muss da ein vernĂŒnftiges Maß finden. NatĂŒrlich wĂ€re es schön, wenn ein Spieler immer dem gleichen Verein treu bleibt. Aber die Fußballwelt hat sich halt auch verĂ€ndert.

“Eintracht hĂ€lt die Klasse locker, weil sie einfach zu gut sind.”

Wie schÀtzt du die Chance der Eintracht auf den Klassenerhalt ein?

Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sie die Klasse halten. Egal wie ich persönlich ĂŒber Armin Veh denke, aber er ist ein sehr guter Trainer. Was er in Frankfurt geleistet hat, davor habe ich grĂ¶ĂŸten Respekt. Wie die aufgestiegen sind und dann Fußball gespielt haben, das war gigantisch. Jetzt haben sie einfach Pech gehabt. Die Spiele waren eng, man hat in den letzten paar Minuten wichtige Punkte verschenkt. Aber die Mannschaft hat solch eine QualitĂ€t, die wird sich vom Abstiegskampf schnellstmöglich befreien. Die werden heute gegen Braunschweig gewinnen [Anm. d. Red.: Richtig vorhergesagt, denn bekanntlich gewann die Eintracht mit 3-0] und dann haben sie ein ganz anderes Selbstvertrauen. Die werden locker die Klasse halten, weil sie einfach zu gut sind.

Und wie siehst du die Chancen im Europapokal?

Porto ist ein Megakracher. Die haben eine Riesen-QualitĂ€t. Da muss es an beiden Tagen passen. Mit  etwas GlĂŒck ist da alles möglich. Ich wĂŒnsche es mir. Und ich sag’ nur Bordeaux. Wenn da 12.000 Fans hinfahren, alle in Orange,  da kriegste ja GĂ€nsehaut vorm Fernseher, das war Wahnsinn. FĂŒr Porto haben sie auch rund 6.000 AuswĂ€rtskarten bekommen. Das werden schon zwei heiße Spiele. Porto ist leichter Favorit, aber so eine Außenseiterrolle ist manchmal ganz angenehm. Es wĂ€re natĂŒrlich grandios, wenn die Eintracht weiterkommt.

Mehr: Kadlec: “Es wird gemunkelt, ich sei vrrĂŒckt”

Hast du dir schon Gedanken gemacht, was du nach der Profikarriere machen willst?

Wenn man in einer Situaiton ist wie ich, man erst verletzt ist und dann zu den Amateuren geschickt wird, dann macht man sich darĂŒber natĂŒrlich Gedanken. Ich habe noch eineinhalb Jahre Vertrag, dann bin ich 34. Und mit 34 muss man langsam dem Ende als Profi entgegen blicken. Ich schaue mich um, was mir gefallen könnte. Ich will unbedingt im FußballgeschĂ€ft bleiben. Da gibt es natĂŒrlich unterschiedliche Bereiche, ob das im Jugendbereich oder Trainerbereich oder als Berater oder Manager ist. Ich muss fĂŒr mich gucken, was mir liegt. Da muss man sich Zeit geben und den ein oder anderen Anlauf wagen.

“Vielleicht tauche ich ja nochmal bei einem meiner Ex-Vereine auf.”

WĂ€re ein Engagement bei Hertha vorstellbar?

Ich fĂŒhle mich sehr wohl in Berlin. Sportlich gesehen, mit den Verletzungen, hĂ€tte es natĂŒrlich besser laufen können. Aber die Stadt ist schön, der Verein ist super organisiert, wir haben eine sehr gute Nachwuchsabteilung und beste Bedingungen. Ob Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg oder Wolfsburg,  ich hatte immer das GlĂŒck, bei gut gefĂŒhrten Vereinen zu spielen. Vielleicht tauche ich ja nochmal bei einem meiner Ex-Vereine auf. Wo das sein wird und in welcher Funktion, das wird sich zeigen.

Letzte Frage: Wie lebt sich’s denn in Berlin? Hast du denn Zeit, in Ruhe ĂŒber die Museumsinsel zu schlendern oder unerkannt im Berghain (einer der berĂŒhmtesten Techno-Clubs Europas) zu feiern?

(Lacht.) Berlin ist die geilste Stadt Deutschlands fĂŒr mich. Ich komme ja aus der NĂ€he von Magdeburg. Mich hat es schon immer mehr nach Berlin gezogen als zum Beispiel nach MĂŒnchen. Die VielfĂ€ltigkeit und vor allem die FĂŒlle der Möglichkeiten ist einfach genial.

Vielen Dank fĂŒr das nette GesprĂ€ch und alles Gute!

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,,Ich soll endlich wieder ein Tor schießen, rĂ€t mir meine Oma.”

Anfangs dieses Jahres gab VĂĄclav Kadlec ein Interview an die tschechische Zeitung Denik Sport. Wie auch schon beim letzten Interview werden wir dieses auch ĂŒbersetzen- let’s go!

Tschechische Liga, Bundesliga, DFB Pokal, Europacup und WM Quali. Insgesamt 32 Spiele absolvierte VĂĄclav Kadlec in den letzten fĂŒnf Monaten fĂŒr die Eintracht: „Es war 100% die hĂ€rteste Hinrunde meiner Karriere”.

Haben sie es gespĂŒrt?
Vor allem am Ende der Hinrunde habe ich mich mĂŒde und kraftlos gefĂŒhlt. In den letzten Jahren war ich im Durchschnitt 60 bis 70 Minuten auf dem Platz, bei der Eintracht ist es deutlich mehr, außerdem laufe ich pro Spiel ca. elf Kilometer. In Tschechien bin ich so viel garantiert nicht gelaufen. Der Unterschied zwischen Tschechien und Deutschland ist auf jeden Fall spĂŒrbar.

Armin Veh hat den Ausfall in den letzten beiden Spielen wegen MĂŒdigkeit entschuldigt – War es so?
So habe ich es mir erklÀrt, aber schwer zu sagen. Ich hoffe ja (lacht). Aber mir ist auch klar, dass wir keine Siege eingefahren haben und VerÀnderungen gemacht werden mussten.

Haben sie mit ihm darĂŒber geredet?
Nein habe ich nicht, es gab keinen Grund, es waren ja nur zwei Spiele. Der Plan war wohl, dass ich mich im vorletzten Spiel gegen Leverkusen ausruhe. Doch wir gewannen, also gab es auch keinen Grund die Aufstellung fĂŒr das letzte Spiel zu Ă€ndern.

Haben sie sich nicht erschreckt als sie dann nur auf der Bank saßen? Bis dahin haben sie regelmĂ€ĂŸig gespielt.
Sicher wĂŒrde ich gerne immer spielen. Aber Tranquillo Barnetta zum Beispiel, ein großer Fußballer, spielte wie ich alle Spiele und saß dann die letzten zwei auf der Bank. Darum mache ich mir darĂŒber keinen Kopf.

Haben sie sich nicht gefragt, dass es deshalb hÀtte sein können, weil sie keine Tore mehr erzielen haben- nach einem guten Anfang?
Ja schon, aber ich hatte ein paar Assists und vor allem habe ich ein wichtiges Tor im DFB Pokal erzielt, welches uns eine Runde weitergebracht hat. Schlimmer war die Liga, wir gewannen einfach nicht und ausgerechnet in solchen Situationen schaut man nicht so sehr auf eigene Statistiken.

Kann es auch sein, dass sie weniger Tore erzielt haben, weil Abwehrspieler sie bemerkt haben?
Ja, möglich ist es schon. Wer kannte im August irgendeinen Kadlec? Die ersten Spiele sind mir gut gelungen, ich hatte auch den einen oder anderen Assist.

Ist der Unterschied in der Defensive zwischen Tschechien und Deutschland so groß?
Ich sage mal ein Beispiel: Bei Sparta habe ich viele Tore in den letzten 15. Minuten erzielt. Je nĂ€her das Ende eines Spieles kam, desto weniger Tempo war im Spiel. So ungefĂ€hr ist es in der tschechischen Liga. In der Bundesliga habe ich noch keinen Spieler gesehen, der auf dem Spielfeld einen Krampf hatte. Außerdem habe ich noch keinen langsamen Verteidiger gesehen. Und da mein Vorteil Schnelligkeit und Voraussicht ist, hat sich das alles in

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Deutschland ein bisschen ausgeglichen.

Macht es ihnen Sorgen, dass sie am Ende der Hinrunde so wenige Tore erzielt haben?
Manchmal schon, ja. Aber dann schaue ich in die Zeitung und sehe, dass auch ein Lewandowski vier Spiele lang nicht getroffen hat (lacht). Wenn ich die Tore nicht gleich am Anfang geschossen hĂ€tte, sondern sie verteilt hĂ€tte auf die ganze Hinrunde, wĂŒrde das alles gleich anders aussehen. Deshalb sah es so aus, als wĂ€re mir gegen Ende des Jahres die Puste ausgegangen.

Den Fans haben sie es am Anfang aber gezeigt.
Ich habe gelernt, dass ich Foren nicht mehr lesen kann, wie frĂŒher. Und meine Kumpels haben schon Ahnung von Fußball. Nur meine Oma rĂ€t mir ab und zu, dass ich endlich wieder mal ein Tor schießen soll.

Und was antworten sie?
Das sie es mir ĂŒberlassen soll (lacht). Sie macht sich darĂŒber einen grĂ¶ĂŸeren Kopf wie ich.

Fakt ist aber, dass sie der beste Tscheche in der Bundesliga sind. Ist es ihnen aufgefallen?
Die Konkurrenz in der Bundesliga ist enorm. Petr Jiracek zum Beispiel hat es im Mittelfeld des HSV sehr schwer.. Aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir (mit wir sind die tschechischen Spieler gemeint) endlich wieder zuschlagen werden. Ich glaube dran.

Warum gelingt vielen Spielern der Schritt aus Tschechien nach Deutschland nicht?
Es ist ein großer Schritt. HauptsĂ€chlich wegen der Konkurrenz: FĂŒr jede Position hat man drei Spieler, wenn man dann einen Fehler macht, wird man ausgewechselt und wartet sehr lange bis man zurĂŒckkehrt in die Startelf.

Was muss sich in Tschechien verĂ€ndern, damit der Sprung nicht so groß ist?
Man darf nicht denken, dass wenn man in Tschechien einer der besten ist, dass man ĂŒberall der GrĂ¶ĂŸte und Beste ist. Außerdem sollte man nicht nur an dem arbeiten, was der Verein einem vorgibt, man muss auch fleißig sein und ein bisschen mehr machen.

Darum haben sie schon einen Tag nach Heiligabend angefangen individuell zu trainieren? Trotz der MĂŒdigkeit?
Ich hatte um Weihnachten herum vier Tage frei, das hat mir zur Regeneration gereicht. Jeder in der Mannschaft hat vom Verein einen individuellen Trainingsplan erhalten, der jedoch erst ab 28. Dezember gilt. Also habe ich mich mit dem Konditionstrainer von Sparta verabredet (Tomas Maly) und schon frĂŒher angefangen. Ich danke ihm dafĂŒr. Vor allem an meiner Kraftausdauer muss ich arbeiten.

So wie Tomas Rosicky, dem man damals bei Dortmund geraten hat, zuzunehmen?
Ich denke, dass mein Gewicht okay ist, mein Problem ist jedoch, dass ich es nicht gut einsetzen kann. Ich versuche innerlich hĂ€rter zu werden, damit mein Körper bereit ist fĂŒr ZweikĂ€mpfe. Ich will nicht, dass es Arrogant klingt, aber in Tschechien konnte man mit ein paar geschickten AnlĂ€ufen die ganze Abwehr veralbern, in der Bundesliga ist jedoch jeder schnell.

Werden sie beim RĂŒckrundenstart Ende Januar wieder auf dem Platz stehen?
Wenn ich so anfangen wĂŒrde wie in der Hinrunde, wĂ€re ich zufrieden. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit uns vorzubereiten und in dieser Zeit wird sich entscheiden, ob ich Ende Januar wieder auf dem Platz stehen werde oder nicht.

Frankfurt steht in der Tabelle auf dem 15. Platz, das heißt, dass es in den Abstiegskampf gehen wird. Sind sie bereit dafĂŒr?
Ich nehme es so gar nicht wahr, denn es ist ja erst die HÀlfte der Saison rum. Wenn es so am Ende wÀre, wÀre es anders, aber ich bin mir sicher, dass es so nicht sein wird. Es ist nicht angenehm, aber momentan stresse ich mich damit nicht.

Haben sie keine Angst, dass sie bis zum letzten Spieltag um die Rettung spielen werden?
Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe nicht genau nachgezÀhlt, aber wir haben etwa zehn Punkte in den letzten Minuten verloren. Die QualitÀt ist auf jeden Fall vorhanden. Ich denke nicht, dass die Eintracht auf einen 15. Platz gehört.

Quelle: deniksport.cz

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“Es scheint schön lĂ€nger nicht mehr zu stimmen.”

Was fĂŒr eine Woche! Nach dem Sieg gegen Bordeaux musste natĂŒrlich erstmal krĂ€ftig gefeiert werden. FĂŒr viele Frankfurter stand zudem die lange RĂŒckreise nach Frankfurt an. Wir haben die Zeit genutzt, um uns mit den roten MĂ€dels zu unterhalten. Die  Supporterinnen brennen fĂŒr ihren Verein Hannover 96 und sind weit mehr als “nur” ein Fanclub. Wir haben uns den Dreien gewidmet und konnten erstaunliches erfahren.

Hallo, erst einmal vielen Dank fĂŒr eure Zeit fĂŒr dieses Interview. Als Supporterinnen seid ihr immer nah dran am Geschehen rund um Hannover 96. Wie kam es zu eurer GrĂŒndung und wie oft trifft man euch im Stadion?

Die roten MĂ€dels: Was als Blog zweier fußballbegeisterter MĂ€dels begann, hat sich inzwischen zu einem echten Fanclub vergrĂ¶ĂŸert. Als nette Gruppe aus Roten MĂ€dels und EhrenmĂ€dels treffen wir uns nicht nur bei den Heimspielen der Roten, Public Viewing oder AuswĂ€hrtsfahrten, sondern auch mal zu anderen mehr oder weniger sportlichen AktivitĂ€ten. Dabei steht der Spaß an der Sache im Vordergrund – bierernstes Vereinsleben ist nicht unser Ding. Wir trinkenden kĂŒhlen Gerstensaft lieber, sogar aus den bunten Fanbechern ;-)

In unserem Blog finden sich neben unseren Kommentaren zum Spielgeschehen auch Fotobeweise der Anwesenheit im Stadion und allerlei EinwĂŒrfe von der Seitenlinie. Und wer mag, trifft uns live im Stadion in der Nordkurve. Als Dauerkartenbesitzer trifft man uns also bei jedem Heimspiel und auch AuswĂ€rts sind die Chancen hoch, das ein oder andere MĂ€del im GĂ€steblock zu treffen.

Frauen in der Kurve, ist leider noch vieler Orts ein belĂ€cheltes Thema. Gab es schon mal Probleme in Hannover und was wĂŒrdet ihr den Frankfurterinnen mitgeben?

Die Roten MÀdels: Nein. Probleme als Frauen im Stadion hatten wir nie. Weiter so MÀdels!

Drei Jahre lang lief es relativ Rund bei euch. Viele Siege, die bis in den Europacup fĂŒhrten, machten Slomka zu einem Liebling der Fans. Nun ist er scheinbar unten durch. Warum ist das so? Bonus aufgebraucht?

Die Roten MĂ€dels: Was heißt unten durch…. Es sieht aus unserer Sicht so aus, als wenn er nicht mehr an die Mannschaft rankommt. Er steht ratlos an der Seitenlinie und was die Mannschaft auf dem Platz treibt, sieht nicht wirklich eingespielt aus. Nicht erst seit dieser Saison, es scheint schon lĂ€nger nicht zu stimmen. Spieler werden auf Positionen eingesetzt, auf denen sie nicht gut spielen und der Mannschaft nicht nutzen. Wenn er die Wende nicht schafft… dann ist er vielleicht der falsche Mann fĂŒr den Job.

Ist der Trainer wirklich die grösste Baustelle, oder seht ihr noch andere Mannschaftsteile, welche nicht richtig funktionieren oder gar harmonieren?

Die Roten MÀdels: LÀsst sich erst beurteilen, wenn grundsÀtzliche Probleme (siehe 3.) gelöst sind. Der Kader ist nicht so schlecht, aber zur Zeit spielen wichtige Spieler deutlich unter ihre Möglichkeiten.

Diouf zögert ja noch mit der VertragsverlĂ€ngerung. Wie wichtig ist der StĂŒrmer fĂŒr Hannover 96?

Die Roten MĂ€dels: Man hĂ€tte ihn im Sommer verkaufen sollen. Das Geld wĂ€re wichtig gewesen. Und man sollte mehr junge Spieler ranlassen. So wichtig ist Diouf fĂŒr uns.

Apropos Personalpolitik: Wie könnte Hannover am Sonntag auflaufen?

Die Roten MĂ€dels: So könnte die Aufstellung aussehen: Ziegler; Cherundolo – Schulz – Marcelo – Pocognoli; Schmiedebach – Hoffmann; Sakai – Prib; Bittencourt; Diouf

Ein Diouf wĂ€re sicherlich auch fĂŒr uns interessant. Gibt es einen Spieler bei unserer Eintracht, den ihr gerne in euren Reihen hĂ€ttet?

Die Roten MÀdels: Tranquillo Barnetta könnten wir uns in Hannover vorstellen. ;) Den kennen wir hier ja auch schon.

Wie steht es um eure Tipps fĂŒr das kommende Match?

Die Roten MÀdels: Wir sind ja unbelehrbare Optimisten. ein schmutziger Heimsieg 1:0 ;)

Wo seht ihr Hannover am Ende der Saison und wo unsere Eintracht? Wird es noch ein Duell auf Augenhöhe um die Europa-League PlÀtze?

Die Roten MĂ€dels: Leider wird man uns aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der nĂ€chsten Saison nicht in Europa sehen. Einen Platz im Mittelfeld wĂŒrden wir uns wĂŒnschen. Aber da muss einiges passieren. Und Frankfurt… wird wahrscheinlich einer unserer direkten Tabellennachbarn sein.

Noch etwas was ihr zum Schluss los werden wollt?

Die Roten MĂ€dels: Wir wĂŒnschen uns derzeit eigentlich nur eines: Endlich mal wieder ein schönes Spiel sehen, mit engagierten Spielern und einem erkennbarem taktischen Konzept. Auf gehts! 96 OlĂ©!

 

Mehr ĂŒber den Fanclub und Hannover 96 findet ihr auf Die-Roten-MĂ€dels.de. Wir drĂŒcken natĂŒrlich unserer magischen SGE die Daumen und wĂŒnschen beiden Seiten ein tolles Spiel!

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So wurde Kevin Trapp noch nie verÀppelt

Den Besuch im Studio des Frankfurter Radiosenders FFH hatte sich Kevin Trapp auch anders vorgestellt. Der Moderator legte den Torwart mit peinlichen Fragen rein.

“Bei uns wurde immer der Dickste und Unsportlichste ins Tor gestellt, ist das bei euch auch noch so?” “Musst du immer ins Tor oder gehst du auch mal raus?” “Ihr mĂŒsst jeden Tag trainieren – wie kannst du das mit deinem Job verbinden?” Solche und mehr dumme Fragen stellte Boris Meinzer dem Eintrachtstar und begrĂŒĂŸte ihn wahlweise mit Dennis Trapp oder Kevin Kuranyi. Trapp ist offensichtlich verwirrt, bleibt aber cool und höflich.

Nach ein paar Minuten wird der Scherz aufgelöst – das Interview des “Dummfragers” gehört zur FFH-Reihe “Das schlechteste Interview”. Trapp nahm’s mit Humor. Den Clip mit der versteckten Kamera könnt ihr euch hier angucken: “Das schlechteste Interview” mit Kevin Trapp. (Screenshot: FFH)

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Kadlec: „Es wird gemunkelt, ich sei verrĂŒckt”

VĂĄclav Kadlec gab heute ein interessantes Interview fĂŒr die Tschechische Zeitung “Denik Sport”. Wir wollen euch die Informationen natĂŒrlich nicht vorenthalten und legen sofort los mit der Übersetzung.

Haben sie sich solch einen Start bei der Eintracht vorgestellt?
„Um ehrlich zu sein, ich hab’s mir gar nicht vorgestellt, alles ging viel zu schnell. Es ging zwar den ganzen Sommer lang, aber die finale Phase hatte ein schnelles Ende. Als Sparta aus der Europa League rausgeflogen ist, ging es sofort los. WĂ€hrend der Woche spielte ich schon das erste sildenafil vs tadalafil Spiel fĂŒr die Eintracht, ich hatte keine Zeit nachzudenken, wie es sein wird und was mich erwartet. Das Tor gegen Dortmund hat mir sehr geholfen, ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass die Bundesliga machbar ist.”

Es wird gemunkelt, dass Trainer Veh Tschechen nicht mag. Wurde das auch ihnen gesagt?
„Ich habe es gehört, zum Beispiel von Jaroslav Drobny (Torwart beim HSV). Der sagte zu mir, ich sei verrĂŒckt, Tschechen haben bei dem keine Chance (lacht). Ich muss jedoch sagen, dass ich mit Herrn Veh ein exzellentes VerhĂ€tnis habe, ich spiele regelmĂ€ĂŸg 80, 90 Minuten lang.”

Haben sie sich keine Sorgen gemacht, als Drobny sie warnte?
„Nein, da hatte ich schon meinen Besuch beim Verein hinter mir, wo ich den Fitnesscheck durchgefĂŒhrt habe. Da habe ich den Trainer getroffen, der erste Eindruck von ihm war absolut perfekt. Und direkt nach zwei Tagen in Frankfurt wurde mir gesagt: Du spielst in Braunschweig. Ich hatte keinen Grund, mir sorgen zu machen. Die Konkurrenz im Sturm ist riesengroß, aber zurzeit lĂ€uft’s.”

Die Bundesliga ist eine der anstrengendsten Ligen auf der Welt, was das Tempo betrifft. War das fĂŒr sie ein großer Sprung?
„Das Tempo ist hier natĂŒrlich schneller, aber das machen auch die Fans, die Spiele sind meistens ausverkauft, die AtmosphĂ€re ist unglaublich. Ich muss aber sagen, dass ich ganz andere Aufgaben habe, als bei Sparta.”

Weniger Defensive?
„Genau. Bei Sparta musste ich sehr oft zurĂŒck, in Frankfurt arbeitet der StĂŒrmer selten zurĂŒck. Nach hinten muss ich natĂŒrlich schon was machen, aber nicht viel. FĂŒr mich persönlich ist es nicht viel anstrengender. Außer in ZweikĂ€mpfen, die Abwehrspieler sind in der Bundesliga stĂ€rker, sie lassen einem fast keinen Freiraum.”

Deshalb haben sie mehr Kraft fĂŒr die Offensive, haben bessere Chancen, um ein Tor zu 50 mg sildenafil citrate erzielen?
„Richtig. Auch das Spiel habe ich ein bisschen verĂ€ndert. An der Spitze beteilige ich mich nicht viel ins Spiel, ich hole mir auch nicht viele BĂ€lle, so wie ich es bei Sparta cialis advantages gemacht habe. Ich lauere mehr an der Abseitsgrenze, was mir hundertprozentig zusagt, um so frischer bin ich in der finalen Phase. Ich möchte viele BĂ€lle in den RĂŒcken der Abwehr bekommen, bei den AnlĂ€ufen hinter die Abwehr bin ich sehr stark. Das mĂŒssen wir mit dem Team noch besprechen.”

Bei Frankfurt lĂ€uft’s im Europacup sehr gut, in der Liga sieht’s aber nicht gut aus. Zeigt sich, dass es fĂŒr einen Verein wie Frankfurt schwer ist, zwei Hasen zu jagen?
„Ich denke nicht. In der Bundesliga ist uns nur ein Spiel nicht gelungen, am Anfang gegen Hertha Berlin. Mit Punkten viagraonline-canadapharmacyrx.com gegen Bayern und Dortmund hat man sowieso nicht gerechnet, danach haben wir sechs Punkte gegen Braunschweig und Bremen errungen, alles sah gut aus. Aber wir haben großes Pech, drei mal hintereinander haben wir das Ausgleichstor in den letzten cialis coupon Minuten kassiert. Wir hĂ€tten locker auf Rang sieben stehen können, mĂŒssten jetzt keine Angst haben.”

Aber auf zwei StĂŒhlen zu sitzen ist nicht einfach.
„Das Problem ist, dass wir nicht so einen breiten Kader wie zum Beispiel Bayern oder Dortmund haben. Somit spielen wir praktisch mit 14 Leuten. Spiele gibt es genug, die Belastung ist klar sichtbar. Wenn dann noch Reisen nach Nikosia oder Tel Aviv hinzukommen, wird die ErmĂŒdung umso grĂ¶ĂŸer.”

Sie sind Englische Wochen doch von Sparta gewöhnt.
„Trainer Veh hat sich auch auf der Pressekonferenz lustig gemacht, dass ich im Europacup mehr Spiele gemacht habe, als die gesamte Mannschaft von der Eintracht. Der Verein spielte zuletzt vor acht Jahren europĂ€isch, fĂŒr den und unsere Fans ist das ein großes Spektakel, alle genießen es. Ich denke auch, dass wir weit kommen können, die QualitĂ€t ist auf jeden Fall da.”

Sind Sie weitergekommen mit ihren Deutschkenntnissen?
„Mit meinen Mitspielern rede ich Englisch. Ich bin stĂ€ndig auf Reisen, in Hotels, fĂŒr das Lernen bleiben gerade sildenafil citrate 100mg tab cost noch so zwei Tage in der Woche. Meine Lehrerin kommt aus der Slowakei, manchmal passiert es auch, dass ich zwei Lernstunden habe und in einer von beiden reden wir ĂŒber das Leben in Frankfurt (lacht).”

Quelle: deniksport.cz

SupportersCrewFreiburg

SCF-Interview: Ärger in Spanien und Söldner bei der SGE

Nach dem hervorragendem 3:0 Sieg gegen Nikosia geht es nun zurĂŒck zum Bundesliga-Alltag. Unsere Eintracht ist zu Gast beim SC Freiburg. Zur Einstimmung auf das morgige Spiel haben wir uns mit Matthias von der Supporters Crew Freiburg unterhalten.

Gude Matthias. Danke erstmal, dass du dir nach eurer Sevilla-Fahrt Zeit fĂŒr uns nimmst. Die Supporters Crew Freiburg sieht sich nicht als Ultragruppierung sondern mehr als einen Anlaufpunkt fĂŒr verschiedene Arten von Fans. Dachtet ihr schon bei der GrĂŒndung, dass diese Form die Zukunft der Fanszene sein kann oder sogar muss?

Matthias: Hallo, ja ich habe gerade eine 30-stĂŒndige Busfahrt aus Sevilla in den Knochen… Die Supporters Crew war nie als Ultragruppe gedacht, jedoch dachten wir schon ein bisschen, dass unsere “Art” etwas fĂŒr die Zukunft ist – was sich mittlerweile etwas relativiert hat, weil auch bei uns die Ultraszene sich wieder gestĂ€rkt hat. Wir sehen uns mittlerweile als Interessenvertretung fĂŒr aktive Fans und fahren damit ganz gut!

Freiburg, dass kleine niedliche StĂ€dtchen. Der Trainer kennt die Fans und man grĂŒsst sich vor dem Spiel per Handschlag – so stelle ich mir als Frankfurter das Fanleben bei euch vor. Wahrheit oder fernab von jeglicher RealitĂ€t?

Matthias: Naja so niedlich ist Freiburg auch nicht mehr. Das der Trainer die Fans kennt und per Handschlag begrĂŒĂŸt ist eher eine MĂ€r. Er macht dazu in der Regel einen viel zu konzentrierten Eindruck. Aber es stimmt schon, in Freiburg geht es im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen viel familiĂ€rer zu als anderswo. Die Wege sind oftmals auch etwas kĂŒrzer.

Hat sich der Europacup, aus Fansicht, bei euch negativ ausgewirkt?

Matthias: Nein gar nicht. Die aktive Fanszene ist absolut euphorisiert von den Euro-League-Spielen, so waren wir am Donnerstag mit fast 1000 Mann in Sevilla, fĂŒr Freiburger VerhĂ€ltnisse eine Wahnsinns Zahl. NatĂŒrlich rĂŒckt bei vielen die Bundesliga etwas in den Hintergrund, was natĂŒrlich auch nicht so toll ist.

Sportlich lÀuft es ja sehr bescheiden. Vorletzter Platz in der Liga und im Europacup lediglich einen Punkt. Wurde vor der Saison vielleicht finanziell zu wenig investiert?

Matthias: Ich denke, dass unsere Neuverpflichtungen, fĂŒr unsere VerhĂ€ltnisse, sehr viel Geld gekostet haben und die neue sportliche Leitung die Spieler auch sorgfĂ€ltig ausgesucht hat. Aber einen Max Kruse und Caliguri ersetzt man auch nicht so leicht. Dass es jetzt eher bescheiden lĂ€uft wird bei uns noch nicht als allzu großes Problem angesehen. Wir gehen nun aber sogar als letzter in das Spiel gegen euch und nach dem eklatanten Spiel in Sevilla sollten doch bald mal Punkte her.

Man könnte meinen vor dem Spiel in Sevilla wurde von Vereinsseite das Kapitel Europacup schon geschlossen. Wie denkt ihr darĂŒber? Das grosse Geld ist doch gerade in Europa zu holen.

Matthias: Das denke ich nicht. Christian Streich ist einer der eigentlich viel Wert auf UEFA-Cup-Spiele legt. Das wird schon noch werden.

Apropos Sevilla: Die MilitĂ€rpolizei prĂŒgelte auf euch Freiburg-Fans ein, scheinbar ohne jeglichen Grund. Auch bei unserer AuswĂ€rtsfahrt in Nikosia kam es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Ist der Ruf der deutschen Fans im Ausland so schlecht oder welchen Grund siehst du fĂŒr diese Polizeigewalt?

Matthias: Unsere Fans gaben den spanischen Cops keinerlei Anlass fĂŒr eine solche Maßnahme. Das scheint mir in unserem Fall eher ein Problem der spanischen Polizei, die noch zu ‘Francos Zeiten’ groß wurden und einfach immer nur zeigen wollte wer der Herr im Haus ist. Trotz dieses Einsatzes im Stadion hatten wir einen geilen Tag in Sevilla und der Vorfall war nicht so schlimm wie er medial dargestellt wird. 

Mike Hanke. Meiner Meinung nach ein klasse Transfer von euch. Ein gĂŒnstiger Spieler, der seine Klasse schon bewiesen hat. Und jetzt du – Welchen Spieler wĂŒrdet ihr euch aus unserem Kader wĂŒnschen?

Matthias: Keinen! Flum und Rosenthal sind Söldner. Die SGE wegen der sportlichen Perspektive dem SCF vorzuziehen ist ein Witz. Sonst denke ich, dass wir dieses Jahr schon noch kommen werden.

Das Spiel morgen wird das aufeinander Treffen zweier verschiedener Überraschungsmannschaften der letzten Saison. Welches Spiel erwartest du?

Matthias: Ich hoffe von unserer Seite auf ein Spiel ohne 90-prozentige Fehlpassquote und mit mehr als 3 Torchancen fĂŒr uns. Aber ganz ehrlich, nachdem wir beide am Donnerstag ran mussten erwarte ich nicht so viel.

Ergebnis und das Ranking beider Mannschaften am Ende der Saison?

Matthias: Ergebnis? GlĂŒcklicher 1:0 Sieg fĂŒr Freiburg. Frankfurt landet am Ende auf Platz 10. Wir auf 12. DafĂŒr kommen wir ins Pokalfinale und sind nĂ€chstes Jahr wieder International dabei.

Danke dir. Und ein schönes Spiel!

 

Wie schĂ€tzt ihr den SC Freiburg ein und was erwartet ihr fĂŒr ein Spiel am Sonntag?

werderblog

“Nicht wieder gegen den Abstieg” – Interview mit werderblog.net

Tim Wiese wieder nach Bremen? Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein!, findet auch Lars von werderblog.net. Zur Einstimmung auf das Spiel unserer Eintracht im Weserstadion am Samstag haben wir Lars gefragt, ob es mit Eichin und Dutt nun wieder nach oben geht, was die Bremer vom Spiel gegen die SGE erwarten und wer am Ende der Saison die Nase vorn hat.

Nach vier Spielen steht Bremen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang neun. Ist der Schock aus der vergangenen Saison verkraftet?
Der Start dieses Jahr geht so schon in Ordnung, wenn ich an die letzten Jahre denke und wenn man bedenkt, dass wir von diesen ersten vier Spielen dieses Jahr drei auswĂ€rts hatten. Und „Schock“ finde ich nicht unbedingt das richtige Wort, dafĂŒr hat sich der Niedergang lĂ€nger abgezeichnet und hat auch lĂ€nger gedauert als nur die letzte Saison. Allerdings kommen bei mir bei Ergebnissen wie gegen Gladbach schon immer wieder böse Erinnerungen hoch. Genau so war das schnelle Ende im DFB-Pokal natĂŒrlich der denbar schlechteste Beginn unter Dutt.
Insgesamt sieht es jedoch schon stark danach aus, dass der neue Trainer aus den Fehlern gelernt hat, die vor allem in den letzten drei Jahren geschehen sind und insofern fĂŒhle ich eher eine Aufbruchstimmung, als dass ich immer noch in einer Schockstarre verharre.

Wie konnte es dazu kommen, dass Bremen in der vergangenen Saison auf einmal gegen den Abstieg spielte?
Wie gesagt kam das Ganze ja gar nicht so plötzlich, wenn man sich die Entwicklung der letzten drei Jahre anguckt. Die Hinrunde letzte Saison war zwar noch recht vielversprechend, aber schon in der Saison 2010/2011 spielten wir gegen den Abstieg. Das scheinen viele, vor allem viele Fans, schon schnell verdrĂ€ngt zu haben. Und erholt hat sich der Verein seitdem nicht mehr wirklich. Woran es genau lag, ist schwierig zu sagen. Viele Fans geben Klaus Allofs eine große Schuld, weil er die letzten Jahre die falschen Spieler eingekauft hat, andere natĂŒrlich Thomas Schaaf, der die traditionellen Schwachpunkte wie die vielen Gegentore und die schlechte Abwehrleistung des gesamten Teams oder die AbhĂ€ngigkeit von den Leistungen und Launen einiger individuell starken Spieler nicht abstellen konnte oder wollte. Ich denke, dass es viele Dinge waren, die dann zum absoluten Tiefpunkt in der letzten Saison gefĂŒhrt haben. Zumindest hoffe ich sehr, dass dies der absolute Tiefpunkt war.

Habt ihr Ă€hnliche BefĂŒrchtungen fĂŒr diese Spielzeit oder sind Robin Dutt und Thomas Eichin nun die richtigen Leute, um den Verein wieder in alte Höhen zu fĂŒhren?
Auch wenn wir die letzten beiden Spiele verloren haben, bin ich davon ĂŒberzeugt, dass unter Dutt und Eichin zumindest der AbwĂ€rtstrend gestoppt wird. Die beiden scheinen die Situation des Vereins klar analysiert zu haben und sind dabei, die oben erwĂ€hnten Schwachstellen zu beheben, sowohl durch neue Spieler als auch durch eine geĂ€nderte Taktik. Die Abwehr hat sich deutlich stabilisert und insgesamt ist unsere Spielweise weniger anfĂ€llig fĂŒr Konter oder schnelle GegenstĂ¶ĂŸe bei eigenem Ballverlust. Genauso haben die Spiele gegen Dortmund und vor allem gegen Gladbach aber auch gezeigt, dass eben noch viel zu tun ist.
Ob Werder dann irgendwann wieder zu den alten Höhen zurĂŒck findet, ist schwer zu sagen. Ich wĂ€re erstmal zufrieden, wenn wir diese Saison schnell mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden und man eine klare Weiterentwicklung des Teams erkennen kann.

Dutt ist fĂŒr Nachwuchsförderung bekannt. Was erwartet ihr euch von ihm?
Sehr viel. Mit hat dazu das gefallen, was Dutt Anfang dieser Woche dem Kicker gesagt hat, rund um die Entscheidung, dem Nachwuchsspieler Oliver HĂŒsing eine Chance in der Abwehr des Profikaders zu geben: Dies sei ein Zeichen an den eigenen Nachwuchs, dass die TĂŒr immer offen stehe und alle eine faire Chance bekĂ€men. Und genau das habe ich erwartet, als die Entscheidung fĂŒr Dutt bekannt gegeben wurde. Unter Schaaf gab es zuletzt viel Kritik, dass er dem Nachwuchs nicht genug Chancen gegeben hat und ich denke, dass vieles daran wahr ist. Im Sommer hatte es sich mit den VertragsverlĂ€ngerungen von Felix Kroos und Özkan Yildirim ja schon angekĂŒndigt, dass sich hier was Ă€ndern wird. Das hat sicher zum Teil auch damit zu tun, dass es bei uns finanziell schlechter bestellt ist als noch zu Zeiten der Champions League. Aber es ist eben auch ein Beitrag von Dutt.
Ich hoffe nur, dass der Trainer genug Zeit bekommt, seine Vorstellungen in Sachen Nachwuchsförderung so umzusetzen, dass wir mit ihm die FrĂŒchte noch ernten können.

Wie habt ihr Tim Wieses Niedergang erlebt? Wollt ihr ihn tatsÀchlich wieder in Bremen haben?
Ich habe diese Diskussionen rund um Wiese und seine angebliche RĂŒckkehr an die Weser ehrlich gesagt immer als schlechten Scherz gesehen und nie wirklich daran geglaubt. Und das haben Dutt und vor allem Eichin in der Pressekonferenz am Donnerstag dann ja auch eindeutig bestĂ€tigt, indem sie Mielitz ganz klar den RĂŒcken gestĂ€rkt haben und betont haben, dass Wiese nicht zurĂŒckkehrt. Auch wenn Mielitz nicht fehlerfrei war, stehe ich noch absolut hinter ihm und bin sehr dafĂŒr, ihm weiter das Vertrauen zu schenken. Er hat uns nĂ€mlich auch oft genug schon gerettet.
Von außen betrachtet ist das, was mit Wiese in Hoffenheim geschehen ist, einfach nur tragisch; der Verein und vor allem der ehemalige Trainer und Manager haben da mit Sicherheit viele Fehler gemacht. Ich hoffe, dass Wiese, wo auch immer, noch mal eine faire Chance bekommt. Mir wird er – bei aller auch berechtigten Kritik an ihm – ĂŒberwiegend in positiver Erinnerung bleiben, vor allem wegen seiner Spiele gegen den HSV.

Die Fanszene in Bremen war vergangene Saison plötzlich sehr positiv im öffentlichen Fokus, sonst bekommt man eher wenig mit. Wie steht es denn um eure Szene?
Was soll ich sagen: Wir haben die besten Fans der Liga! :) Ich bin in den letzten Jahren viel zu selten im Stadion gewesen und konnte die AtmosphĂ€re leider oft nur aus der Ferne genießen. Aber was die Fans in Bremen am Ende der letzten Saison auf die Beide gestellt haben, war der Wahnsinn und hĂ€tte es so mit Sicherheit in nicht vielen anderen Stadien der Liga gegeben.
Zu euerm Blog: Wann und warum habt ihr angefangen und wie hat sich das entwickelt?
Ich selber bin ja gar nicht von Anfang an dabei gewesen. Karsten hat das Blog 2006 aufgebaut, wenn unser Archiv micht nicht tĂ€uscht. 2008 hat er dann einen Aufruf gestartet und weitere Blogger gesucht, die fĂŒr das Werderblog schreiben wollen und daraufhin bin ich mit einigen anderen, die mittlerweile teilweise ihre eigene Blogs besitzen, dazu gekommen und habe meinen ersten Beitrag am 14. Juni 2008 veröffentlicht mit der wegweisenden Überschrift „VerĂ€nderungen“. Ich habe davor immer wieder auf eigenen oder Gruppenblogs zu Fußball geschrieben und seitdem dann nur noch auf dem Werderblog. Seit einiger Zeit bin ich der einzige Autor, aber vielleicht Ă€ndert sich das ja auch mal wieder.
Und warum ich das tue? Weil ich Fan bin und gerne schreibe. :)

Was fĂŒr ein Spiel erwartet ihr am Samstag gegen Frankfurt?
Ich denke, es wird von Werder ein Ă€hnlich vorsichtiges und zunĂ€chst auf die Defensive konzentriertes Spiel werden wie in den ersten vier Partien. Zumindest wĂŒrde es mich sehr wundern, wenn Dutt von dieser Linie abweicht. FĂŒr Euch lĂ€uft es in der Bundesliga ja noch nicht so richtig gut und daher denke ich mal, dass der Druck gleichermaßen verteilt ist. Und wenn dann noch unsere Offensive etwas treffsicherer ist als in den letzten Spielen bin ich guter Hoffnung fĂŒr uns und schlechter Hoffnung fĂŒr Euch. ;-)

Wenn ihr euch einen unserer Spieler schnappen dĂŒrftet: Welcher wĂŒrde das sein und warum?
Es mag wenig kreativ sein, aber ich bin schon seit Ewigkeiten

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Fan von Alexander Meier und hĂ€tte ihn sehr gerne bei uns gesehen. Das war natĂŒrlich zu Zeiten, als wir attraktiv waren und nicht das hĂ€ssliche Entlein von heute, noch sehr viel wahrscheinlicher. Um den Spieler beneide ich Euch sehr.

Wo stehen Bremen und Frankfurt am Ende der Saison?
Ich bin sehr schlecht mit Prognosen im Fußball, deswegen habe ich auch alle Tippspiele aufgegeben. Deswegen nur so viel: Ich gehe davon aus, dass Ihr am Ende vor uns stehen werdet und dass wir nicht absteigen werden.

Magst du sonst noch etwas loswerden?
Nichts weiter außer: Ich wĂŒnsche uns allen ein gutes Spiel. Mit dem richtigen Ausgang.

Danke dir. Schönes Spiel!

Wie schÀtzt ihr Werder Bremen ein und was erwartet ihr am Samstag?

Cover-Interview-LeopediaBlog

Interview mit Leopedia.de

Nach Europa ist vor Braunschweig. Am Sonntag muss die Eintracht nach Niedersachsen und will dort endlich den ersten Saisonsieg holen. Auf die Partie stimmen wir uns ein mit einem Interview mit Till Becker vom satirischen Eintracht-Braunschweig-Blog Leopedia.de. In diesem erklĂ€rt er uns, welchen Frankfurter Spieler er gerne in Braunschweig sehen wĂŒrde und warum der BTSV am Sonntag psychologisch im Vorteil sei.

Tizian (Eintrachtpower.de): Hallo Till. Braunschweig und Frankfurt stehen beide noch ohne Punkte da. Was fĂŒr ein Spiel erwartest du am Sonntag?

Till (Leopedia.de): Der BTSV hat einen psychologischen Vorteil in der Partie – wir haben die Notwendigkeit, erst einmal in der Bundesliga ankommen zu mĂŒssen, ja von Anfang an auf dem Schirm gehabt. Bei uns ist noch nichts Schlimmes passiert. Das sieht bei der SGE nach der tollen Saison mit Platz 6 ganz anders aus. Erst eine Klatsche bei einem Aufsteiger, dann die unglĂŒckliche Niederlage gegen die Bayern. Sollte die SGE am Sonntag verlieren, hat man einen echten Fehlstart hingelegt. Auf Eurer Eintracht lastet also deutlich mehr Druck als auf unserer. Das macht uns zwar nicht zum Favoriten, aber wir haben gute Chancen, am Sonntag den ersten Dreier zu landen, weil wir freier aufspielen können. Außerdem ist es ein Heimspiel, da geben unsere Jungs noch mal ein paar Prozent mehr.

Ihr seid relativ ĂŒberraschend aufgestiegen. Euer Trainer Torsten Lieberknecht meinte zuletzt sogar, dass man lieber noch 2-3 Jahre in der zweiten Liga gespielt hĂ€tte, anstatt direkt aufzusteigen. Teilst du seine Meinung? Gerade bei den TV-Geldern zĂ€hlt doch jeder Tabellenplatz.

Aus rein sportlicher Sicht hat Torsten sicher recht. Unsere Mannschaft spielt teilweise seit Drittligazeiten zusammen, wurde seit 2008 (heute wissen wir, dass dieses Jahr unsere “Wiedergeburt” markiert) nur punktuell und

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preiswert verstÀrkt. Jede Verbesserung ist das Resultat einer Mannschaftsentwicklung durch Training und Spiele. Eigentlich haben wir jetzt jedes Wochenende Pokalspiele, und wir sind jedes Mal der Underdog.

Allerdings ist das mit dem Geld natĂŒrlich ein unschlagbares Argument. Wir sind 1985 aus der Bundesliga abgestiegen, zwischen 1987 und 2011 pendelten wir zwischen der zweiten und der dritten Liga (mehrheitlich dritte…). In diesen Jahren kĂ€mpfte der Verein oft ums blanke Überleben, wĂ€hrend die Klubs in der Bundesliga fast zwangslĂ€ufig belastbare Strukturen schaffen konnten. Hier mĂŒssen wir unglaublich viel nachholen, wenn wir uns unter den besten sildenafil citrate 20 mg tablet 20 Mannschaften Deutschlands etablieren wollen. Entsprechend investiert der Verein in diese Strukturen und kauft nicht – wie frĂŒher gern praktiziert – wild die ErsatzbĂ€nke der anderen Erstligisten leer. Ich finde dieses Vorgehen Ă€ußerst klug und weitsichtig. Das macht es mir einfach, mich mit meinem Verein selbst in der Bundesliga, in der doch vieles austauschbar, reglementiert und erstickend kommerziell ist, zu einhundert Prozent zu identifizieren.

Der Vorstand und das Trainerteam wirken bei euch unglaublich realitĂ€tsnah und bodenstĂ€ndig. Bereitet man sich ins geheim schon auf einen möglichen Abstieg vor oder gibt es gar einen “5-Jahres-Plan”? Grosse EinkĂ€ufe blieben bislang ja aus.

Der Abstieg wĂŒrde bei uns zumindest niemanden ĂŒberraschen (der lĂ€nger dabei ist als zwei Jahre). Wir haben uns ja ganz bewusst dafĂŒr entschieden, das bisher so erfolgreiche Konzept weiter umzusetzen und nicht wie wild “QualitĂ€t einzukaufen”. Dass wir unter diesen UmstĂ€nden kein Kandidat fĂŒr das obere Mittelfeld sind, ist uns klar. Geld schießt nun einmal doch Tore, verhindert sogar welche vom Gegner. Wir haben uns bewusst dafĂŒr entschieden, weiterhin vernĂŒnftig zu arbeiten und Strukturen zu schaffen. 28 Jahre RĂŒckstand holt man leider nicht ĂŒber Nacht auf – wenn nicht gerade ein Dietmar Hopp vor der TĂŒr steht. Aber so jemand hĂ€tte in Braunschweig keine Chance, nicht noch einmal. Wir hatten GĂŒnter Mast und JĂ€germeister, das war schlimm genug. Denn der Bundesligaabstieg 1985 und die schlimmen Jahre danach waren direkte Folgen der Mast-Ära.

Zumindest StimmungsmÀssig besteht an eurer Erstklassigkeit keinen Zweifel.

Wenn wir uns einen Spieler aus eurer Mannschaft aussuchen dĂŒrften, wĂŒrden wir (auch aufgrund unseres so erfolgreichen Sturmes) euren 19-Tore-Mann sildenafil citrate 100mg tab side effects Kumbela wĂ€hlen. Gibt es einen Frankfurter Spieler den ihr gerne in Braunschweig sehen wĂŒrdet?

Klar, den Alex Meier ;-) Der ist positiv fußball-verrĂŒckt, ich mag seine Spielweise. Aber der wĂŒrde unsere Gehaltsstruktur wahrscheinlich komplett durcheinanderwirbeln.

Zum Schluss noch: Wo landet Braunschweig am Ende der Saison und wo die SGE?

Die SGE erwarte ich am Ende im deutlich sicheren Mittelfeld, Platz acht oder besser. FĂŒr uns wird es am Ende fĂŒr Platz 15 reichen, wenn wir uns nicht verrĂŒckt machen lassen. Denn dass wir mithalten können, haben wir in generic sildenafil citrate den ersten beiden Spielen gegen Bremen und in Dortmund schon gesehen. Falls es nicht reicht, gehen wir aber gestĂ€rkt aus dieser Bundesligasaison heraus.

Vielen Dank fĂŒr das Interview, GrĂŒĂŸe nach Braunschweig und auf ein gutes Spiel!