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Maik Franz

Exklusiv: Maik Franz über die Eintracht, ‚Söldner‘ und Florida

Ex-Adler Maik Franz spricht mit Eintrachtpower über die Situation bei Hertha, die Trennung von Frankfurt und seine Zukunft.

Für ihn lief’s auch schonmal besser. Ex-Eintrachtverteidiger Maik Franz wurde gerade in die zweite Mannschaft von Hertha BSC abgeschoben. Der sympathische 32-Jährige, der in der jungen Vergangenheit von einem Kreuzbandriss und einer Schulterverletzung geplagt wurde, spielte von 2009 bis 2011 in Frankfurt. Nach dem Abstieg wechselte er nach Berlin.

Mit uns spricht Iron-Maik über seine jetzige Situation bei Hertha und ob er sich eine Rückkehr nach Frankfurt vorstellen könnte. Er klärt auf über das Verhältnis zu Armin Veh und wie die Trennung von der Eintracht damals wirklich ablief. Maik blickt zurück auf die Zeit in Frankfurt, erzählt, wo er gerne mal spielen würde und verrät, was er nach dem Ende der Profikarriere vor hat. Und natürlich hat er auch eine Meinung zur aktuellen Frankfurter Mannschaft, denn das Herz hängt ganz offensichtlich noch immer etwas an dem Verein.

 

Hallo Maik, wie geht’s dir denn mit der jetzigen Situation?

Ich war sehr überrascht und auch enttäuscht. Viel mehr möchte ich momentan darüber nicht sagen, die Situation ist schon kompliziert genug. Wir werden darüber nochmal mit dem Verein sprechen, um eine Lösung zu finden.

Es wird berichtet, du und Peer Kluge hättet einen Anwalt und die Vereinigung der Vertragsfussballer eingeschaltet, um wieder mit den Profis trainieren zu dürfen.

Es wird ja immer viel geschrieben und berichtet, aber dass wir mit Leuten sprechen, die sich mit solchen Situationen auskennen ist doch verständlich.

Wie geht’s jetzt weiter? Glaubst du, dass du doch nochmal den Sprung in die Startelf der Profis schaffst diese Saison?

Das muss man sehen. Fußball ist so schnelllebig, da ist alles möglich.

Mehr: Kadlec: „Meine Oma sagt, ich soll endlich wieder treffen“

Oka Nikolov spielt gerade nochmal in den USA in Fort Lauderdale, Florida. Wäre das auch was für dich?

Ich hatte ja ein Angebot von der Columbus Crew aus Ohio. Leider war das versicherungstechnisch für mich nicht möglich, weil ich schon die ein oder andere Baustelle habe [Anm.d.Red.: Es ging um Verletzungen]. Deswegen war das leider nicht machbar. Ich hätte das gerne gemacht. Bei Oka war das ja schon immer ein Wunsch von ihm und es freut mich für ihn. Er ist ein einwandfreier Menschen, charakterlich top, eine absolute Identifikationsfigur. Und Florida ist richtig cool. Ich war letztes Jahr im Urlaub in Miami. Dort Fußball spielen zu dürfen, ist ein Jackpot.

„Das Stadion, die Fans, das war einfach geil.“

Könntest du dir eine Rückkehr nach Frankfurt vorstellen?

Was ich den zwei Jahren erlebt habe, war eine tolle Zeit. Das Stadion die Fans, das war einfach geil. Ich glaube, man hat mir auch immer angemerkt, dass ich gerne bei für die Eintracht gespielt habe. Der Abstieg tat weh und war zu vermeiden. Aber in der Rückrunde hat mir der Mlapa einmal den Bauchmuskel weggetreten und einmal den Fuß gebrochen. Da war ich leider bei den entscheidenden Spielen unter Christoph Daum verletzt. Es haben ja nur zwei oder drei Punkte gefehlt. Das hätten wir vermeiden müssen und können. Dann wäre ich vielleicht immer noch in Frankfurt. Ich habe mich jedenfalls immer voll reingehauen, tolle Leute kennengelernt und immer noch Kontakt nach Frankfurt, zum Beispiel zu Pirmin Schwegler, Sebastian Jung, Franco Lionti und zu anderen Freunden. Ich bin auch gerne da, erst vor ein paar Wochen wieder ein Wochenende.
Aber zurück kommen? Ich bin Realist. Dass ich nochmal zur Eintracht in die erste Liga zurück komme, ist unwahrscheinlich. Auch weil Armin Veh da ist und weil das sportlich vielleicht nicht gewünscht ist. Ich habe eine schwere Phase hinter mir, mit dem Kreuzbandriss und der Schulterverletzung. Das spricht nicht für mich. Aber zuvor hatte ich auch viel Glück und wenig Verletzungen. Also: Es wäre eine schöne Vorstellung, aber nicht realistisch.

„Armin Veh hatte keine Lust auf mich.“

Dein Abschied damals war ja verwirrend. Die SGE hat gesagt, du wolltest nicht in die zweite Liga. Du hast entgegnet, dass die Eintracht nicht auf dich zugekommen wäre. Wie ist es damals wirklich gelaufen?

Ich habe gesagt, dass ich mir vorstellen kann, auch in der zweiten Liga zu bleiben, dass wir aber ein Paket schnüren sollten, das auch für mich eine Perspektive und Sicherheit bietet und finanziell auch dann machbar ist, wenn der Wiederaufstieg nicht geklappt hätte. Das Angebot, das dann von der Eintracht kam, war noch verbesserungswürdig und wir haben uns darauf geeinigt, darüber nochmal nachzudenken. Das hat sich hingezogen und es wurde kein neues Angebot gemacht. Dann wurde mir eine Frist gesetzt, in der ich mich entscheiden sollte. Ich wollte dann erstmal wissen, wer der neue Trainer wird. Dann kam Armin Veh. Wie man weiß, sind wir nicht die besten Freunde. Er mag meine Spielweise nicht so, und ich bin auch nicht der größte Fan von ihm. Das kommt aus der Karlsruher Zeit, als er Trainer in Stuttgart war. Da hat er Sachen gesagt, die man über Spieler nicht sagen sollte, die man nicht kennt. Von daher habe ich gesagt: Ok, wenn er Trainer ist und mich haben möchte, wird er mit mir reden. Das hat er nicht. Auch Bruno Hübner hat nicht mit mir gesprochen. Dann war ich im Urlaub und zwei Tage vor Fristende hat die Eintracht das Angebot zurückgezogen. Ich habe Bruno Hübner angerufen und der meinte, dass das Angebot noch stehen würde. Aber es war klar, dass Armin Veh keine Lust auf mich hatte. Für mich war auch klar, dass wir nur schwer zusammen zu führen gewesen wären.

Es wird ja dann immer schnell von Söldnern gesprochen. Aber was dann wirklich abläuft, kriegen die meisten ja nicht wirklich mit. Wenn ein Spieler fair und charakterlich in Ordnung ist und sich für den Verein zerreißt und sich dann aber eine Möglichkeit ergibt, sich in allen Bereichen zu verbessern, dann sollte man auch so fair sein, dem Spieler einzugestehen, einen Schritt nach vorne machen zu dürfen. Die Zeit als Profi ist ja leider beschränkt. Da finde ich es immer schade und unfair, wenn man als Söldner verteufelt wird. Patrick Ochs hat mehr als sechs Jahre immer für die Eintracht gelebt. Dann hatte er beim Abstieg die Möglichkeit, für sich und seine Familie eine neue Basis zu schaffen. Da finde ich es schade, so einen Spieler, der über Jahre alles für den Verein gegeben hat, als Söldner hinzustellen und ihn zu beschimpfen. Man muss da ein vernünftiges Maß finden. Natürlich wäre es schön, wenn ein Spieler immer dem gleichen Verein treu bleibt. Aber die Fußballwelt hat sich halt auch verändert.

„Eintracht hält die Klasse locker, weil sie einfach zu gut sind.“

Wie schätzt du die Chance der Eintracht auf den Klassenerhalt ein?

Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sie die Klasse halten. Egal wie ich persönlich über Armin Veh denke, aber er ist ein sehr guter Trainer. Was er in Frankfurt geleistet hat, davor habe ich größten Respekt. Wie die aufgestiegen sind und dann Fußball gespielt haben, das war gigantisch. Jetzt haben sie einfach Pech gehabt. Die Spiele waren eng, man hat in den letzten paar Minuten wichtige Punkte verschenkt. Aber die Mannschaft hat solch eine Qualität, die wird sich vom Abstiegskampf schnellstmöglich befreien. Die werden heute gegen Braunschweig gewinnen [Anm. d. Red.: Richtig vorhergesagt, denn bekanntlich gewann die Eintracht mit 3-0] und dann haben sie ein ganz anderes Selbstvertrauen. Die werden locker die Klasse halten, weil sie einfach zu gut sind.

Und wie siehst du die Chancen im Europapokal?

Porto ist ein Megakracher. Die haben eine Riesen-Qualität. Da muss es an beiden Tagen passen. Mit  etwas Glück ist da alles möglich. Ich wünsche es mir. Und ich sag‘ nur Bordeaux. Wenn da 12.000 Fans hinfahren, alle in Orange,  da kriegste ja Gänsehaut vorm Fernseher, das war Wahnsinn. Für Porto haben sie auch rund 6.000 Auswärtskarten bekommen. Das werden schon zwei heiße Spiele. Porto ist leichter Favorit, aber so eine Außenseiterrolle ist manchmal ganz angenehm. Es wäre natürlich grandios, wenn die Eintracht weiterkommt.

Mehr: Kadlec: „Es wird gemunkelt, ich sei vrrückt“

Hast du dir schon Gedanken gemacht, was du nach der Profikarriere machen willst?

Wenn man in einer Situaiton ist wie ich, man erst verletzt ist und dann zu den Amateuren geschickt wird, dann macht man sich darüber natürlich Gedanken. Ich habe noch eineinhalb Jahre Vertrag, dann bin ich 34. Und mit 34 muss man langsam dem Ende als Profi entgegen blicken. Ich schaue mich um, was mir gefallen könnte. Ich will unbedingt im Fußballgeschäft bleiben. Da gibt es natürlich unterschiedliche Bereiche, ob das im Jugendbereich oder Trainerbereich oder als Berater oder Manager ist. Ich muss für mich gucken, was mir liegt. Da muss man sich Zeit geben und den ein oder anderen Anlauf wagen.

„Vielleicht tauche ich ja nochmal bei einem meiner Ex-Vereine auf.“

Wäre ein Engagement bei Hertha vorstellbar?

Ich fühle mich sehr wohl in Berlin. Sportlich gesehen, mit den Verletzungen, hätte es natürlich besser laufen können. Aber die Stadt ist schön, der Verein ist super organisiert, wir haben eine sehr gute Nachwuchsabteilung und beste Bedingungen. Ob Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg oder Wolfsburg,  ich hatte immer das Glück, bei gut geführten Vereinen zu spielen. Vielleicht tauche ich ja nochmal bei einem meiner Ex-Vereine auf. Wo das sein wird und in welcher Funktion, das wird sich zeigen.

Letzte Frage: Wie lebt sich’s denn in Berlin? Hast du denn Zeit, in Ruhe über die Museumsinsel zu schlendern oder unerkannt im Berghain (einer der berühmtesten Techno-Clubs Europas) zu feiern?

(Lacht.) Berlin ist die geilste Stadt Deutschlands für mich. Ich komme ja aus der Nähe von Magdeburg. Mich hat es schon immer mehr nach Berlin gezogen als zum Beispiel nach München. Die Vielfältigkeit und vor allem die Fülle der Möglichkeiten ist einfach genial.

Vielen Dank für das nette Gespräch und alles Gute!

,,Ich soll endlich wieder ein Tor schießen, rät mir meine Oma.“

Anfangs dieses Jahres gab Václav Kadlec ein Interview an die tschechische Zeitung Denik Sport. Wie auch schon beim letzten Interview werden wir dieses auch übersetzen- let’s go!

Tschechische Liga, Bundesliga, DFB Pokal, Europacup und WM Quali. Insgesamt 32 Spiele absolvierte Václav Kadlec in den letzten fünf Monaten für die Eintracht: „Es war 100% die härteste Hinrunde meiner Karriere“.

Haben sie es gespürt?
Vor allem am Ende der Hinrunde habe ich mich müde und kraftlos gefühlt. In den letzten Jahren war ich im Durchschnitt 60 bis 70 Minuten auf dem Platz, bei der Eintracht ist es deutlich mehr, außerdem laufe ich pro Spiel ca. elf Kilometer. In Tschechien bin ich so viel garantiert nicht gelaufen. Der Unterschied zwischen Tschechien und Deutschland ist auf jeden Fall spürbar.

Armin Veh hat den Ausfall in den letzten beiden Spielen wegen Müdigkeit entschuldigt – War es so?
So habe ich es mir erklärt, aber schwer zu sagen. Ich hoffe ja (lacht). Aber mir ist auch klar, dass wir keine Siege eingefahren haben und Veränderungen gemacht werden mussten.

Haben sie mit ihm darüber geredet?
Nein habe ich nicht, es gab keinen Grund, es waren ja nur zwei Spiele. Der Plan war wohl, dass ich mich im vorletzten Spiel gegen Leverkusen ausruhe. Doch wir gewannen, also gab es auch keinen Grund die Aufstellung für das letzte Spiel zu ändern.

Haben sie sich nicht erschreckt als sie dann nur auf der Bank saßen? Bis dahin haben sie regelmäßig gespielt.
Sicher würde ich gerne immer spielen. Aber Tranquillo Barnetta zum Beispiel, ein großer Fußballer, spielte wie ich alle Spiele und saß dann die letzten zwei auf der Bank. Darum mache ich mir darüber keinen Kopf.

Haben sie sich nicht gefragt, dass es deshalb hätte sein können, weil sie keine Tore mehr erzielen haben- nach einem guten Anfang?
Ja schon, aber ich hatte ein paar Assists und vor allem habe ich ein wichtiges Tor im DFB Pokal erzielt, welches uns eine Runde weitergebracht hat. Schlimmer war die Liga, wir gewannen einfach nicht und ausgerechnet in solchen Situationen schaut man nicht so sehr auf eigene Statistiken.

Kann es auch sein, dass sie weniger Tore erzielt haben, weil Abwehrspieler sie bemerkt haben?
Ja, möglich ist es schon. Wer kannte im August irgendeinen Kadlec? Die ersten Spiele sind mir gut gelungen, ich hatte auch den einen oder anderen Assist.

Ist der Unterschied in der Defensive zwischen Tschechien und Deutschland so groß?
Ich sage mal ein Beispiel: Bei Sparta habe ich viele Tore in den letzten 15. Minuten erzielt. Je näher das Ende eines Spieles kam, desto weniger Tempo war im Spiel. So ungefähr ist es in der tschechischen Liga. In der Bundesliga habe ich noch keinen Spieler gesehen, der auf dem Spielfeld einen Krampf hatte. Außerdem habe ich noch keinen langsamen Verteidiger gesehen. Und da mein Vorteil Schnelligkeit und Voraussicht ist, hat sich das alles in

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Deutschland ein bisschen ausgeglichen.

Macht es ihnen Sorgen, dass sie am Ende der Hinrunde so wenige Tore erzielt haben?
Manchmal schon, ja. Aber dann schaue ich in die Zeitung und sehe, dass auch ein Lewandowski vier Spiele lang nicht getroffen hat (lacht). Wenn ich die Tore nicht gleich am Anfang geschossen hätte, sondern sie verteilt hätte auf die ganze Hinrunde, würde das alles gleich anders aussehen. Deshalb sah es so aus, als wäre mir gegen Ende des Jahres die Puste ausgegangen.

Den Fans haben sie es am Anfang aber gezeigt.
Ich habe gelernt, dass ich Foren nicht mehr lesen kann, wie früher. Und meine Kumpels haben schon Ahnung von Fußball. Nur meine Oma rät mir ab und zu, dass ich endlich wieder mal ein Tor schießen soll.

Und was antworten sie?
Das sie es mir überlassen soll (lacht). Sie macht sich darüber einen größeren Kopf wie ich.

Fakt ist aber, dass sie der beste Tscheche in der Bundesliga sind. Ist es ihnen aufgefallen?
Die Konkurrenz in der Bundesliga ist enorm. Petr Jiracek zum Beispiel hat es im Mittelfeld des HSV sehr schwer.. Aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir (mit wir sind die tschechischen Spieler gemeint) endlich wieder zuschlagen werden. Ich glaube dran.

Warum gelingt vielen Spielern der Schritt aus Tschechien nach Deutschland nicht?
Es ist ein großer Schritt. Hauptsächlich wegen der Konkurrenz: Für jede Position hat man drei Spieler, wenn man dann einen Fehler macht, wird man ausgewechselt und wartet sehr lange bis man zurückkehrt in die Startelf.

Was muss sich in Tschechien verändern, damit der Sprung nicht so groß ist?
Man darf nicht denken, dass wenn man in Tschechien einer der besten ist, dass man überall der Größte und Beste ist. Außerdem sollte man nicht nur an dem arbeiten, was der Verein einem vorgibt, man muss auch fleißig sein und ein bisschen mehr machen.

Darum haben sie schon einen Tag nach Heiligabend angefangen individuell zu trainieren? Trotz der Müdigkeit?
Ich hatte um Weihnachten herum vier Tage frei, das hat mir zur Regeneration gereicht. Jeder in der Mannschaft hat vom Verein einen individuellen Trainingsplan erhalten, der jedoch erst ab 28. Dezember gilt. Also habe ich mich mit dem Konditionstrainer von Sparta verabredet (Tomas Maly) und schon früher angefangen. Ich danke ihm dafür. Vor allem an meiner Kraftausdauer muss ich arbeiten.

So wie Tomas Rosicky, dem man damals bei Dortmund geraten hat, zuzunehmen?
Ich denke, dass mein Gewicht okay ist, mein Problem ist jedoch, dass ich es nicht gut einsetzen kann. Ich versuche innerlich härter zu werden, damit mein Körper bereit ist für Zweikämpfe. Ich will nicht, dass es Arrogant klingt, aber in Tschechien konnte man mit ein paar geschickten Anläufen die ganze Abwehr veralbern, in der Bundesliga ist jedoch jeder schnell.

Werden sie beim Rückrundenstart Ende Januar wieder auf dem Platz stehen?
Wenn ich so anfangen würde wie in der Hinrunde, wäre ich zufrieden. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit uns vorzubereiten und in dieser Zeit wird sich entscheiden, ob ich Ende Januar wieder auf dem Platz stehen werde oder nicht.

Frankfurt steht in der Tabelle auf dem 15. Platz, das heißt, dass es in den Abstiegskampf gehen wird. Sind sie bereit dafür?
Ich nehme es so gar nicht wahr, denn es ist ja erst die Hälfte der Saison rum. Wenn es so am Ende wäre, wäre es anders, aber ich bin mir sicher, dass es so nicht sein wird. Es ist nicht angenehm, aber momentan stresse ich mich damit nicht.

Haben sie keine Angst, dass sie bis zum letzten Spieltag um die Rettung spielen werden?
Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe nicht genau nachgezählt, aber wir haben etwa zehn Punkte in den letzten Minuten verloren. Die Qualität ist auf jeden Fall vorhanden. Ich denke nicht, dass die Eintracht auf einen 15. Platz gehört.

Quelle: deniksport.cz

„Es scheint schön länger nicht mehr zu stimmen.“

Was für eine Woche! Nach dem Sieg gegen Bordeaux musste natürlich erstmal kräftig gefeiert werden. Für viele Frankfurter stand zudem die lange Rückreise nach Frankfurt an. Wir haben die Zeit genutzt, um uns mit den roten Mädels zu unterhalten. Die  Supporterinnen brennen für ihren Verein Hannover 96 und sind weit mehr als „nur“ ein Fanclub. Wir haben uns den Dreien gewidmet und konnten erstaunliches erfahren.

Hallo, erst einmal vielen Dank für eure Zeit für dieses Interview. Als Supporterinnen seid ihr immer nah dran am Geschehen rund um Hannover 96. Wie kam es zu eurer Gründung und wie oft trifft man euch im Stadion?

Die roten Mädels: Was als Blog zweier fußballbegeisterter Mädels begann, hat sich inzwischen zu einem echten Fanclub vergrößert. Als nette Gruppe aus Roten Mädels und Ehrenmädels treffen wir uns nicht nur bei den Heimspielen der Roten, Public Viewing oder Auswährtsfahrten, sondern auch mal zu anderen mehr oder weniger sportlichen Aktivitäten. Dabei steht der Spaß an der Sache im Vordergrund – bierernstes Vereinsleben ist nicht unser Ding. Wir trinkenden kühlen Gerstensaft lieber, sogar aus den bunten Fanbechern ;-)

In unserem Blog finden sich neben unseren Kommentaren zum Spielgeschehen auch Fotobeweise der Anwesenheit im Stadion und allerlei Einwürfe von der Seitenlinie. Und wer mag, trifft uns live im Stadion in der Nordkurve. Als Dauerkartenbesitzer trifft man uns also bei jedem Heimspiel und auch Auswärts sind die Chancen hoch, das ein oder andere Mädel im Gästeblock zu treffen.

Frauen in der Kurve, ist leider noch vieler Orts ein belächeltes Thema. Gab es schon mal Probleme in Hannover und was würdet ihr den Frankfurterinnen mitgeben?

Die Roten Mädels: Nein. Probleme als Frauen im Stadion hatten wir nie. Weiter so Mädels!

Drei Jahre lang lief es relativ Rund bei euch. Viele Siege, die bis in den Europacup führten, machten Slomka zu einem Liebling der Fans. Nun ist er scheinbar unten durch. Warum ist das so? Bonus aufgebraucht?

Die Roten Mädels: Was heißt unten durch…. Es sieht aus unserer Sicht so aus, als wenn er nicht mehr an die Mannschaft rankommt. Er steht ratlos an der Seitenlinie und was die Mannschaft auf dem Platz treibt, sieht nicht wirklich eingespielt aus. Nicht erst seit dieser Saison, es scheint schon länger nicht zu stimmen. Spieler werden auf Positionen eingesetzt, auf denen sie nicht gut spielen und der Mannschaft nicht nutzen. Wenn er die Wende nicht schafft… dann ist er vielleicht der falsche Mann für den Job.

Ist der Trainer wirklich die grösste Baustelle, oder seht ihr noch andere Mannschaftsteile, welche nicht richtig funktionieren oder gar harmonieren?

Die Roten Mädels: Lässt sich erst beurteilen, wenn grundsätzliche Probleme (siehe 3.) gelöst sind. Der Kader ist nicht so schlecht, aber zur Zeit spielen wichtige Spieler deutlich unter ihre Möglichkeiten.

Diouf zögert ja noch mit der Vertragsverlängerung. Wie wichtig ist der Stürmer für Hannover 96?

Die Roten Mädels: Man hätte ihn im Sommer verkaufen sollen. Das Geld wäre wichtig gewesen. Und man sollte mehr junge Spieler ranlassen. So wichtig ist Diouf für uns.

Apropos Personalpolitik: Wie könnte Hannover am Sonntag auflaufen?

Die Roten Mädels: So könnte die Aufstellung aussehen: Ziegler; Cherundolo – Schulz – Marcelo – Pocognoli; Schmiedebach – Hoffmann; Sakai – Prib; Bittencourt; Diouf

Ein Diouf wäre sicherlich auch für uns interessant. Gibt es einen Spieler bei unserer Eintracht, den ihr gerne in euren Reihen hättet?

Die Roten Mädels: Tranquillo Barnetta könnten wir uns in Hannover vorstellen. ;) Den kennen wir hier ja auch schon.

Wie steht es um eure Tipps für das kommende Match?

Die Roten Mädels: Wir sind ja unbelehrbare Optimisten. ein schmutziger Heimsieg 1:0 ;)

Wo seht ihr Hannover am Ende der Saison und wo unsere Eintracht? Wird es noch ein Duell auf Augenhöhe um die Europa-League Plätze?

Die Roten Mädels: Leider wird man uns aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der nächsten Saison nicht in Europa sehen. Einen Platz im Mittelfeld würden wir uns wünschen. Aber da muss einiges passieren. Und Frankfurt… wird wahrscheinlich einer unserer direkten Tabellennachbarn sein.

Noch etwas was ihr zum Schluss los werden wollt?

Die Roten Mädels: Wir wünschen uns derzeit eigentlich nur eines: Endlich mal wieder ein schönes Spiel sehen, mit engagierten Spielern und einem erkennbarem taktischen Konzept. Auf gehts! 96 Olé!

 

Mehr über den Fanclub und Hannover 96 findet ihr auf Die-Roten-Mädels.de. Wir drücken natürlich unserer magischen SGE die Daumen und wünschen beiden Seiten ein tolles Spiel!

kevin-trapp-ffh

So wurde Kevin Trapp noch nie veräppelt

Den Besuch im Studio des Frankfurter Radiosenders FFH hatte sich Kevin Trapp auch anders vorgestellt. Der Moderator legte den Torwart mit peinlichen Fragen rein.

„Bei uns wurde immer der Dickste und Unsportlichste ins Tor gestellt, ist das bei euch auch noch so?“ „Musst du immer ins Tor oder gehst du auch mal raus?“ „Ihr müsst jeden Tag trainieren – wie kannst du das mit deinem Job verbinden?“ Solche und mehr dumme Fragen stellte Boris Meinzer dem Eintrachtstar und begrüßte ihn wahlweise mit Dennis Trapp oder Kevin Kuranyi. Trapp ist offensichtlich verwirrt, bleibt aber cool und höflich.

Nach ein paar Minuten wird der Scherz aufgelöst – das Interview des „Dummfragers“ gehört zur FFH-Reihe „Das schlechteste Interview“. Trapp nahm’s mit Humor. Den Clip mit der versteckten Kamera könnt ihr euch hier angucken: „Das schlechteste Interview“ mit Kevin Trapp. (Screenshot: FFH)

Kadlec: „Es wird gemunkelt, ich sei verrückt“

Václav Kadlec gab heute ein interessantes Interview für die Tschechische Zeitung „Denik Sport“. Wir wollen euch die Informationen natürlich nicht vorenthalten und legen sofort los mit der Übersetzung.

Haben sie sich solch einen Start bei der Eintracht vorgestellt?
„Um ehrlich zu sein, ich hab’s mir gar nicht vorgestellt, alles ging viel zu schnell. Es ging zwar den ganzen Sommer lang, aber die finale Phase hatte ein schnelles Ende. Als Sparta aus der Europa League rausgeflogen ist, ging es sofort los. Während der Woche spielte ich schon das erste sildenafil vs tadalafil Spiel für die Eintracht, ich hatte keine Zeit nachzudenken, wie es sein wird und was mich erwartet. Das Tor gegen Dortmund hat mir sehr geholfen, ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass die Bundesliga machbar ist.“

Es wird gemunkelt, dass Trainer Veh Tschechen nicht mag. Wurde das auch ihnen gesagt?
„Ich habe es gehört, zum Beispiel von Jaroslav Drobny (Torwart beim HSV). Der sagte zu mir, ich sei verrückt, Tschechen haben bei dem keine Chance (lacht). Ich muss jedoch sagen, dass ich mit Herrn Veh ein exzellentes Verhätnis habe, ich spiele regelmäßg 80, 90 Minuten lang.“

Haben sie sich keine Sorgen gemacht, als Drobny sie warnte?
„Nein, da hatte ich schon meinen Besuch beim Verein hinter mir, wo ich den Fitnesscheck durchgeführt habe. Da habe ich den Trainer getroffen, der erste Eindruck von ihm war absolut perfekt. Und direkt nach zwei Tagen in Frankfurt wurde mir gesagt: Du spielst in Braunschweig. Ich hatte keinen Grund, mir sorgen zu machen. Die Konkurrenz im Sturm ist riesengroß, aber zurzeit läuft’s.“

Die Bundesliga ist eine der anstrengendsten Ligen auf der Welt, was das Tempo betrifft. War das für sie ein großer Sprung?
„Das Tempo ist hier natürlich schneller, aber das machen auch die Fans, die Spiele sind meistens ausverkauft, die Atmosphäre ist unglaublich. Ich muss aber sagen, dass ich ganz andere Aufgaben habe, als bei Sparta.“

Weniger Defensive?
„Genau. Bei Sparta musste ich sehr oft zurück, in Frankfurt arbeitet der Stürmer selten zurück. Nach hinten muss ich natürlich schon was machen, aber nicht viel. Für mich persönlich ist es nicht viel anstrengender. Außer in Zweikämpfen, die Abwehrspieler sind in der Bundesliga stärker, sie lassen einem fast keinen Freiraum.“

Deshalb haben sie mehr Kraft für die Offensive, haben bessere Chancen, um ein Tor zu 50 mg sildenafil citrate erzielen?
„Richtig. Auch das Spiel habe ich ein bisschen verändert. An der Spitze beteilige ich mich nicht viel ins Spiel, ich hole mir auch nicht viele Bälle, so wie ich es bei Sparta cialis advantages gemacht habe. Ich lauere mehr an der Abseitsgrenze, was mir hundertprozentig zusagt, um so frischer bin ich in der finalen Phase. Ich möchte viele Bälle in den Rücken der Abwehr bekommen, bei den Anläufen hinter die Abwehr bin ich sehr stark. Das müssen wir mit dem Team noch besprechen.“

Bei Frankfurt läuft’s im Europacup sehr gut, in der Liga sieht’s aber nicht gut aus. Zeigt sich, dass es für einen Verein wie Frankfurt schwer ist, zwei Hasen zu jagen?
„Ich denke nicht. In der Bundesliga ist uns nur ein Spiel nicht gelungen, am Anfang gegen Hertha Berlin. Mit Punkten viagraonline-canadapharmacyrx.com gegen Bayern und Dortmund hat man sowieso nicht gerechnet, danach haben wir sechs Punkte gegen Braunschweig und Bremen errungen, alles sah gut aus. Aber wir haben großes Pech, drei mal hintereinander haben wir das Ausgleichstor in den letzten cialis coupon Minuten kassiert. Wir hätten locker auf Rang sieben stehen können, müssten jetzt keine Angst haben.“

Aber auf zwei Stühlen zu sitzen ist nicht einfach.
„Das Problem ist, dass wir nicht so einen breiten Kader wie zum Beispiel Bayern oder Dortmund haben. Somit spielen wir praktisch mit 14 Leuten. Spiele gibt es genug, die Belastung ist klar sichtbar. Wenn dann noch Reisen nach Nikosia oder Tel Aviv hinzukommen, wird die Ermüdung umso größer.“

Sie sind Englische Wochen doch von Sparta gewöhnt.
„Trainer Veh hat sich auch auf der Pressekonferenz lustig gemacht, dass ich im Europacup mehr Spiele gemacht habe, als die gesamte Mannschaft von der Eintracht. Der Verein spielte zuletzt vor acht Jahren europäisch, für den und unsere Fans ist das ein großes Spektakel, alle genießen es. Ich denke auch, dass wir weit kommen können, die Qualität ist auf jeden Fall da.“

Sind Sie weitergekommen mit ihren Deutschkenntnissen?
„Mit meinen Mitspielern rede ich Englisch. Ich bin ständig auf Reisen, in Hotels, für das Lernen bleiben gerade sildenafil citrate 100mg tab cost noch so zwei Tage in der Woche. Meine Lehrerin kommt aus der Slowakei, manchmal passiert es auch, dass ich zwei Lernstunden habe und in einer von beiden reden wir über das Leben in Frankfurt (lacht).“

Quelle: deniksport.cz

SCF-Interview: Ärger in Spanien und Söldner bei der SGE

Nach dem hervorragendem 3:0 Sieg gegen Nikosia geht es nun zurück zum Bundesliga-Alltag. Unsere Eintracht ist zu Gast beim SC Freiburg. Zur Einstimmung auf das morgige Spiel haben wir uns mit Matthias von der Supporters Crew Freiburg unterhalten.

Gude Matthias. Danke erstmal, dass du dir nach eurer Sevilla-Fahrt Zeit für uns nimmst. Die Supporters Crew Freiburg sieht sich nicht als Ultragruppierung sondern mehr als einen Anlaufpunkt für verschiedene Arten von Fans. Dachtet ihr schon bei der Gründung, dass diese Form die Zukunft der Fanszene sein kann oder sogar muss?

Matthias: Hallo, ja ich habe gerade eine 30-stündige Busfahrt aus Sevilla in den Knochen… Die Supporters Crew war nie als Ultragruppe gedacht, jedoch dachten wir schon ein bisschen, dass unsere „Art“ etwas für die Zukunft ist – was sich mittlerweile etwas relativiert hat, weil auch bei uns die Ultraszene sich wieder gestärkt hat. Wir sehen uns mittlerweile als Interessenvertretung für aktive Fans und fahren damit ganz gut!

Freiburg, dass kleine niedliche Städtchen. Der Trainer kennt die Fans und man grüsst sich vor dem Spiel per Handschlag – so stelle ich mir als Frankfurter das Fanleben bei euch vor. Wahrheit oder fernab von jeglicher Realität?

Matthias: Naja so niedlich ist Freiburg auch nicht mehr. Das der Trainer die Fans kennt und per Handschlag begrüßt ist eher eine Mär. Er macht dazu in der Regel einen viel zu konzentrierten Eindruck. Aber es stimmt schon, in Freiburg geht es im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen viel familiärer zu als anderswo. Die Wege sind oftmals auch etwas kürzer.

Hat sich der Europacup, aus Fansicht, bei euch negativ ausgewirkt?

Matthias: Nein gar nicht. Die aktive Fanszene ist absolut euphorisiert von den Euro-League-Spielen, so waren wir am Donnerstag mit fast 1000 Mann in Sevilla, für Freiburger Verhältnisse eine Wahnsinns Zahl. Natürlich rückt bei vielen die Bundesliga etwas in den Hintergrund, was natürlich auch nicht so toll ist.

Sportlich läuft es ja sehr bescheiden. Vorletzter Platz in der Liga und im Europacup lediglich einen Punkt. Wurde vor der Saison vielleicht finanziell zu wenig investiert?

Matthias: Ich denke, dass unsere Neuverpflichtungen, für unsere Verhältnisse, sehr viel Geld gekostet haben und die neue sportliche Leitung die Spieler auch sorgfältig ausgesucht hat. Aber einen Max Kruse und Caliguri ersetzt man auch nicht so leicht. Dass es jetzt eher bescheiden läuft wird bei uns noch nicht als allzu großes Problem angesehen. Wir gehen nun aber sogar als letzter in das Spiel gegen euch und nach dem eklatanten Spiel in Sevilla sollten doch bald mal Punkte her.

Man könnte meinen vor dem Spiel in Sevilla wurde von Vereinsseite das Kapitel Europacup schon geschlossen. Wie denkt ihr darüber? Das grosse Geld ist doch gerade in Europa zu holen.

Matthias: Das denke ich nicht. Christian Streich ist einer der eigentlich viel Wert auf UEFA-Cup-Spiele legt. Das wird schon noch werden.

Apropos Sevilla: Die Militärpolizei prügelte auf euch Freiburg-Fans ein, scheinbar ohne jeglichen Grund. Auch bei unserer Auswärtsfahrt in Nikosia kam es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Ist der Ruf der deutschen Fans im Ausland so schlecht oder welchen Grund siehst du für diese Polizeigewalt?

Matthias: Unsere Fans gaben den spanischen Cops keinerlei Anlass für eine solche Maßnahme. Das scheint mir in unserem Fall eher ein Problem der spanischen Polizei, die noch zu ‚Francos Zeiten‘ groß wurden und einfach immer nur zeigen wollte wer der Herr im Haus ist. Trotz dieses Einsatzes im Stadion hatten wir einen geilen Tag in Sevilla und der Vorfall war nicht so schlimm wie er medial dargestellt wird. 

Mike Hanke. Meiner Meinung nach ein klasse Transfer von euch. Ein günstiger Spieler, der seine Klasse schon bewiesen hat. Und jetzt du – Welchen Spieler würdet ihr euch aus unserem Kader wünschen?

Matthias: Keinen! Flum und Rosenthal sind Söldner. Die SGE wegen der sportlichen Perspektive dem SCF vorzuziehen ist ein Witz. Sonst denke ich, dass wir dieses Jahr schon noch kommen werden.

Das Spiel morgen wird das aufeinander Treffen zweier verschiedener Überraschungsmannschaften der letzten Saison. Welches Spiel erwartest du?

Matthias: Ich hoffe von unserer Seite auf ein Spiel ohne 90-prozentige Fehlpassquote und mit mehr als 3 Torchancen für uns. Aber ganz ehrlich, nachdem wir beide am Donnerstag ran mussten erwarte ich nicht so viel.

Ergebnis und das Ranking beider Mannschaften am Ende der Saison?

Matthias: Ergebnis? Glücklicher 1:0 Sieg für Freiburg. Frankfurt landet am Ende auf Platz 10. Wir auf 12. Dafür kommen wir ins Pokalfinale und sind nächstes Jahr wieder International dabei.

Danke dir. Und ein schönes Spiel!

 

Wie schätzt ihr den SC Freiburg ein und was erwartet ihr für ein Spiel am Sonntag?

werderblog

„Nicht wieder gegen den Abstieg“ – Interview mit werderblog.net

Tim Wiese wieder nach Bremen? Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein!, findet auch Lars von werderblog.net. Zur Einstimmung auf das Spiel unserer Eintracht im Weserstadion am Samstag haben wir Lars gefragt, ob es mit Eichin und Dutt nun wieder nach oben geht, was die Bremer vom Spiel gegen die SGE erwarten und wer am Ende der Saison die Nase vorn hat.

Nach vier Spielen steht Bremen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang neun. Ist der Schock aus der vergangenen Saison verkraftet?
Der Start dieses Jahr geht so schon in Ordnung, wenn ich an die letzten Jahre denke und wenn man bedenkt, dass wir von diesen ersten vier Spielen dieses Jahr drei auswärts hatten. Und „Schock“ finde ich nicht unbedingt das richtige Wort, dafür hat sich der Niedergang länger abgezeichnet und hat auch länger gedauert als nur die letzte Saison. Allerdings kommen bei mir bei Ergebnissen wie gegen Gladbach schon immer wieder böse Erinnerungen hoch. Genau so war das schnelle Ende im DFB-Pokal natürlich der denbar schlechteste Beginn unter Dutt.
Insgesamt sieht es jedoch schon stark danach aus, dass der neue Trainer aus den Fehlern gelernt hat, die vor allem in den letzten drei Jahren geschehen sind und insofern fühle ich eher eine Aufbruchstimmung, als dass ich immer noch in einer Schockstarre verharre.

Wie konnte es dazu kommen, dass Bremen in der vergangenen Saison auf einmal gegen den Abstieg spielte?
Wie gesagt kam das Ganze ja gar nicht so plötzlich, wenn man sich die Entwicklung der letzten drei Jahre anguckt. Die Hinrunde letzte Saison war zwar noch recht vielversprechend, aber schon in der Saison 2010/2011 spielten wir gegen den Abstieg. Das scheinen viele, vor allem viele Fans, schon schnell verdrängt zu haben. Und erholt hat sich der Verein seitdem nicht mehr wirklich. Woran es genau lag, ist schwierig zu sagen. Viele Fans geben Klaus Allofs eine große Schuld, weil er die letzten Jahre die falschen Spieler eingekauft hat, andere natürlich Thomas Schaaf, der die traditionellen Schwachpunkte wie die vielen Gegentore und die schlechte Abwehrleistung des gesamten Teams oder die Abhängigkeit von den Leistungen und Launen einiger individuell starken Spieler nicht abstellen konnte oder wollte. Ich denke, dass es viele Dinge waren, die dann zum absoluten Tiefpunkt in der letzten Saison geführt haben. Zumindest hoffe ich sehr, dass dies der absolute Tiefpunkt war.

Habt ihr ähnliche Befürchtungen für diese Spielzeit oder sind Robin Dutt und Thomas Eichin nun die richtigen Leute, um den Verein wieder in alte Höhen zu führen?
Auch wenn wir die letzten beiden Spiele verloren haben, bin ich davon überzeugt, dass unter Dutt und Eichin zumindest der Abwärtstrend gestoppt wird. Die beiden scheinen die Situation des Vereins klar analysiert zu haben und sind dabei, die oben erwähnten Schwachstellen zu beheben, sowohl durch neue Spieler als auch durch eine geänderte Taktik. Die Abwehr hat sich deutlich stabilisert und insgesamt ist unsere Spielweise weniger anfällig für Konter oder schnelle Gegenstöße bei eigenem Ballverlust. Genauso haben die Spiele gegen Dortmund und vor allem gegen Gladbach aber auch gezeigt, dass eben noch viel zu tun ist.
Ob Werder dann irgendwann wieder zu den alten Höhen zurück findet, ist schwer zu sagen. Ich wäre erstmal zufrieden, wenn wir diese Saison schnell mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden und man eine klare Weiterentwicklung des Teams erkennen kann.

Dutt ist für Nachwuchsförderung bekannt. Was erwartet ihr euch von ihm?
Sehr viel. Mit hat dazu das gefallen, was Dutt Anfang dieser Woche dem Kicker gesagt hat, rund um die Entscheidung, dem Nachwuchsspieler Oliver Hüsing eine Chance in der Abwehr des Profikaders zu geben: Dies sei ein Zeichen an den eigenen Nachwuchs, dass die Tür immer offen stehe und alle eine faire Chance bekämen. Und genau das habe ich erwartet, als die Entscheidung für Dutt bekannt gegeben wurde. Unter Schaaf gab es zuletzt viel Kritik, dass er dem Nachwuchs nicht genug Chancen gegeben hat und ich denke, dass vieles daran wahr ist. Im Sommer hatte es sich mit den Vertragsverlängerungen von Felix Kroos und Özkan Yildirim ja schon angekündigt, dass sich hier was ändern wird. Das hat sicher zum Teil auch damit zu tun, dass es bei uns finanziell schlechter bestellt ist als noch zu Zeiten der Champions League. Aber es ist eben auch ein Beitrag von Dutt.
Ich hoffe nur, dass der Trainer genug Zeit bekommt, seine Vorstellungen in Sachen Nachwuchsförderung so umzusetzen, dass wir mit ihm die Früchte noch ernten können.

Wie habt ihr Tim Wieses Niedergang erlebt? Wollt ihr ihn tatsächlich wieder in Bremen haben?
Ich habe diese Diskussionen rund um Wiese und seine angebliche Rückkehr an die Weser ehrlich gesagt immer als schlechten Scherz gesehen und nie wirklich daran geglaubt. Und das haben Dutt und vor allem Eichin in der Pressekonferenz am Donnerstag dann ja auch eindeutig bestätigt, indem sie Mielitz ganz klar den Rücken gestärkt haben und betont haben, dass Wiese nicht zurückkehrt. Auch wenn Mielitz nicht fehlerfrei war, stehe ich noch absolut hinter ihm und bin sehr dafür, ihm weiter das Vertrauen zu schenken. Er hat uns nämlich auch oft genug schon gerettet.
Von außen betrachtet ist das, was mit Wiese in Hoffenheim geschehen ist, einfach nur tragisch; der Verein und vor allem der ehemalige Trainer und Manager haben da mit Sicherheit viele Fehler gemacht. Ich hoffe, dass Wiese, wo auch immer, noch mal eine faire Chance bekommt. Mir wird er – bei aller auch berechtigten Kritik an ihm – überwiegend in positiver Erinnerung bleiben, vor allem wegen seiner Spiele gegen den HSV.

Die Fanszene in Bremen war vergangene Saison plötzlich sehr positiv im öffentlichen Fokus, sonst bekommt man eher wenig mit. Wie steht es denn um eure Szene?
Was soll ich sagen: Wir haben die besten Fans der Liga! :) Ich bin in den letzten Jahren viel zu selten im Stadion gewesen und konnte die Atmosphäre leider oft nur aus der Ferne genießen. Aber was die Fans in Bremen am Ende der letzten Saison auf die Beide gestellt haben, war der Wahnsinn und hätte es so mit Sicherheit in nicht vielen anderen Stadien der Liga gegeben.
Zu euerm Blog: Wann und warum habt ihr angefangen und wie hat sich das entwickelt?
Ich selber bin ja gar nicht von Anfang an dabei gewesen. Karsten hat das Blog 2006 aufgebaut, wenn unser Archiv micht nicht täuscht. 2008 hat er dann einen Aufruf gestartet und weitere Blogger gesucht, die für das Werderblog schreiben wollen und daraufhin bin ich mit einigen anderen, die mittlerweile teilweise ihre eigene Blogs besitzen, dazu gekommen und habe meinen ersten Beitrag am 14. Juni 2008 veröffentlicht mit der wegweisenden Überschrift „Veränderungen“. Ich habe davor immer wieder auf eigenen oder Gruppenblogs zu Fußball geschrieben und seitdem dann nur noch auf dem Werderblog. Seit einiger Zeit bin ich der einzige Autor, aber vielleicht ändert sich das ja auch mal wieder.
Und warum ich das tue? Weil ich Fan bin und gerne schreibe. :)

Was für ein Spiel erwartet ihr am Samstag gegen Frankfurt?
Ich denke, es wird von Werder ein ähnlich vorsichtiges und zunächst auf die Defensive konzentriertes Spiel werden wie in den ersten vier Partien. Zumindest würde es mich sehr wundern, wenn Dutt von dieser Linie abweicht. Für Euch läuft es in der Bundesliga ja noch nicht so richtig gut und daher denke ich mal, dass der Druck gleichermaßen verteilt ist. Und wenn dann noch unsere Offensive etwas treffsicherer ist als in den letzten Spielen bin ich guter Hoffnung für uns und schlechter Hoffnung für Euch. ;-)

Wenn ihr euch einen unserer Spieler schnappen dürftet: Welcher würde das sein und warum?
Es mag wenig kreativ sein, aber ich bin schon seit Ewigkeiten

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Fan von Alexander Meier und hätte ihn sehr gerne bei uns gesehen. Das war natürlich zu Zeiten, als wir attraktiv waren und nicht das hässliche Entlein von heute, noch sehr viel wahrscheinlicher. Um den Spieler beneide ich Euch sehr.

Wo stehen Bremen und Frankfurt am Ende der Saison?
Ich bin sehr schlecht mit Prognosen im Fußball, deswegen habe ich auch alle Tippspiele aufgegeben. Deswegen nur so viel: Ich gehe davon aus, dass Ihr am Ende vor uns stehen werdet und dass wir nicht absteigen werden.

Magst du sonst noch etwas loswerden?
Nichts weiter außer: Ich wünsche uns allen ein gutes Spiel. Mit dem richtigen Ausgang.

Danke dir. Schönes Spiel!

Wie schätzt ihr Werder Bremen ein und was erwartet ihr am Samstag?

Interview mit Leopedia.de

Nach Europa ist vor Braunschweig. Am Sonntag muss die Eintracht nach Niedersachsen und will dort endlich den ersten Saisonsieg holen. Auf die Partie stimmen wir uns ein mit einem Interview mit Till Becker vom satirischen Eintracht-Braunschweig-Blog Leopedia.de. In diesem erklärt er uns, welchen Frankfurter Spieler er gerne in Braunschweig sehen würde und warum der BTSV am Sonntag psychologisch im Vorteil sei.

Tizian (Eintrachtpower.de): Hallo Till. Braunschweig und Frankfurt stehen beide noch ohne Punkte da. Was für ein Spiel erwartest du am Sonntag?

Till (Leopedia.de): Der BTSV hat einen psychologischen Vorteil in der Partie – wir haben die Notwendigkeit, erst einmal in der Bundesliga ankommen zu müssen, ja von Anfang an auf dem Schirm gehabt. Bei uns ist noch nichts Schlimmes passiert. Das sieht bei der SGE nach der tollen Saison mit Platz 6 ganz anders aus. Erst eine Klatsche bei einem Aufsteiger, dann die unglückliche Niederlage gegen die Bayern. Sollte die SGE am Sonntag verlieren, hat man einen echten Fehlstart hingelegt. Auf Eurer Eintracht lastet also deutlich mehr Druck als auf unserer. Das macht uns zwar nicht zum Favoriten, aber wir haben gute Chancen, am Sonntag den ersten Dreier zu landen, weil wir freier aufspielen können. Außerdem ist es ein Heimspiel, da geben unsere Jungs noch mal ein paar Prozent mehr.

Ihr seid relativ überraschend aufgestiegen. Euer Trainer Torsten Lieberknecht meinte zuletzt sogar, dass man lieber noch 2-3 Jahre in der zweiten Liga gespielt hätte, anstatt direkt aufzusteigen. Teilst du seine Meinung? Gerade bei den TV-Geldern zählt doch jeder Tabellenplatz.

Aus rein sportlicher Sicht hat Torsten sicher recht. Unsere Mannschaft spielt teilweise seit Drittligazeiten zusammen, wurde seit 2008 (heute wissen wir, dass dieses Jahr unsere “Wiedergeburt” markiert) nur punktuell und

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preiswert verstärkt. Jede Verbesserung ist das Resultat einer Mannschaftsentwicklung durch Training und Spiele. Eigentlich haben wir jetzt jedes Wochenende Pokalspiele, und wir sind jedes Mal der Underdog.

Allerdings ist das mit dem Geld natürlich ein unschlagbares Argument. Wir sind 1985 aus der Bundesliga abgestiegen, zwischen 1987 und 2011 pendelten wir zwischen der zweiten und der dritten Liga (mehrheitlich dritte…). In diesen Jahren kämpfte der Verein oft ums blanke Überleben, während die Klubs in der Bundesliga fast zwangsläufig belastbare Strukturen schaffen konnten. Hier müssen wir unglaublich viel nachholen, wenn wir uns unter den besten sildenafil citrate 20 mg tablet 20 Mannschaften Deutschlands etablieren wollen. Entsprechend investiert der Verein in diese Strukturen und kauft nicht – wie früher gern praktiziert – wild die Ersatzbänke der anderen Erstligisten leer. Ich finde dieses Vorgehen äußerst klug und weitsichtig. Das macht es mir einfach, mich mit meinem Verein selbst in der Bundesliga, in der doch vieles austauschbar, reglementiert und erstickend kommerziell ist, zu einhundert Prozent zu identifizieren.

Der Vorstand und das Trainerteam wirken bei euch unglaublich realitätsnah und bodenständig. Bereitet man sich ins geheim schon auf einen möglichen Abstieg vor oder gibt es gar einen „5-Jahres-Plan“? Grosse Einkäufe blieben bislang ja aus.

Der Abstieg würde bei uns zumindest niemanden überraschen (der länger dabei ist als zwei Jahre). Wir haben uns ja ganz bewusst dafür entschieden, das bisher so erfolgreiche Konzept weiter umzusetzen und nicht wie wild “Qualität einzukaufen”. Dass wir unter diesen Umständen kein Kandidat für das obere Mittelfeld sind, ist uns klar. Geld schießt nun einmal doch Tore, verhindert sogar welche vom Gegner. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, weiterhin vernünftig zu arbeiten und Strukturen zu schaffen. 28 Jahre Rückstand holt man leider nicht über Nacht auf – wenn nicht gerade ein Dietmar Hopp vor der Tür steht. Aber so jemand hätte in Braunschweig keine Chance, nicht noch einmal. Wir hatten Günter Mast und Jägermeister, das war schlimm genug. Denn der Bundesligaabstieg 1985 und die schlimmen Jahre danach waren direkte Folgen der Mast-Ära.

Zumindest Stimmungsmässig besteht an eurer Erstklassigkeit keinen Zweifel.

Wenn wir uns einen Spieler aus eurer Mannschaft aussuchen dürften, würden wir (auch aufgrund unseres so erfolgreichen Sturmes) euren 19-Tore-Mann sildenafil citrate 100mg tab side effects Kumbela wählen. Gibt es einen Frankfurter Spieler den ihr gerne in Braunschweig sehen würdet?

Klar, den Alex Meier ;-) Der ist positiv fußball-verrückt, ich mag seine Spielweise. Aber der würde unsere Gehaltsstruktur wahrscheinlich komplett durcheinanderwirbeln.

Zum Schluss noch: Wo landet Braunschweig am Ende der Saison und wo die SGE?

Die SGE erwarte ich am Ende im deutlich sicheren Mittelfeld, Platz acht oder besser. Für uns wird es am Ende für Platz 15 reichen, wenn wir uns nicht verrückt machen lassen. Denn dass wir mithalten können, haben wir in generic sildenafil citrate den ersten beiden Spielen gegen Bremen und in Dortmund schon gesehen. Falls es nicht reicht, gehen wir aber gestärkt aus dieser Bundesligasaison heraus.

Vielen Dank für das Interview, Grüße nach Braunschweig und auf ein gutes Spiel!