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Caio

Frankfurt war gestern: Was Ex-Eintrachtler heute machen

Caio als Leistungsträger – was in Frankfurt der größte Traum der Fans war, ist in Zürich heute Realität. Doch wie ergeht es anderen ehemaligen Frankfurtern bei ihren neuen Vereinen? Ein Blick auf Stammspieler, Kämpfer und Neuanfänger.

Einen Fehler macht man nicht zweimal. Es sei denn, man heißt Michael Skibbe. Das dürften im Sommer die meisten Frankfurt-Fans kopfschüttelnd gedacht haben. Denn da lotste der ehemalige Eintracht-Trainer Caio (27) zu seinem aktuellen Club Grashoppers Zürich. Er vertraute ausgerechnet dem Caio, über den er zu

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Eintracht-Zeiten sagte, die guten Szenen, die er habe, seien einfach zu wenig. Ausgerechnet dem Caio, der sich am Ende nicht einmal mehr in der zweiten Bundesliga durchsetzen konnte (8 Spiele, kein Tor).

Aber nein, auch Michael Skibbe macht einen Fehler nicht zweimal. Der Grund: Caio hat in der Schweizer Super League eine erstaunliche Entwicklung vollzogen. Mit 7 Treffern in 15 Spielen ist er der torgefährlichste Mann seiner Mannschaft. Dabei spielte er mehr als die Hälfte der Spiele komplett durch. Auch das hätte es in seinen Frankfurter Tagen nicht gegeben. Zwar ist die Schweizer Liga in ihrer Leistungsstärke nicht mit der Bundesliga zu vergleichen. Doch dass Caio es nach einer komplett enttäuschenden Saison in Brasiliens zweiter Liga (3 Spiele, 0 Tore) überhaupt schafft – damit hätte kaum einer gerechnet.

Fenin sucht neuen Verein

Caios Geschichte könnte auch anderen Ex-Frankfurtern Mut machen. Besonders nötig hat das derzeit Stürmer Martin Fenin (26). 5 Spiele machte der zuletzt für Slavia Prag. Dabei erzielte er kein Tor. Seit Jahresbeginn ist er auf Arbeitssuche. Vor einem Neuanfang steht auch Rechtsverteidiger Markus Steinhöfer (27): Nachdem er im letzten Jahr noch Stammkraft beim FC Basel war, saß er bei Real Betis Sevilla in dieser Saison meist auf der Bank (3 Spiele in der Liga), war nur in der Europa League Stammkraft. Deshalb wechselte er nun zum TSV 1860 München, wo er in den letzten beiden Testspielen bereits in der Startelf stand.

Deutlich besser läuft es in dieser Saison für Halil Altintop (31) und Patrick Ochs (29). Stürmer Altintop hat für den FC Augsburg 5 Treffer in 18 Spielen erzielt. Auch Flügelspieler Ochs fand zuletzt wieder in die Spur: Mit 3 Vorlagen in 9 Spielen kämpfte er sich beim VfL Wolfsburg zurück. Sein bestes Spiel machte er ausgerechnet gegen die SGE. Beim Rückrundenauftakt gegen Hannover 96 stand er allerdings nicht im Kader. Und auch davor spielte der einstige Leistungsträger bei den Wölfen und in Hoffenheim (Leihe 2012/2013) nur eine untergeordnete Rolle.

Fährmann sticht Hildebrand aus

Mit guten Einsätzen überzeugte zuletzt auch Ralf Fährmann (25) im Schalker Kasten. In 6 Spielen kassierte er nur 4 Gegentore. Sein Konkurrent Timo Hildebrand (34) musste zuvor in 12 Spielen 24 Gegentreffer hinnehmen. Zwar liegt das auch an der Abwehrleistung: Doch auch der kicker-Notenschnitt sieht Fährmann (2,75) klar vor Hildebrand (3,21).

Endlich spielen darf auch wieder Habib Bellaid (27). Der einstmals als Abwehrtalent gefeierte Mann musste dafür allerdings in die algerische Spitzenklasse wechseln. Beim Tabellendritten MC Algier gehört er derzeit zur Stammelf. Aus der ist Mittelfeldakteur Marcel Titsch-Rivero (24) beim Drittligisten Heidenheim vorerst ausgeschieden – verletzungsbedingt. Zuvor trug der Mann mit dem schnellsten Platzverweis in der Bundesliga-Geschichte in 11 Einsätzen dazu bei, dass die Heidenheimer unangefochtener Spitzenreiter der dritten Liga sind.

Zurück in Frankfurt ist seit einigen Tagen Faton Toski (26) – allerdings beim FSV. „Ich freue mich, dass ich beim FSV wieder die Möglichkeit bekomme, mich in der 2. Bundesliga zu beweisen“, sagte Toski. Zuletzt war er vertragslos, nachdem der VfL Bochum seinen Vertrag 2013 nicht mehr verlängert hatte. In der zweiten Liga könnte er auf seinen alten Teamkollegen Michael Fink (31) treffen, der bei Erzgebirge Aue mit 16 Einsätzen zum Stammpersonal gehört.

Wirklich wieder Gekas, Michael Skibbe?

Stammspieler ist auch Theofanis Gekas (33) beim türkischen Erstligisten Konyaspor. 2 Tore in 12 Spielen sind für den Griechen zwar keine gute Quote, aber immerhin steuerte er 5 Assists bei. Dennoch hätte der Grieche im Winter fast den Verein gewechselt. Die Grashoppers aus Zürich waren interessiert – mit Trainer Michael Skibbe. „Er wäre gerne zu uns gekommen, aber sein Klub hat ihn nicht gehen lassen“, sagt Skibbe dazu. Immerhin bleibt ihm in Zürich ein Caio in Topform als Trost – den hatte er damals in Frankfurt noch nicht. (Bild: Wikipedia/xtranews.de)