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Kommentar: Pyrotechnik ist ein Verbrechen!

Ich liebe Pyrotechnik. Wenn die Kurve in Ekstase tobt, das Fahnenmeer illuminiert von Bengalos und etwas Rauch. Einfach geil. Gänsehaut. Ich liebe Eintracht Frankfurt. Den Verein, die Spieler, die Fans, das Stadion, den Schobbe am Gleisdreieck. Einfach geil. Gänsehaut.

Leider gibt es ein Problem: Beides passt nicht zusammen. Oder: Es darf nicht zusammen passen. So wollen es die deutschen Gesetze und die Statuten des DFB. Pyrotechnik ist nun mal illegal und verboten. Regelmäßig muss die Eintracht deswegen Strafen zahlen. Alleine in der laufenden Europacup-Saison waren es 130.000 Euro. Nun droht erneute eine saftige Bestrafung, denn natürlich brannte es auch in Porto. Ob die Eintracht wieder mit einer Geldstrafe davon kommt oder ein Geisterspiel fällig ist, ist noch unklar. Klar ist: Es ist ein ziemlich hoher Preis für, zugegeben tolle, Pyroshows in Nikosia und Bordeaux und im heimischen Waldstadion.

Das Verhalten der UEFA ist ein Skandal

Klar ist auch: Die UEFA ist ein Scheißladen. Sie bestraft Vereine wie die Eintracht für den Einsatz von Pyrotechnik seitens der Fans. Gleichermaßen wirbt sie mit emotionalen Bildern der Fackelei für sich und ihren Wettbewerb. Das ist nicht nur falsch, das ist ein Skandal. Aber darum kümmert sich ja niemand. Auch der DFB bricht Gespräche über ein kontrolliertes Abbrennen schnell wieder ab und verweist auf die Illegalität. Damit hat der Verband zwar grundsätzlich recht, macht es sich aber ein bisschen zu einfach und missachtet wiederholt die Interessen mancher Fans.

Mehr: Pyro gegen Porto: Eintracht droht saftige Strafe

Der Gebrauch von Pyro reißt einen Graben in die Fanszene. Es gibt nur Befürworter und Gegner. Wir lassen uns die Fankultur nicht kaputt machen, uns nichts von denen da oben diktieren, es gehört dazu, sagen die einen. Es ist gefährlich und schadet der Eintracht, entgegnen die anderen.

Pyrotechnik gehört in die Kurve

Beide Seiten haben recht. Pyro gehört seit vielen Jahren zum Fußball dazu, ist Teil der Fankultur. Und kaum jemand kann ernsthaft behaupten, dass Pyroshows nicht geil aussehen. Und weil Verbände den Fußball in eine Richtung treiben, die vielen nicht gefällt, entsteht Abneigung, vielleicht auch eine jetzt-erst-recht-Stimmung. Da wird Pyrotechnik nicht nur zum Stimmungsmacher

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und identitätsstiftenden, Respekt einbringenden Stilmittel, sondern auch zum Zeichen des Widerstands. Wer nur hinnimmt, verändert nichts, aktuell zeigt dies die Ukraine.

Pyro hat im Stadion nichts zu suchen

Auch stimmt: Bengalos und der ganze Rest sind gefährlich, wenn es auch nur in seltenen Fällen zu gravierenden Schäden kommt. Und natürlich schaden die entsprechenden Personen, die vor allem anderen auf ihre Selbstverwirklichung bestehen, damit der Eintracht, weil der Einsatz von Pyrotechnik drastische Strafen nach sich zieht. „Das sind doch Peanuts im Millionenbusiness Fußball“, mag da manch einer denken. Stimmt ja auch.

Mehr: Geisterspiel nach Bordeaux-Pyro und “Randale”? [Update]

Aber sobald das Publikum ausgeschlossen wird, wird der wirtschaftliche Schaden größer. Hinzu kommen mögliche Auswirkungen auf Sponsoren, weil das Image der Eintracht ja beschädigt ist und so weiter. Die Repressionen gegenüber Fans werden stärker, manche Innenpolitiker warten nur darauf. Wir kennen das alles zur Genüge. Auch bestimmte Einsatzkräfte mancher Hundertschaften freuen sich auf ein konsequenteres Schwingen des Knüppels; wir alle kennen entsprechende Interviews anonymer Polizisten.

Es geht um Ăśberzeugungen

In der Auseinandersetzung um Pyrotechnik geht es um Ăśberzeugungen. Darum, wie FuĂźball, wie die Eintracht zu sein hat. Der Verein, den wir alle bis aufs Herzblut unterstĂĽtzen. Deswegen wird die Diskussion niemals ein Ende nehmen. Bei allen Argumenten wiegt aber eines besonders schwer, weil es der Eintracht Schaden zufĂĽgt: Pyrotechnik ist derzeit ein Verbechen. Leider. (Bild: eintracht-online.net)

Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren da.

Infos fĂĽr Okas Abschieds-Choreo

Er war eine Legende im Eintracht-Tor, 22 Jahre lang stand er treu in den Diensten des Vereins. Am Freitag wird Oka Nikolov vor dem Heimspiel gegen Augsburg endlich offiziell verabschiedet.

Um den “Ewigen Oka” zu wĂĽrdigen planen die Ultras Frankfurt eine fette Choreo und bitten jeden: “Damit die Verabschiedung samt Choreo am Freitag auch wirklich standesgemäß ablaufen kann, möchten wir Euch alle bitten schon 20 Minuten vor Anpfiff auf Euren Plätzen zu sein. ”

Mehr: TschĂĽss, Oka. Verabschiedung am Freitag

Damit in den weiteren Europapokalspielen die Mannschaft ebenfalls bestmöglich untestützt werden kann, geht am und im Stadion die Choerokasse um. Legt was rein. Für Frankfurt! (Bild: eintracht-online.net)

Orange Ultras Frankfurt Bordeaux

Orange Kaos – Wie eine Farbe die Fans spaltet

Zum Europacupspiel in Bordeaux rufen die Ultras Frankfurt auf, geschlossen in Orange zu kommen – und verursachen

eine Diskussion, die schlimme ZĂĽge annimmt.

Eine Farbe spaltet derzeit die Fans der Frankfurter Eintracht. Orange. Es ist die Farbe der Ultras von Apoel Nikosia, die den Frankfurtern eine orangene Hölle bereiten wollten. Der Ausflug nach Zypern wurde fĂĽr die Frankfurter nahezu paradiesisch, die Eintracht gewann locker mit 3-0. Danach riefen die Ultras Frankfurt ihrerseits dazu auf, eine Mottofahrt nach Bordeaux zu machen. „Nachdem wir nun der ‘orangenen Hölle’ in Nikosia entkommen sind, wollen wir jetzt Europa zeigen, was orangenes Kaos auf Frankfurter Art ist“, heiĂźt es auf der Webseite der UF97. Arbeitstitel: Orange Kaos in Bordeaux. Dazu muss man wissen: Orange-Fahrten gab es bei der Eintracht immer mal wieder ab und zu, ob in Mannheim, gegen Köln oder als „Orang Ultras“ in Stuttgart.

Orange-Gegner befĂĽrchten geplantes Chaos

Nun also wieder in Orange, diesmal in

Bordeaux. Bei vielen Fans stößt die Idee aber auf Ablehnung. Sie argumentieren, dass die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Rot seien und Orange da nichts zu suchen hätte. An diesem einen Abend für 90 Minuten Orange zu tragen, dürfte doch nicht zuviel verlangt sein für eine einmalige Auswärtsfahrt (schließlich fahren um die 10.000 Adler mit nach Südfrankreich) mit einem möglichst geschlossenen Erscheinungsbild, sagen die Befürworter. Keine Frage, 10.000 laute Eintrachtler in Orange würden nicht nur uns allen lange in Erinnerung bleiben. Andere Gegner befürchten mit der Farbwahl eine geplante Chaos-Fahrt mit haufenweise Pyro, Rauch und Böllern. Sie haben den Ausflug nach Karlsruhe vor Augen, wo ein Meer an Rauch und Bengalos in einem orangenen Block gezündet wurde. Wer will ihnen diese Befürchtungen verdenken?

Niedergemacht, weil sie eine eigene Meinung haben

Während die einen im Orange die Legitimation für Ärger und die Abkehr von der Farbtradition der Eintracht sehen und sogar soweit gehen, in Gegenaufrufen die Fans noch mehr zu spalten, beschimpfen andere die Verfechter der Traditionsfarben in einer Art und Weise, die an die Inqusition erinnert. Weil diese Fans für sich entschieden haben, kein Orange zu tragen. Weil sie die Zeit auf sich nehmen und das Geld ausgeben, um unter der Woche nach Bordeaux zu reisen und die Eintracht dort so anzufeuern, wie sie es möchten und für richtig halten. Sie werden fertig gemacht, weil sie für sich selbst denken, weil sie eine Meinung haben. Wenn jeder nicht mehr machen kann, was er möchte – wohlgemerkt geht es allen darum, ihren Verein Eintracht Frankfurt zu unterstützen – ist das eine Schande.

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Vielleicht wäre Orange Kaos in Tel Aviv bei knapp 1500 Adlern einfacher und mit weniger Widerstand und Ausuferungen umzusetzen gewesen, vielleicht auch nicht. Das ändert nichts daran, dass wir alle nach Bordeaux fahren, um unseren Verein zu unterstützen, gemeinsam als Eintrachtfans. Und wer Lust hat, in Orange.

Fährst du in Orange?

(Dies ist ein Kommentar und nicht repräsentativ für die Redaktion von eintrachtpower.de. Der Autor fährt übrigens in Orange. Bild: uf97.de)

Ultras Frankfurt und die Choreos

Ultras Frankfurt Choreo

Die Westkurve erstrahlt. © southgeist/flickr

Was wären wir ohne euch? Ohne die Jungs und Mädels, die die Choreos vorbereiten. Die in stundenlanger Arbeit planen, malen, basteln, austeilen. Die ihre Freizeit für die Kurve opfern, für die Mannschaft. In den vergangenen Jahren hatten wir, und das kann man wohl ohne zu übertreiben behaupten, die geilsten Choreos im Land. Unvergessen die 10 Jahres Choreo der Ultras Frankfurt, die Meister 59-Choreo, die Wand aus rot-schwarzen Streifen mit Charly gegen Hertha, der das Kaiserslautern-Logo zerreißende Adler, als die neue Hütte noch nicht ganz fertig war, oder das sensationelle Ding vor ein paar Monaten gegen die Kartoffelbauern. Von den vielen anderen kleinen und großen Choreografien gar nicht zu reden. Jedesmal Gänsehaut. Jedesmal Stolz. Jedesmal Freude. Danke.

Wir haben mal acht tolle für euch rausgesucht, die ihr euch hier gemütlich anschauen könnt. Welche findet ihr am besten? Welche fehlt (Pokalfinal-Choreo & Co.)? Was wünscht ihr euch für die Zukunft? Weiterlesen