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Frankfurt 1 - 1 Nürnberg (Bild: eintracht-online.net)

1:1 gegen Nürnberg – Eintracht verschenkt Sieg erneut kurz vor Schluss

Da klingelt morgens der Wecker um halb acht, man schaut raus, die Sonne scheint, man lächelt und weiß, dass es ein guter Tag sein wird. Endlich wieder ein Heimsieg, der erste der Saison, der 400. in der Bundesligageschichte unserer SGE. Bis die Eintracht kurz vor Schluss den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg veschenkt und den Ausgleich kassiert. Völlig unnötig. Schon wieder. Unser Spielbericht:

Langweilige Halbzeit eins
Im Waldstadion angekommen und glücklich, endlich wieder die Eintracht zu sehen und sie anzufeuern. Die Stimmung war wie immer gut, auch der Gästeblock kochte und keiner konnte es erwarten, bis die Parte endlich losging! Doch in der Anfangsphase passierte nichts, einfach nichts, null! Die Eintracht schwirrte in der gegnerischen Hälfte herum und Nürnberger verwechselten den Rasen mit einer Liegewiese im Schwimmbad, auf der sie sich herumwälzten. In der 22. Minute dann endlich ein Torschuss. Václav Kadlec zog aus knapp 22 Metern ab, verfehlte jedoch das Nürnberger Tor. Nürnberg stand hinten drin, die Eintracht mit viel Ballbesitz und mit hoher Laufbereitschaft, doch die Nürnberger konnten einfach nicht geknackt werden.

Eintracht geht in Führung
In der 50. Spielminute gab es die zweite große Chance für die Eintracht- welche mit dem 1:0 endete. Anderson zu Meier, Meier zu Kadlec, Kadlec ins Tor. Der Tscheche eiskalt, nach gut getimten Pass von Alex Meier- 1:0! Jetzt war die Stimmung ausgelassen! Aus dem Gästeblock kam zu dem Zeitpunkt nichts.

Nürnberg spielt mit und erzielt späten Ausgleich
Doch plötzlich aus dem Nichts kamen dann auch die Gäste aus Nürnberg: Stark zieht aus der Ferne ab und trifft die Latte von Trapp’s Kasten (60.)! Uff, war das knapp! Das Spiel plätscherte so dahin und von Minute zu Minute wurde den Eintracht Fans klar, dass das erste Heimsieg in der Bundesliga sein wird! Doch so kam es nicht, denn die Nürnberger hatten was dagegen: Mak zum eingewechselten Drmic, dieser umläuft Trapp und netzt zum 1:1 ein. Vier Minuten vor Schluss! Wie auch gegen den HSV und den SC Freiburg. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Bis zum Ende passierte auch nicht viel, das Spiel endete mit einem 1:1.
Gefrustet auf den Heimweg. Zuhause angekommen kann man immer noch nicht glauben, dass die Eintracht aus den letzten drei Bundesligaspielen hätte neun Punkte haben und irgendwo in der oberen Tabellenhälfte hätte stehen können. Stattdessen steht man mit drei Punkten aus drei Spielen und Tabellenplatz elf da. Und dann muss Anderson auch noch verletzt ins Krankenhaus.

Fazit
Was soll man sagen? 1:1 gegen Nürnberg eben. Scheiße! Am Donnerstag geht es dann weiter mit einem Heimspiel gegen Tel Aviv (Europa League), es folgt ein Auswärtsspiel in Gladbach (Bundesliga). Kopf hoch Jungs, wir werden die Liga auch noch rocken!

 (Bild: eintracht-online.de)

2:2 gegen HSV: Eintracht verschenkt Sieg kurz vor Schluss

Schade! Das hätte der erste Heim-Dreier in der neuen Saison und der 400. Heimsieg der Bundesligageschichte unserer SGE sein können! Johannes Flum brachte die Eintracht nach einer halben Stunde in Führung, ehe Lasogga in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ausgleichen konnte. Jedoch brachte Marco Russ die Eintracht wieder in Front, Jansen konnte aber für den HSV in der 86. Spielminute ausgleichen! Mehr Infos jetzt im Spielbericht:

Eintracht in Hälfte eins besser
Die Eintracht hatte in der 1. Halbzeit deutlich mehr Spielanteile als der HSV. Schon in der 19. Spielminute hätten die Adlerträger in Führung gehen können, Barnetta flankte von rechts außen Richtung Torraum, wo Aigner vor Adler an Ball kommt und das Leder auf die Latte befördert. Von da aus ging der Ball zurück ins Spiel, Westermann konnte klären, Aigner lag verletzt neben dem Tor, da er die Faust von Adler zu sehen bekam. Eintracht dominierte weiter, so auch in der 31. Minute: Aigner setzt sich klasse auf der rechten Außenbahn gegen Djourou durch und spielt flach in die Mitte, wo Kadlec knapp verpasst. Allerdings steht Neuzugang Johannes Flum am zweiten Pfosten und kann locker leicht flockig zum 1:0 einschieben! Verdiente Führung für unsere Sportgemeinde!

HSV kommt zum Ende der 1. Hälfte wieder zurück
Aber der HSV war da, praktisch aus dem Nichts gab es einen Freistoß, nach Russ-Foul an Calhanolu. Rafael van der Vaart trat zum Freistoß an und verfehlt den Kasten von Kevin Trapp nur um Zentimeter! Ou weia! Den hätte Kevin nicht bekommen. Doch die Eintracht ließ sich nicht beeindrucken, der HSV mit einem katastrophalen Fehlpass in der Mitte des Spielfeldes: Kadlec erkämpft sich den Ball und geht auf das Tor von Adler zu, wird von keinem aufgehalten, zieht dann aus knapp 20 Metern ab. Adler muss per Faust zur Ecke klären! Der hätte gesessen! Tja und dann die Nachspielzeit der ersten Halbzeit..Eckball Calhanoglu, Kopfball Lasogga, Ausgleich.

Eintracht macht das 2:1
Wie auch in Hälfte eins schoss die Eintracht die Führung. In der 50. Minute schoss Russ auf das Tor von Adler, der Keeper ließ den Ball jedoch nur vor sich prallen, Aigner netzt ein! Allerdings zählt das Tor leider nicht, weil Aigner hauchdünn im Abseits stand (beim Schuss von Marco Russ). Richtige Entscheidung des Referees (auch das wollen wir mal ansprechen, da dies nicht immer der Fall ist). Vier Minuten später gab es einen Freistoß für die Eintracht: Barnetta lupft den Ball zu Johannes Flum, der den Ball in die Mitte zu Anderson spielt, der widerrum passt den Ball zu Marco Russ und der Haut die Kugel ins Netz! Das 2:1 für unsere Eintracht!

Unverdienter Ausgleich der Hamburger
Die Eintracht drückte weiter, wollte in der 70. Minute den Sack

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zumachen: Zambrano erkämpft sich den Ball in der eigenen Hälfte und marschiert, marschiert, marschiert, spielt den Ball dann auf links zu Aigner, der mit einem Schuss! Kadlec kommt in der Mitte nicht dran, der Ball kullert ins Aus. Schade! Joa und dann die 86. Minute..Jansen bekommt den Ball auf den Fuß, lässt Jung ins leere laufen, schießt aufs Tor und trifft zum 2:2. Der Ball noch abgefälscht von Zambrano, somit unhaltbar.

Fazit
Eintracht hätte gegen den HSV 3 wichtige Big Points einfahren müssen, schade! Ein Lob geht an die Mannschaft, die alle drei Tage spielen muss (Bremen, Bordeaux, Stuttgart, Bochum, HSV, Nikosia kommt und dann auch noch Freiburg..)! Es war ein guter September , das muss man mal so sagen, immerhin sind wir ja seit fünf Spielen ungeschlagen! Macht weiter Jungs!
(Bild: eintracht-online.net)

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