LeverkusenPyro

Wäsche waschen statt Stadionverbote

Eintracht Frankfurt hat sich im Kampf gegen Bengalo-Zünder und Stadionbesucher, die sich danebenbenehmen, etwas neues einfallen lassen. In Zukunft sollen die Täter gemeinnützige Arbeit leisten, statt auf den Fußball verzichten zu müssen.

“Bei Ersttätern kann es sehr hilfreich sein. Denn: 40 Stunden die Wäsche der U13 zu waschen, ist wirklich uncool”, sagte Vorstand Axel Hellmann gegenüber der Sport Bild. Aktuell beschäftigt sich das Vereinsinterne Gericht mit den zwölf Pyro-Tätern, die vor rund einem Jahr in Leverkusen Raketen abschossen. “Für Vergehen, bei denen keine Gewalt angewendet wurde, gibt es eine große Bandbreite von Maßnahmen. Ermahnung, Ableisten gemeinnütziger Arbeit im Verein, Rückforderung von Geldstrafen, Stadionverbot, Vereinsausschluss.”, betonte der Jurist jedoch sofort gegenüber der Sportzeitung.

Für Wiederholungstäter und Gewalttäter bleiben die aktuellen Strafen jedoch weiterhin bestehen und gültig. Daran gäbe es auch nichts zu rütteln. (Bild: Eintracht-Online)

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